Aurüstung Gfm 4/4" 234-01 Surselva

Diese Eigenbaumaschine wird nun auch mit den Komponenten für Akku-Betrieb und Fernsteuerung ausgerüstet. Den Bau der Lok habe ich hier beschrieben.

Als erstes wurden die Drehgestelle auseinander genom-men, dh. die untere Schliessplatte wurde durch Lösen von drei Schrauben entfernt. Danach konnten sämtliche Innereien die nicht mehr benötigt werden, entnommen werden. Nach dem schnellen Zusammenbau funktio-nierten die Antriebe der Drehgestelle wie gewünscht. So eine Drehgestellkonstruktion wünscht man sich öfters...

Das flach ausgeführte Akku-Paket kam in den "Tank" zu liegen. Der Unterbau ist abschraubbar und deshalb war das Einbringen der Akkus kein Problem! 

Nun wurden die einzelnen Komponenten grob verteilt, um die Montageorte der Bedienelemente zu bestimmen. Der Empfänger kommt hinter den Führerstand 1 zu liegen, die Antenne kann am Rahmen entlang geführt werden. Die Steuerplatine wird etwa in der Mitte der Lok zu liegen kommen. Die Voltanzeige mit dem akkustischen Signal wird hinter dem Führerstand 2 montiert.

Somit wird der Taster (Zum Empfänger gehörend) hinter dem Drehgestell 1 eingebaut. Da dieser Montageplatz "ausserhalb" liegt, musste etwas Lötarbeit geleistet werden. Die Stromversorgung der Motore ist relativ frei wählbar, die Kabel sind lang genug. Der Ein-/Aus-Schalter liegt auf der gegenüber liegenden Seite hinter Drehgestell 2. Auch hier musste die Lötpistole in Aktion treten, auch dieser Befestigungsort liegt ausserhalb.

Der Anschluss für die Ladeeinrichtung der Akkus kam hinter Drehgestell 2 zu liegen, gleich hinter die Anzeige, die jedoch noch umplaziert werden muss, da sie an diesem Ort einer Verstärkung im Lokkasten im Wege steht.

Damit die Steuereinheit stabil plaziert werden konnte, war die Errichtung einer Plattform notwendig. Dazu wurden die Seitenstreifen mit Zwischenlagen fixiert. Danach konnte die Plattform auf die Seitenstreifen augeschraubt werden. 02.04.2018

Die Komponenten sind nun recht aufgeräumt untergebracht, also kann die Inbetriebnahme (ohne Beleuchtung vorerst) erfolgen. Die Steckverbindungen wurden gekuppelt und die Steuerung in die Remote eingeloggt - die Lok fährt! 05.04.2018

Moderne Loks haben eine sehr starke Scheinwerferleistung, was sie von Altbauloks deutlich abhebt. Als Vergleich wurden erst eine warmweisse und eine kaltweisse LED nebeneinander unter Strom gesetzt.

Der Einbau der Beleuchtung war etwas umfangreich, denn erst mussten die entsprechenden Leiterbahnenplättchen gestaltet werden. Die Abstände passen sehr gut, so dass vier Leiterbahnen genügten. Darauf wurden das Scheinwerfer-licht und schräg darunter die Rücklichter eingelötet. Als Benötigten Abstandhalter diente eine improvisierte Lehre. Das letzte Bild zeigt die definitive Anordnung der Leuchtmittel.

Das obere Spitzenlicht erhält durch eine ganze Batterie von Scheinwerfern Unterstützung, so dies  benötigt wird. So wie Bild rechts, wird es sich jedoch kaum mal darstellen, die mittlere LED leuchtet immer. 24.05.2018

Die Zusatzlichter können je Seite separat zugeschaltet werden mittels der Zusatzfunktion F1 (vorne) und  F3 (hinten). F2 ist immer für Horn, Pfeife oder Sirene reserviert. Die Konfektion der Kabel ist im Gange, im Schlussstadium ist das Ganze dann anschlussbereit.

Die Lok wurde in Betrieb genommen - provisorisch. Sie fährt! Die Beleuchtung - naja, die wird dann auch irgendwann noch...

Die Komponenten der Steuerung wurden wie schon weiter oben gezeigt soweit möglich und angezeigt in das Untergestell eingebaut. Die Montagemulde wurde abgerdeckt, somit hat die Platine gut drauf platrz. Die Voltanzeige hat einen guten Platz bekommen, sie ist nun durch das Frontfenster bei Führerstand 2 ablesbar! Der Empfänger ist nun weiter zur Mitte gewandert, das Kabel ist nicht länger. Aber er klebt zur maximalen Distanz vom Steuerbaustein weg. 

So sauber verbaut habe ich die Steuerung noch in keiner Maschine hinbekommen.  12.02.2019

Irgendwie stehe ich  mit der Beleuchtung auf Kriegsfuss. Die Beleuchtung hat auf Seite Führerstand 2 genau das gemacht, was man erwartet. Inklusive Zusatzfunktion, dem Ein- und Ausschalten der zusätzlichen Scheinwerfer. Auf Seite Führerstand 1 ging nichts, lediglich die Schlusslichter waren im Dauerstress. In der Folge habe ich nach ein paar Umlötungen, die ohne Erfolg endeten, aufgegeben und einen neuen Kabelbaum verbaut. Die Platinen habe ich ausgewechselt und anschliessend die Kabel vollständig neu verlötet.    äöü