Bergstrecke in 4 Teilen

Die Bergstrecke Ist ein grösseres Unterfangen, deshalb wird der Bau in vier Teilen dokumentiert, die in den Unterkapiteln dargestellt sind. Wie schon andernorts bemerkt, ist dieser Bauabschnitt erst nach Irren und Wirren so richtig gereift. Jedoch sind die generellen Arbeiten innerhalb Jahresfrist Tatsache geworden! Diese Bergstrecke ist auch in ihrer Funktion gewachsen, diverse Möglichkeiten wurden erwogen und nun ist es definitiv: Es gibt einen Rundkurs, eine Schleife, einen Serviceport für die Lifesteam-Dampflok(s), einen erweiterten Bahnhofsbereich und den Anschluss an die obere Zahnstangenstrecke. Die untere Zahnstangenstrecke entfällt, dieser Abschnitt bleibt im Adhäsionsbereich.

Funktionen:

1. Teil:  Die Hauptstrecke startet in Westridge Gleis 2/12 und folgt anfänglich der Tasse der Nordkurve (Ostschleife). Nach einer langen Kurve beginnt die Steigung mit mehreren Kurven mit Rmin=150cm. Eine Klappbrücke ermöglicht das Erreichen der inneren Anlageteile auch mit schwererem Gartengerät. Danach steigt die Strecke nur noch sanft bis zur Idealen Höhe.

2. Teil: Waagerecht wird eine Gerade durchlaufen, an die eine Linkskurve mit R174cm anschliesst. Eine Kastenbrücke wird überfahren und gleich folgt eine weitere Linkskurve mit R170/174cm, Inenbogenweichen, Spurwechsel von der Rundstrecke.

- Ab da ist Bahnhofbereich, in welchem ein Ausziehgleis zur Wartung der Lifesteam Lok(s) abgeht.

3. Teil: In der zweiten Kurve ist ein weiterer Spurwechsel mit zwei Innenbogenweichen eingebaut, welcher auf die inneren Gleise führt. Die Gerade des inneren Gleises mündet in eine Linkskurve mit R=150cm. Die Strecke folgt nun der Stammstrecke, überquert nach einer weiteren Linkskurve mit R=150 cm ebenfalls eine Kastenbrücke und mündet wieder in den Bahnhofsbereich. Sie bildet eine selbständige Rundstrecke, die für alle Traktionen befahrbar ist.

- Das aeussere Gleis beschreibt nach dem Bahnhofsbereich eine Linkskurve mit R=170cm. Nach der anschliessenden Geraden folgt eine Rechtskurve von +/-R165cm via eine Weiche R5 in die Bergstrecke mündet. (Das ergibt eigentlich eine Schlaufe, sie ist elektrisch getrennt und nur mit Akku betriebenen Loks befahrbar.)

Teil 4: Am aeusseren Gleis zweigt im Bereich der Geraden eine Strecke ueber eine R5-Weiche ab, die stetig fallend im Radius von 145 cm, ueber ein Steinbogenviadukt und einen gemauerten Damm die Stammstrecke erreicht. (im Bau)

- Im Bahnhofsbereich zweigt ebenfalls die Zahnstangenstrecke ab (irgendwann in der Zukunft).

Hier geht es zur Aufbaugeschichte der Bergstrecke 1. Teil!

ergaenzt/geandert am 23.12.2015

"Wenn die Betonarbeiten abgeschlossen sind, sind an einigen Stellen die Felsformationen zu modulieren. Eventuell werden auch noch Stuetzmauern im Stein-Finish eingebracht. Auch Gelaendearbeiten sind noch auszufuehren".

 

So schrieb ich vor einem knappen Vierteljahr. Jetzt geht es an die Gelaendearbeiten. Es soll also wieder eine Welle vorwaerts gehen mit meiner Gartenbahn. Irgendwie wie aus heiterem Himmel konnte ich Fuellmaterial bekommen, was ich natuerlich dankend annahm. Drei Fuhren mit meinem Bakkie waren das, gute drei Tonnen oder Kubikmeter irgend was Handgelenk mal Pi...

Der fleissige Patrick der mir die groben Arbeiten erledigt, hat auch hier ganze Arbeit geleistet, bin zufrieden. Nun aber wie weiter? Vor Monaten schon liess ich mir eine Offerte fuer die Lieferung von grobem Kies, hier Gravel genannt, geben. Mich traf beinahe der Blitz, als man mir einen Preis pro Kubikmeter - geliefert - nannte, der weit hinter Gut und Boese stand. Nun habe ich mal nachgehakt - und siehe da, der Preis war fuer einen einzigen Kubikmeter, geliefert genannt worden. Bei Abnahme von mehr Material, relativierte sich der Preis recht schnell, bei vier Kubikmetern lag er gerade noch bei zwei Dritteln. Das war dann schon eher im Bereich, den ich mir leisten wollte. So bestellte ich die Ladung es wurde puenktlich geliefert! - Und Patrick stand wieder auf der Matte. So ergab es sich, dass die Landschaft um das gemauerte Werk langsam die angedachte Form annahm. Vielleicht kommt dann auch irgendwann noch eine Matte drauf und etwas Humus - vielleicht...

Es wurde also gearabeitet. Nach einigen Stunden Plackerei und dem nahen Arbeitsschluss sah die Sache dann schon fast wie fertig aus.

Ich stelle mir das mal so vor: Wenn ein Vlies ueber den gefestigten Kies gezogen wird und darauf einige Zentimeter Humus aufgebracht werden, kann das Gruen der Landschaft kommern. Die Natur ist ja bekanntlich der beste Landschaftsgaertner. 04.08.2016

Etwas Kosmetik wurde noch an der Suedschleife gemacht, es war genug Material vorhanden:

Zum Schluss der ganzen Aktion war das Gelaende dann etwas erhoeht, aber das regelt schon noch die Natur.

Im Bereich der Steigungen draengte sich eine weitere Veraenderung auf (nicht die Letzte). Aber so ganz allgemein sehe ich hier keinen Grund, noch mehr zu intervernieren. Die naechsten Veranderungen werden den Gleisbereich betreffen, da die offene Bauweise der Alu-Brueckentrasse hier nicht zu befriedigen vermag. 05.08.2016

05.08.2016