Meine afrikanische Familie

Ein anderes geflügeltes Wort besagt, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen. In Afrika gibt alles, aber auch nur die kleinste Begebenheit einen Grund zum Feiern! Die Coloureds und Blacks haben zweifelsohne ihre Kultur, die wird jedoch oft missbraucht. Das offene Feuer inmitten der Shacks, die Besäuffnisse an den Wochenenden gehören zur Subkultur, ohne die man scheinbar nicht durch die Zeit kommt. Man hat nichts, ist nichts, doch fröhlich ist man alleweil! Ausgelassen und laut bis in alle Nacht schallt es aus den Schluchten der Townships. Man feiert eben!

 

September 2012

Meine Xhosa-Partnerin Aneline mit ihren Kids Jnga (Inge Evita) und Jochem (Joachim Oskar). Zwillinge, geboren am 22.03.2005, anlässlich eines Ausfluges nach Hermanus.

 

Oktober 2014

 

  

 

 

  

Das Jahr 2015 war ein sehr anstrengendes. Aneline wurde krank, ist seit Januar an den Rollstuhl gefesselt, war von März bis Dezember in Spitalpflege. Über den Jahreswechsel 2015/16 bis irgendwann gilt es nun REHA und Physio zu durchlaufen, damit sie dann eventuell wieder ein "normales" Leben führen kann.

 

 

Dezember 2015

Aneline hat sich gut erholt. Leider ist sie noch immer auf den Rollstuhl angewiesen, sie kann nicht gehen!

 

 

April 2016

Aneline und die Kids im Juli 2016. Ein wichtiger Abschnitt in der Genesung, Aneline kann zwei, drei Schritte gehen! Die Kids brauchen etwas mehr Führung, das "wilde" Leben behagt ihnen jedoch. Da sind Konflikte in der Family vorprog-rammiert. Kein leichter Lebensabschnitt für eine vom Schicksal geprüfte junge Frau! Das dritte Bild unten entstand Ende 2016.

Stand vom 07.08.2016, ergaenzt am 18.01.2017

Die Kinder werden grösser, die Ansprüche höher! Inge ist bei Mama, Joachim begab sich in die Obhut  von Anelines Schwester Silvia. Er hat dort die grössere Freiheit... Eine nicht ganz optimale Lösung, jedoch ist Aneline etwas entlastet.

Wir mussten akzeptieren lernen, dass Aneline nie mehr ohne Hilfsmittel gehen kann. Sie trägt es mit Fassung.

18.12.2017