Tunnel-Portale 2

Die Bergstrecke ist gebaut und in Betrieb genommen. Was folgt ist der Aufbau eines Gebirges, wo auch die Zahnstan-genstrecke endlich ihrer Verwirklichung harrt. Gebirgsstrecken sind meist so angelegt. dass die Trassenfuehrung etwas direkter ist als das Gelaende. Also muss Gelaende durchstossen werden, es entstehen Tunnels. Tunnels wiederum brauchen Portale, welche an dieser Stelle beschrieben werden sollen.

Beschichtung mit flexibler Sandsteinmatte

Eine Methode recht ansehnliche Resultat zu erreichen, ist die Beschichtungsmethode mit Sandsteinmatte. Im Fundus wurden verschiedene Mustermatten aufgefunden, die jetzt verarbeitet werden konnten. So wie die Muster waren, so wurdenauch die Portale: Total unterschiedlich! Doch auch in Natura wurde oft das Gestein vor Ort genutzt, was unterschiedliche Portale ergibt.

Die Materialien

Als Grundmaterial wurde Styrodur verwendet. Die Form wurde mit dem heissen Draht geschnitten. Strodur ist nicht UV-bestaendig, also wurde nach entsprechender Erfahrung das Styrodur mit Dispersionsfarbe beschichtet.

Nach dem Austrockenen wurde Teppichkleber auf Vinil/Acrylbasis aufgetragen. Nicht zu mager, nicht zu satt... Ideal ist, man uebt sich in Geduld und laesst den Kleber eine Stunde antrocknen. Die Haende (Finger) koennen mit Wasser und normaler Seife gereinigt werden.

Die Sandsteinmatten werden in Stuecke geschnitten, ich schnitt in diesem Falle Streifen von 16mm breite und 40mm Laenge fuer die kurzen Flach- und Innensteine. Benoetigt werden 52 bis 60 Teile. Die im Bogen anzuordnenden Steine wurden auf halber Distanz, also bei 20mm, von 16mm auf 19mm Breite aufgeweitet. So entstehen die Bogensteine, die dann eine der Rundung angepasste Steinstruktur bildet. Es braucht ca. 13 bis 17 Stueck, je nach Breite.  Fuer die langen Innensteine schnitt ich Stuecke von 16mm mal 60 mm. Davon werden 12-14 Stueck benoetigt. Dies alles kann aus einem Mattenteil von ca. DIN A4 gewonnen werden! Der Zuschnitt erfolgt auf der Rueckseite der Matte, mit Teppichmesser und Schere.

Der Arbeitsaufwand wird pro Portal etwa fuenf Stunden betragen. Auf den ersten Blick etwas viel, doch das Resultat ueberzeugt! 10.05.2016