Umbau LGB 21852 Mallet 685

Aus aktuellem Anlass die Soundkarte betreffend, habe ich diese Lok als Zwischenarbeit umgebaut. Die Lok musste wie alle anderen ausgeräumt werden. Als Erstes kam die Soundkarte dran, die musste weg, wird verkauft. Nach dem Ausbau war das "Arbeitsfeld" nahezu leer. Dies ist mein erster Einbau der Akku-Steuerung in eine Dampflok!  äöü

Der nächste Schritt war den Drehgestellen gewidmet, die Kontakte zu den Stromabnahmen von der Schiene mussten weg, ebenso die "Innereien", die nicht mehr gebraucht werden. Rechts im Bild, das ausgeräumte Drehgestell von unten.

Auf einen Blick die Platzierung der Bedienelemente und des Ladeanschlusses für die Akkus.

Oben links, linke Seite der Lok, der Anschluss für das Ladegerät. Unten, auf der rechten Seite der Lok, links der Taster und rechts der Ein-/Aus-Schalter.

Ein erster Versuch, die Anordnung der  Steuerungselemente  zu platzieren  endete  kläglich.  Es bot sich  an, ein  Podest 

über die Gewichte zu montieren, darauf alle Komponenten zu "parken". Jedoch hatte ich die Gedanken ohne den Einfluss der Konstrukteure kreisen lassen. Diese grosse Lok hat im Inneren keinen Platz! Es ware ja so schön gewesen...

Zweiter Versuch: Akkupaket ins Führerhaus, Akku-Kontroller mit Claxon ins Führerhaus. Die Innere Rückwand des Führerhauses entfernt, doch das Akkupaket hat kein Platz!

Dritter Versuch: Die Platte wieder weg, das vordere Gewicht raus, damit das Akkupaket platziert werden kann. Das Gewicht kann mit viel Füllknete im vordersten Teil des Kessels unter gebracht werden. Auf dem hinteren Gewicht kann die Kontrolleinheit zu liegen kommen. Die eigentliche Steuerung hat vorerst nirgends Platz! 

Also nochmals: Endlich  die Idee, die Steuerung unter das Akku-Paket zu legen, das Akkupaket hinauf ins Kessel-gehäuse drücken und lösbar ankleben. - So sollte es gehen! Der Empfänger hat immer noch auf dem Seitenteil Platz, kein Problem. Aber ich muss erst noch eine Nacht darüber schlafen... Es muss ja auch noch irgendwie machbar sein. Das Problem ist wie immer das Gehäuse.

 

Jedenfalls hatte ich mal das Akkupaket mit der Steuerung verbunden und am Remote eingeloggt. Die Lok läuft!

 

04.04.2018

Das BIld unten links zeigt  die definitive Anordnung der Steuerungskomponenten. Die Kabel wurden einigermassen zusammengefasst - so gut es eben ging.

Das rechte BIld zeigt das Lokgehäuse. Da sitzt nun das Akkupack schön weit in den Kesseloberteil hochgezogen und mit Drahtschlaufen befestigt. Auch das Gewicht hat noch im Kesselvorderteil Platz gefunden.

Dieses ganz Puff muss in dieses Gehäuse hinein! Es war schon mal, also geht es. Mit viiiiiel Geduld. Aber es geht.

Natürlich musste gleich ein Probelauf gemacht werden. Aber nichts ging mehr! Ganz normal nach Vorschrift eingeloggt, doch fast nichts. Beim Ausschalten ein feines Zischen, oder Sirren. Das Geräusch ist eigentlich nicht definierbar. Doch es gibt leben!

Zwei Remotes besitze ich. Baugleich, total kongruent - oder doch nicht? Ich mochte mich erinnern, dass ich beim ersten Probelauf den Remote mit der blauen Schleife benutzte. Jetzt tat ich das aber mit der Remote mit der roten Schleife. Nun behändigte ich die "Blaue" - und siehe da! Das Ding verarscht mich nicht mehr! Das ist nun die zweite Steuerung, die bei der "Roten" nicht anspricht. Die andere Lok ist jedoch rot...

Ich habe fertig! Wenigstens bis auf den Anschluss der Beleuchtung. Ich lasse diese analog, verwende weiterhin die werkseitig eingebauten Glühbirnchen. Wenigstens ist das so angedacht, mal sehen was eventuell noch wird. Es könnte ja sein, dass die Birnchen zuviel Saft saugen, dann muss eben auf LED's umgestiegen werden. Sollte das so kommen, wird das ein grösserer Umbau. Die Lok wird keine Schlussleuchten haben, sie wird ja eh nur  mit Wagen unterwegs sein, also stört das nicht. 

Schon so hat es gedauert, bis die richtige Lage der Steuerungskomponenten bestimmt war. Auch recht lange hat die ganze Konfektionierung der Verbindungen zu den Lampen gedauert. Immerhin konnte man beim Antrieb auf die Kabelfarben von LGB vertrauen. Betrieb durch Anlegen von Strom an Gelb und Grün. Das ist noch immer so. 05.04.2018

Die Steuerungen sind noch immer in der Entwicklung, hin und wieder kommt Neues hinzu. Der Rauchgenerator wird demnächst aktiviert werden können! Auch sind bei der Ausführung diverse Baustufen ersichtlich, sie sollen angeglichen werden. So nahm ich denn die Garrat wieder einmal auseinander und versah sie dann auch gleich mit der bei mir inzwischen Usus gewordenen externen Sicherung. Diese Sicherung wurde unter das Führerhaus -  mit Kappe versehen - montiert. Bepinselt man des Gehäuse mit schwarzer Farbe, fällt der kleine Kasten gar nicht mehr als Fremdkörper auf!.

Wenn die "Kiste" schon auf gemacht ist, soll auch gleich die Beleuchtung angepasst werden. Wenigstens so weit, wie die Zeit noch reicht, habe noch was anderes vor - wie so oft. Die Auswechslung der Birnchen in der Front am Drehgestell, sollte ja keine Hexerei sein. Denkste! Nur einfach die Birnchen auswechseln, das geht gut - aber erst mal die Pollarität herausfinden (ohne entsprechendes Messgerät), bedingt die Platine zu sehen. Und die sitzt sehr tief vor dem Zylinder-block. Um den aufzumachen und in seine Einzelteile zu zerlegen, müsste ich die Steuerung und die Triebstangen erst entfernen. Damit dies gelingen kann, muss das Drehgestell total zerlegt werden!   05.06.2018