Umbau Ge 4/4 IV 411

Unter dem Gehäuse versteckt sich die "Taurus" von PIKO. Die fantastische Lok mit dem fantasievollen Erscheinungsbild (es gibt sie so nicht in "echt" bei einer Schmalspurbahn) wird umgebaut. Erst wurde die Beleuchtung im Lokkasten entfernt, auch die Motorenkabel wurden verändert. Alle Kontakte ab Schiene wurden demontiert, die entsprechenden Kabel gekappt. Die Steuerungskomponenten sowie die Bedienelemente haben im Untergestell Platz. Die Anordnung des Tasters, des Ein-/Aus-Schalters und der Ladebuchse ist in den rechten beiden Bildern ersichtlich. Die unterste Aufnahme zeigt die komplet eingebaute Steuerung inklusive Akku-Pack. Die externen Komponenten sind an der Lok kaum zu erkennen. ä ö ü

Die bereits von einem Vorbesitzer einmal umgebaute Lok war mit einem Decoder ausgerüstet. Die LED's der Stirn-Beleuchtung waren jeweils in Serie geschaltet. Unsere Steuerung ist für parallele Ausgänge ausgelegt, also musste umgebaut werden. Nun müssen die LED's jedoch genau an Plus und Minus definiert werden. Weil die LED's nicht alle einsehbar sind, baute ich mir ein Prüfgerät mittels eines Spannungsbegrenzers auf 5V. Dabei ist Rot Plus und Gelb Minus. Die Polarität ist nun erruiert, also kann der Aufbau der Kabelstränge beginnen.

Der Weg der "Flickarbeit" wurde verlassen und eine komplet neue Verkabelung installiert. Oben Rotes Rücklicht, unten die weissen Scheinwerfer. 

Auf der einen Seite wird noch die Zusatzfunktion F1, Führerhausbeleuchtung, angeschlossen. Diese ist nur auf der Seite eingebaut, wo Herr Dr. Rene Wilfert sitzt (ist ja ne PIKO-Lok...). Eine zusätzliche Steckverbindung ist nicht notwendig, der Steck-Anschluss an die Steuerungsplatine reicht.

28.07.2016

Die Steuerplatine mit der Codierung der 11 ist beim Erbauer gestrandet. Damit die Lok dennoch in Betrieb gehen konnte, wurde die Steuerung mit Code 21 verbaut.

Die Lok fährt seidenweich, die Beleuchtung funktioniert, also konnte die Lok am 19.10.2016 ganz offiziell in Betrieb genommen werden.