Steinbrücke 2  (Lehnenviadukt)

Angespornt durch den baulichen und visuellen Erfolg beim Bau des Steinbogenviaduktes, habe ich mich gleich anschliessend an den Bau des Lehnenviaduktes gewagt. Die Styrofoam-Platten standen zur Verfuegung und nach den recht flott hingeworfenen Skizzen ging es zuegig voran.

An anderer Stelle habe ich es schon erwaehnt, dass ich das organisierte Chaos liebe. Nundenn, es ging nicht anders. Als alle erforderlichen Teile zugeschnitten waren, musste auch gleich der Zusammenbau erfolgen.

Die Teile wurden geklebt mit UHU-Por und verschraubt mit einfachen Kreuzschlitzschrauben 3,2 x 35mm mit langem Hals.

Im Gegensatz zum Steinbogenviadukt, wo der Hoehen-ausgleich des 2,6% Steigung aufweisenden Bauwerks am Fusse der Joche erfolgte, wurde beim Lehnenviadukt der Hoehenausgleich oberhalb der Joche geplant. Auch dieses Bauwerk liegt in einer Neigung von 2,6%. Die Pfeiler sind gegen oben leicht konisch und sind alle gleich hoch.

Vereinfachend wirkte sich aus, dass der Lehnenviadukt in einer Geraden liegt. Da er an eine Wand angelehnt und verklebt wird, ist eine Betonfuellung nicht notwendig!

Dank der gewonnenen Routine hielt sich der Aufwand mit 6 Stunden inklusive die Erstellung der Skizzen, sehr in Grenzen!

20.01.2016

Was jetz folgte war reine Arbeit: Die Gewoelbe ausbilden mit Fliesenkleber, die ganze Konstruktion allseitig beschichten und die Steinstruktur eingravieren. Grundfarbe drauf, zwei Schichten, Lunker zupeppen. Dazwischen immer schoen ausbluehen lassen - das verschlingt die meiste Zeit.

Ach gemein - jetzt ist das Gebilde schon fertig! Es steht aber noch nicht am definitiven Ort. Der Lehnenviadukt soll etwa 25 Zentimeter weiter rechts zu stehen kommen und drei Zentimeter hoeher. Dann wird es recht gut stimmen.

Bis jetzt wurden gegen 15 Stunden aufgewendet, dieses imposante Brueckenwerk entstehen zu lassen.

28.01.2016

 

Total Zeitlaufwand rund 18 Stunden, finanzieller Einsatz ca EUR 22/CHF 25/R430

Fertig eingebaut am 29.01.2016.

Kapitel abgeschlossen am 29.01.2016