Bergstrecke 4. Teil

Die Bergstrecke erster, zweiter und dritter Teil sind fertiggestellt. Das Anschlussprojekt war anschliessend die Verbindung von der Bergstrecke zur Station Westridge in die Detail-Planung. Es zeigt sich nun, dass der Höhenunterschied so gering ausfällt, dass der ursprünglich angedachte Einbau einer Zahnstange überflüssig ist. Somit bleibt die eigentlich als "Zahnstangenstrecke" vorgesehene Verbindung eine reine Adhäsionsstrecke, sie wird deshalb schlicht und einfach als "Bergstrecke 4.Teil" bezeichnet.

In den beiden Bildern oben ist die neue Streckenführung nur angedeutet. Das Gleis liegt super-provisorisch!

Die untere Anschlusskurve (ungefähr 90 Grad) im Gefälle wird technisch bedingt mit einem etwas engeren Radius mit R= 124 cm (R3) aufgebaut. Dies ermöglicht es, die obere 260-Grad-Kurve ausladender (R=145cm) auszuführen, was wiederum der Fahrsicherheit dient. Die gesamte Strecke wird mit einer Neigung zwischen 2 und 2,5 Prozent gebaut. 

Bereits wurde mit der Evaluation des Baumaterials aus der Recyclingabteilung begonnen. Hier ist die erste Kurve ausgelegt. 

Diese Vorarbeiten sind zwar zeitaufwaendig, jedoch not-wendig, um Ueberraschungen vorzubeugen. Ich versuche aus Kostengruenden soviel Material wie nur moeglich vom vorhandenen Abbruch zu verwenden.

Ein Blickfang in Gestalt eines Steinbogenviadukts gibt der Strecke einen nostalgischen Anstrich. Die Entstehung dieses Bauwerks kann hier verfolgt werdenInzwischen ist der Steinbogenviadukt konstruiert und aufgebaut worden. Vor dem definitiven Zusammenbau wurde erst mal eine Stellprobe gemacht. - Und es passt!

Stand vom 10.01.2016

Man darf schon von Konstruktion und Bau reden, wenn man eine Gartenbahn baut. Langsam nimmt auch der 4. Teil Gestalt an. Der Aushub für die Fundamentplatten der oberen Kurve wurde gemacht. Die Fundamente fuer den Steinbogen-Viadukt wurden gegossen. Das Bauwerk selber ist noch knapp durch einen stämmigen Betonbauer bewegbar. Wahrscheinlich ist die Grenze der gewerkschaftlich vorgeschriebenen Höchstbelastung erreicht...

Fortschritt vom 25.01.2016

Das Fundamente für den Lehnenviadukt sind entstanden. Die Pfeiler können jetzt gesetzt werden.

Stand vom 28.01.2016

Die Pfeiler sind gesetzt, der Oberteil aufgesetzt. Die kleine Anpassung an der Mauerkante für das Gleis ist auch gemacht und das Anschlussbauwerk ist in Arbeit. Was will man dann noch mehr von einem schönen, erfolgreichen Gartenbahn-Bautag?

So weit bin ich am 29.01.2016 gekommen!

Der "Fuchs" ist gemauert. Noch sieht das Gebilde etwas unförmig aus. Doch nach der Bearbeitung wird es hoffent-lich wie ein Felsen wirken.

 

30.01.2016

Damit der Viadukt nicht gar so alleine da steht und die "Preiserlein" nicht über die "Felswand" stürzen, wurde die Begrenzungsmauer bis zur Stammstrecke verlängert. Das sieht doch gleich etwas harmonischer und glaubwürdiger aus!

 

02.02.2016

erstellt am 07.09.2015/geaendert am 08.01.2016; 11.01.2016

Ich bin noch gut im Zeitplan. Die ersten Herbststürme fegen über das Land. Das soll mich aber nicht vom Vorhaben abbringen, die Trasse im vierten Abschnitt der Bergstrecke möglichst rasch zu erstellen. Die Konstruktion wird erst mit Neumaterial, Zementblocks, aufgebaut. Für den Abschluss wird Recyclingmaterial eingesetzt. Ist kostengünstig und man versaut weniger Material. Der Radius beträgt wie schon eingangs erwaehnt 145 cm.

Stand vom 24.03.2016

Nun ist in Arbeit, was als "obere Rampe" bezeichnet wird. Das Teilstück ist ziemlich genau fünf Meter lang, also gibt es bei zwei Prozent Steigung/Gefälle einen Höhenunterschied von reichlich zehn Zentimeter, mit etwas Toleranz vielleicht elf. 

Das war der Baufortschritt vom Ostersamstag, 26.03.2016

Der Baufortschritt bis am Ostermontag, 28.03.2016 ist nicht riesig. Es geht auch nicht um Geschwindigkeit, ich habe lieber Präzision. Gerade in diesem Abschnitt lohnt es sich, sauber und genau zu arbeiten.

Der Abschluss des Baus der oberen Rampe ist abzusehen, der nächste Einsatz dient zum Brückenschluss. Bereits ist zu erahnen, dass der Viadukt abgesenkt werden muss.

Baufortschritt vom 31.03.2016

Langsam aber sicher nähere ich mich dem heiklen Punkt, wo die Brücke angeschlossen werden kann...

Zwischenstand am 02.04.2016

Das gung fix und besser als befuerchtet! Der Viadukt steht nun am richtigen Ort in der richtigen Hoehenlage. War eigentlich gar nicht so schwierig, die Pfeiler abzusenken. Das Widerlager fehlt noch, es wird mit dem Zusammenschluss gegossen. Damit kann nichts mehr verschieben.            Stand vom 03.04.2016

Der Zusammenschluss ist erfolgt! Das bergseitige Widerlager ist vergossen! Es hat so hingehauen wie ich es mir vorgestellt habe. Die Schalung habe ich aus Styrofoam zusammengeschraubt. Bereits sind auch die Pfeiler vergossen, unverrueckbar! Auf dem rechten Bild sieht man schoen, dass Betonsteine von einem Abbruch verwendet wurden. Muss ja nicht alles Neumaterial sein.         Soweit gediehen am 04.04.2016

Obwohl das dann nicht auf ewig so bleiben soll, wurde die bergseitige Anschlussrampe noch etwas verputzt. Sieht doch gleich besser aus!  Das Wasser laeuft so besser ab und dringt nicht in die Mauerfugen.

Das talseitige Widerlager wurde auch gleich gegossen und angepasst. Bereits ist auch die untere Anschlussrampe im Rohbau!                                                     

Das ist der fertig eingebeute Viadukt! Das bergseitige Widerlager wird noch ausgebildet, spaetestens wenn die "Felswand" bis zum Tunnelportal fertiggestellt ist. Das talseitige Widerlager erhaelt noch eine kosmetische Behandlung.

 

Baufortschritt am 05.04.2016                                                                                                                                                 Jetzt schon weiter am 06.04.2016

In den ersten April-Tagen habe ich geschrieben: "Fertigstellung der Betonarbeiten: Zeithorizont, Vorgabe: ca. April 2016. Ich bin gut im Rennen!" Am Abend des 08. April 2016 konnte ich die folgenden Bilder einstellen!

Die Bergstrecke mit dem kuenftigen Rundkurs (Teil3) und dem Abgang zur Station Westridge (unten rechts, nicht mehr im Bild) - Teil 4. Der Fuellvorgang der erhoehten Trasse ist fast abgeschlossen, der naechste Schritt ist die Gelaendegestaltung.

14.04.2016

Es war mal an der Zeit, die Elektrik zu pruefen. Nach ein paar Anpassungen an der Stromuebertragung auf der Klappbruecke und etwas Regulierung am Gleis, verkehrten die ersten elektrisch betriebenen Zuege auf den mit Schienen versehenen Abschnitten. Bisher war immer nur die Akku-Lok unterwegs... 15.04.2016

Die bestellten Thiel-Schienen sind ueberraschend schnell eingetroffen. Uberraschend schnell ging es auch vorwaerts mit dem Legen des Gleises. Erstmals bediente ich mich einer Biegevorrichtung fuer die Schienen. Die Zeitersparnis ist gewaltig.

Das schoene Wetter hat mich sozusagen getrieben: Die Bergstrecke wurde ganzheitlich in Betrieb genommen, Erst durfte die Garratt ein paar Runden absolvieren. Spaeter wagte ich mich Zuge fahren zu lassen. Die batteriebetriebene Diesellok 403 mit den SA-Kesselwagen ging auf Strecke, danach die Mallet G2x3/3 (analog) mit den Salonwagen. Alles hat geklappt, es funktioniert!

Inzwischen sind alle Schienen befestigt und in tegelmaessigen Abstaenden mit dem Untergrund verbunden. Auf der Steinbogenbgrecke zeigte sicheine Abweichung im Untergrund, diesen Fehler kaschierte ich in der Folge mit dem Einbringen von Schotter. Somit ist das Gleis in der richtigen Lage fixiert. 04.05.2016

Als weiteres Detail wurden die Profilsteine gesetzt. Bleint ein Fahrzeug hinter diesem Begrenzungs-Stein stehen, so kann der Verkehr auf dem angrenzenden Gleis problemlos passieren. Die Strecke ist "profilfrei".

Schlusswort

Die Bergstrecke ist mit Gleis bestueckt, elektrisch angeschlossen und auf der gesamten Laenge befahrbar.  Sie ist nun betrieblich fertig. Daher ist heute  Schluss - Ende - Finish!

14.05.2016