Umbau FO HGe 4/4' 36

Als erste Lok meines Fahrzeugparkes, wird diese Maschine auf Akkubetrieb umgebaut. Es ist eine Konstruktion von Ed's Gartenbahn in Holland. 

Mit dieser Lok machte ich "Versuchsfahrten" mittels Li-Io-Akkus mit 12 Volt auf meiner Innenanlage. Die Fahreigen-schaften schon mit dieser geringen Spannung mochte überzeugen. Der probeweise benutzte Li-Io-Akku wird durch einen 5s-Block ersetzt. Jetzt also zum definitiven Umbau: Damit die 5s-Blöcke Platz finden, wurde über dem Drehgestell 2 ein Podest aufgebaut. 

Zudem mussten die Stromabnahme-Schleifer und alle anderen der Stromaufnahme ab Schiene dienenden Elemente aus den Drehgestellen entfernt werden. Nachfolgende Bilder zeigen das "Desaster".  

23.08.2015

Der Akku-Block mit 5 Zellen, mit total 18,8 Volt, ist nun platziert. Die Motorenkabel wurden auf die notwendige Länge gekürzt und auf einer Platine zusammengelötet. Die Schienenstromkabel wurden der Einfachheit halber abgeklemmt. Der blaue Anschluss, der von der Steuerung her kommende Spannungslieferant an die Motore, ist bereits eingelötet. 

Im Gepäckabteil wurde eine zweite Plattform montiert, darauf kam die Schaltpaneele zu stehen. Bild unten rechts.

Um die Akkus abschalten zu können, wird ein Kippschalter eingebaut. Ich habe bei dieser Lok den Gepäckraum dazu ausgewählt. Für den Kanalabgleich ist ein Drucktaster vonnöten, der ebenfalls im Gepäckabteil Platz findet. Auch die Ladebuchse für die Akkuladung ist hier platziert. Somit ist alles hinter der Schiebetür versorgt, ohne dass am Gehäuse was geändert werden musste.

Bei geöffneter Gepäckabteil-Tür kann die Steuerung bequem eingeschaltet werden. Ebenso kann das Ladekabel angeschlossen werden. Auch bei geschlossener Tür ist die Ladeanzeige der Akkus sichtbar.

Fortschritt am 23.07.2016

Noch ohne Beleuchtung, jedoch mit authentischem Zug, ist die Lok erstmals im Ausseneinsatz. Was für eine Freude!

24.07.2016

Nach intensivem Spielbetrieb, ist die Bestätigung der Alltagstauglichkeit der Steuerung erbracht. Damit das Teilprojekt abgeschlossen werden kann, muss noch die Beleuchtung bedient werden. Die alte Beleuchtungsfolge der FO zeigt ein Spitzenlicht mit drei im Dreieck angeordneten Lichtern, den Schluss bildet ein Licht rechts hinten. Der Hersteller der Lok hat Mini-Glühlaempchen verbaut. Sie sollen bestehen bleiben. Die Elektronik verträgt 500mA, die vier zusammen leuchtenden Birnchen bringen zusammen maximal 400mA Belastung, liegt also im möglichen Bereich. Die Spitzenbeleuchtung wechselt in Fahrtrichtung.  Die Innenbeleuchtung beinhaltet je eine Führerstandslampe und ein Licht im Gepäckabteil. Diese Beleuchtung soll durch gelbe LED's ersetzt werden. Während der Fahrt ist die Führer-standsbeleuchtung in der Regel eh nicht eingeschaltet. Die Führerstandsbeleuchtung wird mit der Zusatzfunktion F1 ein- und ausgeschaltet, die Gepäckraumbeleuchtung wird mit der Taste F2 geschaltet. 3 Zusatzfunktionen insgesamt sind möglich. F3 ist für die  Bedienung einer später einzubauenden Signalpfeife vorgesehen

27.07.2016

Endlich ist die reparierte Steuerung eingetroffen. Diese wurde umgehend eingebaut. Die Beleuchtung wurde ganz konventionell auf einer einfachen Platine mit Dioden zusammengebaut. Sie funktioniert nun einwandfrei. Somit ist die Lok in Betrieb gegangen, jedoch vorläufig noch ohne Zusatzfunktionen.

 

23.09.2016