Ausrüstung Ge 4/6 RhB

Von Ed's Gartenbah in Holland, habe ich die Ge 4/6 353 der RhB geliefert bekommen. Wie gewünscht weitestgehend frei von irgendwelchen Einbauten. Die Schienenkontakte bzw. die Radreifen-Kontakte waren jedoch standardmässig vorhanden.

Diese Verbindungen zur Schiene habe ich wie immer, zur Betriebssicherheit demontiert. Eigentlich schade für die schon gemachte Arbeit, aber es ist wirklich sicherer!

 

Steuerung

Als Basis für die einzubauenden Komponenten wurde ein Podest gebaut. Dieses wurde auf zwei Stege aufgeschraubt, die wiederum mit dem Untergestell verschraubt sind. Es bot sich an, die bereits vorhandenen Bohrungen zu nutzen. Somit war das schon mal sehr einfach zu handhaben.  ÄÖÜ  äöü

Als Haltepunkt für den Motoranschluss sowie die Plazierung des Senders, wurde ein kleiner Steg angeschweisst. In der ungefähren Mitte kam eine Platte senkrecht zum Aufbau, die mit Reststücken verstärkt befestigt wurde. So bestückt, kann das Podest die gesamte Steuerung aufnehmen, ohne im Lokgehäuse irgendwelche Konklusionen auszulösen.

Baufortschritt am 26.10.2019

In eine vorhandene Aussparung habe ich den Abgleichtaster eingebaut, mittels einem kleinen Stück Kunststoff, das durch eine ebenfalls vorhandene Bohrung angeschraubt wurde.

Das Bohren eines Loches für den Ein-/Aus-Schalter war etwas knifflig. Das Chassis ist aus Stahlblech, deshalb musste schweres Geschütz aufgefahren werden. Aber schlussendlich gelang auch dies. Der Schalter sitzt nun gut zugänglich unter dem Chassis.   Baufortschritt am 27.10.2019

Was bisher fehlte, war die Plazierung des Anschlusses für das Akku-Ladegerät. Auch da wurde eine Lösung gefunden. Unkonventionell zwar, aber zweckmässig. Und so sieht das nun aus, wie unten aufgezeigt.

Oben links sieht man auch die Art der Befestigung der Akkupacks. Rechts nun die Übersicht. Die Voltanzeige ist angeschraubt. Hält besser als nur geklebt.

Die Gesamtübersicht der Anordnung aller Steuerungs-komponenten zeigt ganz links am Support den Motor-Anschluss und den Empfänger. Dieser musste so gesetzt werden, weil da am Gehäuse der Lok ein Steg verläuft. Dann das Gehäuse der Sicherung mit transparenter Abdeckung. Am mittleren Support ist die Steuerung mittels Gummiband gesichert. Auf der anderen Seite die Voltanzeige mit dem Piepser. Diese Komponente ist wie oben beschrieben angeschraubt. Die Befestigung der Akkus ist ebenfalls schon beschrieben.   

Beleuchtung

Am Untergestell ist ausser Reparaturen infolge Transportschäden grundsätzlich nichts mehr zu bearbeiten. Es folgt nun der Einbau der Beleuchtung und deren Verbindung mit der Steuerung.

 

Ed hat sehr schöne, dem Vorbild angenäherte Lampen entwickelt und angebaut. Die Befestigung dieser Lampen ist nicht so glücklich, sie sind nach oben gerichtet (Bild links). Dies, weil der Steg unter dem Lampenfuss konstruktionsbedingt etwas stark ausgefallen ist. Durch Schwächung dieses Steges erreicht man eine horizontale Lage der Lichter. (Bild rechts). Mit etwas Farbe ist die Änderung schnell und gründlich unsichtbar gemacht. Stand vom 28.10.2019

Es wurden diffuse gelbe LED's mit Durchmmesser 3mm geordert. Das abgegebene Licht soll in etwa den Lichtstärken vergangener Zeiten entsprechen. Diese Loks hatten nie Scheinwerfer!

Schlussendlich hatten die LED's den Willen zu leuchten. Bei 2 Volt gibt es ein schönes Licht. Die Belieferung geschieht mit bis zu 22 Volt. Die Widerstände sind auf 2,2 kOhm festgelegt worden.