Bergstrecke 2. Teil

 

Hier geht's ab dem zweiten (bergseitigen) Widerlager der Klappbrücke weiter!

 

Der Bau des Tunnels wird in einem separaten Kapitel beschrieben.

 

Die Durchführung der elektrischen Verbindung ist schon mal hergestellt. An dieser Stelle soll später Widerlager 2 (bergseitig) zu stehen kommen.

 

Hin und wieder baut man in der Eile fehlerhaft. So geschehen am ersten Aufbau der bergseitigen Widerlagers für die Klappbrücke: Das Widerlager stand quer in der Landschaft! Alles konnte ohne weitere Schäden abgebaut werden. Nun stehen die Betonsteine da wo sie sollten, es muss nur noch gemauert werden...

 

Das Widerlager wurde aufgemauert, passgenau zur Flucht der Brücke. Danach kam die Höhenanpassung, gefolgt von der Anpassung der Neigung von etwa einem Prozent.

 

Das fertige Brückenlager mit dem Anpass zur Aufnahme der Brücke. Das Aluprofil (die Auflage) wird noch durch ein die ganze Breite abdeckendes Teil ersetzt.

 

Verschiedene Fundamentstreifen wurden ergänzt und verfüllt.

 

Auslage der Hohlsteine für die Begrenzungsmauer und Andeutung des Verlaufs Bahnstrecke in der Fortsetzung.

 

14.07.2014

Das anhaltend milde und trockene Wetter spornt mich an, etwas weiter an der neuen Trasse zu werkeln. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der jeden "Hasenschiss" ablichten muss. Doch was habe ich mich schon geärgert, als ist gewisse Aufnahmen gesucht habe, die es einfach nicht gab..? Demnach werden einfach mehr Bilder geschossen.

 

Somit also die bescheidenen Fortschritte des heutigen Tages: Die Begrenzungsmauer ist auf den ersten zwei Metern hochgezogen, gleich daneben folgt die Trasse, die dann in die Begrenzungsmauer münden soll. Die Ausgelegte Schnur ist wiederum zur Einhaltung des Mindestradius von 150 Zentimetern bei den Gleisen verantwortlich.

16.07.2014

Der zweite Tag der erweiterten Plackerei ist nun zu Ende. Durch die doppelte Mauerziehung komme ich in diesem Abschnitt etwas sehr langsam voran, aber immerhin... Damit sich der Tag auch lohnt, setzte ich gleich noch die Steine für die endgültige Trasse. Hm - bis ich festgestellt habe, dass die Steigung viel zu steil geraten ist und ich die falsche, defekte Wasserwaage benutzt habe. So ein Pech! So musste ich eben die ganze Arbeit nochmals - aber dann richtig - machen. 

 

Die Backsteine sind nun weg und der im richtigen Gefälle liegende Abschnitt mit Betonsteinen ausgelegt. Es ist nicht viel mehr, aber immerhin...

23.07.2014

Stand vom 24.09.2014

"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt..." So geschehen und deshalb ist das Projekt erst mal ins Stocken geraten. Aber jetzt ist schon mal was passiert, ein Meter weiter!

Fortschritt am 26.11.2014

 

Das angestrebte Hoehen-Niveau wurde erreicht, nun wird die Trasse waagerecht weiter geführt. Noch steht weitere Mauerarbeit an, doch die ist weniger kompliziert, nur weiterhin etwas aufwändig.

 

Fortschritt am 28.11.2014

Doch, ich bin noch dran! Nach Hand- und Herz-OP bin ich soweit wieder hergestellt, dass nach einem halben Jahr endlich was geschehen konnte. Erst musste das Fundament etwas erweitert werden, damit die Kurve ausgebildet werden kann.

Der Höhenunterschied zwischen gewachsenem Boden und der Auflagefläche für die Mauer ist inzwischen ganz schön angewachsen, so dass die Bruchstücke der Fiberconcrete-Paneelen recht hoch angesetzt werden müssen. Aber irgendwie packen wir das noch...

Die erste Reihe der Blocks wurde - soweit der Beton reichte - schon mal gesetzt. Kommt gut so!

 

Stand am 02.06.2015

Nach reichlich sieben Wochen soll es nun weiter gehen. Nichts gelaufen? - Doch! - Im Hintergrund ist was abgegangen und  nicht zu knapp! Doch davon an anderer Stelle.

Erst wurden mal die restlichen der 36 Blocks verarbeitet. Für den Beton zuständig ist wie immer der Gärtner. Dieses Jahr ist es der Patrick, der hat mal auf dem Bau gearbeitet, da ist er besser als bei der Gartenarbeit...

Stand vom 27. Juli 2015

Im Schweisse meines Angesichts - wie denn sonst? - wurde die Trasse für das Fundament vorbereitet.

Wie kann man auch nur so viel Aufhebens wegen einer Trassevorbereitung machen!? Das ist der wichtigste Teil für die Mauer, die darauf zu stehen kommen soll. Ist das Fundament im Lot, kann fast nichts mehr schief gehen...

01. August 2015

Schweizer Nationalfeiertag

Und weiter ging's! Ganz easy, wenn der Gardener den Beton mischt. Dann geht es auch schnell, manchmal zu schnell. Aber man kann ja etwas nachbessern. Jedoch die verpassten Bildmomente, die kommen nicht mehr...

Das war am 04. August 2015

Und so könnte es mal aussehen - wenn das Mäuerchen fertig ist. Dazu möchte ich noch ein paar Bruchstücke von Gebrauchtmaterial verwenden, was aber gar nicht so einfach zu sein scheint. Da gibt es einige Massabwei-chungen. Aber zu was gibt es Diamantscheiben? Somit schruppen wir eben.

Nun ist geschruppt, wo notwendig, "geklebt", wo wichtig und bis zum ersten Widerlager im Rohbau fertig. Da es infolge diverser "Ablenkungsmanöver" Dritter etwas spät geworden ist, links ein Bild mit Blitzeinsatz, rechts am darauf folgenden Morgen.

Stand am 07.08.2015

Nach weiteren knapp zwei Stunden Arbeit - mehr Zeit stand mir an diesem Tag leider nicht zur Verfügung - war die Brücke in der Länge von 120 cm eingepasst und erste "Gestaltungsmerkmale" waren zu erkennen.

07.08.2015

Die Kurve ist nun gemauert, das Ende des zweiten Abschnitts abzusehen. Jetzt gibt es ein paar Tage Pause.

Stand vom 10.08.2015

Am zweiten Streckenteil muss noch die innere Bahn gemauert werden. Auch ein Fundament für die Brucke im inneren Kreis muss gelegt werden. Diese Arbeiten konnte ich im "Alleingang" erledigen, das ging relativ leicht von der Hand. Vieles ist improvisiert, die Baupläne geistern im Kopf herum, niemand weiss wie es kommen wird, nur ich.... Eigentlich ist das nicht meine "normale" Vorgehensweise, aber es reicht - und alles passt zusammen!

28.08.2015

Bei dieser Ergänzung wird die "Leichtbaumethode" angewandt. Die unteren Blocks werden aufgestellt und die oberen Blocks darüber gelegt. So spare ich jeweils einen Block pro 40 Zentimeter Strecke. Die Festigkeit genügt und wenn alles aufgefüllt ist kräht kein Hahn mehr danach, dass da noch Lücken sind... Verwendet wird alles, was so herum liegt. Auch Recycling-Material! Die zweite Brücke wird dann deutlich kürzer (120cm - 28cm = 92cm).

Stand vom 29.08.2015

Es folgte ein Regentag. Der "Ausfall" der Arbeiten am Layout wurde genutzt, um die gekürzte Kastenbrücke zu konfektio-nieren. Die ursprünglichen Geländerstützen aus PVC wurden durch solche aus Aluminium-Profil ersetzt. Die Reeling aus Stahldrahtseil musste neu eingezogen und gespannt werden.

31. August 2015

Der innere Rundkurs ist soweit abgesteckt, die Brücke kann eingepasst werden. Das Fundament für die Kurve ist auch schon eingebracht.

02.09.2015

Jetzt folgt der weitere Verlauf bis zum Zusammenschluss der Ringstrecke.

14.09.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist die 2. Etappe der Bergstrecke fertiggestellt! 

Die Brücke hat nun ihre definitiven Schienen erhalten, die ersten paar Meter konnten ebenfalls aufgelegt werden, soweit die Trasse eben bereit ist. Denn noch ist nicht genuegend Schienenmaterial vorhanden...

Das Bankett auf den letzten Metern schmaler Mauer wurde ausgebildet. Um im weiteren Verlauf ohne unschoene "Stufen" auszukommen, muss die Trasse um ein Prozent steigen. Die Schienen auf diesem Abschnitt werden spaeter aufgelegt.

Mittels dreier Schraubzwingen befestige ich jeweils zwei Hardbords mit weisser Innenseite genau im Level, wie es gebraucht wird. Danach wird der Ueberzug mit sattem Material aufgefuellt und mit der Wasserwaage abgezogen. Die definitive seitliche Begrenzung (Rundung) wird erst bei der Anbringung des Abriebs (Verputz) bestimmt. Dieser wird jedoch nur am oberen Teil der Mauer appliziert, nicht vollflaechig! 

Der Radius vor dem Aufruesttisch, ist etwas weniger weit geraten wie urspruenglich vorgesehen. Im Vergleich zu den Bogenweichen im 3. Teil, ist es nun moeglich gewesen, die beiden Weichen ohne Zwischenstueck zu montieren. Der Uebergang wirkt gar etwas eleganter und der Gleisabstand von 165mm konnte eingehalten werden! Der aeussere Bogen wurde wiederum mittels gestreckten Schienen R1 im Radius 1650 mm ausgebildet, der Innenbogen erhielt den Radius R=1490 mm (+/-).  02.01.2016

Der Bahnhofsbereich wird erst fertiggestellt, wenn die dafür vorgesehenen Weichen eintreffen. Die beiden "Durchgangsgleise" sind aus lauter gerade gezogenen R1-Schienen entstanden. Für die Weichen sind entsprechende Platzhalter eingebaut.

Da wundern sich die kleinen Gäste... eine Gottesanbeterin auf dem Gleis - ein gnadenloses Raubtier!

Da der Tag noch einen krönenden Abschluss brauchte, wurden die restlichen R1-Schienen verarbeitet. Auch wurde die letzte neue Schiene eingesetzt. 

Vorläufiger Abschluss am 04. Januar 2016

Erfolg beflügelt! Und so mussten einfach mal einige Fahrten unternommen werden. Zum Einsatz kam meine derzeitige "Stammkomposition". Bald werden es mehr Loks, die unbeschränkt zirkulieren können. Aber gut Ding will Weile haben...

Der Aufbau der Bergstrecke 2. Teil wurde abgeschlossen am 21.09.2015; Die ersten 5 Meter Schienen (incl. Klapp-Brücke) wurden aufgelegt am 18.12.2015. Der Weiterbau begann am 02.01.2016. Der Abschluss dann am 04.01.2016!

Weiter geht's im Kapitel Bergstrecke 3. Teil.