Stellenbosch Station

Bahnhof Stellenbosch an der Adam-Tas-Strasse
Bahnhof Stellenbosch an der Adam-Tas-Strasse

Der Bahnhof von Stellenbosch ist ein schönes Beispiel kapholländischer Architektur. Die Fassadenteile bilden ein harmonisches Ensemble das mich anspricht. Deshalb soll das Gebäude im Modell entstehen. Seine Grundfläche wird 226 x 41cm bedecken, die Grundplattengrösse wird 250 x 60 cm.

Oben die Strassenansicht, darunter die Gleisseite.

Aenderung vom 17.03.2012

Der Seitenriss des Bahnhofs-Gebäudes.

Aenderung vom 17.03.2012

Es gibt auch einen Grundriss, der am Model relativ einfach gehalten werden konnte.

Aenderung vom 17.03.2012

Neu aufgenommen im eigenen Kapitel am 01.06.2011

Am Bahnhof wird gebaut!

"Grundsteinlegung" war sozusagen am 08. Februar 2012. Vorarbeiten wurden schon vorher ausgeführt, doch an diesem Tag sind die Stuck-Imitationen vorbereitet worden, die an die Fassaden angebracht werden sollen.

Insgesamt gibt es sieben Giebel, derjenige über dem Haupteingang wird besonders eindrücklich!

Das ist das Ausgangsmaterial aus dem die Fassaden, die Grundplatte und das Dach geformt wird. Styrodur 2800 C von BASF scheint das geeignetste Material zu sein, wie einige Modellbauer schon bewiesen haben. Leider werde ich Mühe haben, dieses Material (für eventuellen Nachschub) in Südafrika erwerben zu können.

Auch mit der Hauptgiebel-Fassade geht es weiter!

Die Mischbauweise erlaubt, etwas Präzision in den Bau zu bekommen. Die auftragenden Elemente sind recht filigran.

 

Stand, 12.02.2012

Die Nachbildung der Stuckfriese ist sehr aufwändig. Schicht für Schicht muss aufgeklebt werden. Dazwischen sind Trocknungsphasen zu beachten, da sonst alles wieder verrutscht. Somit gestaltet sich dieser Bauabschnitt als sehr Zeitaufreibend und recht knifflig.

Also heute ging's so richtig in den Makrobereich. Das ist ja ne Fummelei! Bin froh, dass ich die Fassade mal soweit hingekriegt habe. Nun müssen noch die Fensterrahmen und die Haupt-Eingangstür gelasert werden.
Die Styropor-Schneidmaschine ist im Dauereinsatz: Es wurde auch die Treppe geschnitten. Stäbchen für Stäbchen, damit nix schief geht. Aber schlussendlich war das Resultat befriedigend und jetzt kann es los gehen mit der Sandsteinbeschichtung. Auch da, Fummelei pur. Aber irgendwann wird das Ding auch noch fertig.  Naja, ich hab's ja selbst geplant.

Stand, 15.02.2012

Die Treppe wird langsam und schon ist ein Resultat im Rohbau ersichtlich. Danach wurden die Kanten und Fugen verputzt. Alsdann konnte das Werk wetterfest versiegelt werden.

Langsam, ganz langsam geht‘s vorwärts mit dem Bau der verschiedenen Aussen-Treppen. Aber es mussten Korrekturen am Bau, bzw. an den Fassaden angebracht werden. Bei einem neuerlichen Besuch des Originals in Stellenbosch zeigte es sich, dass nun der moderne Anbau des damaligen Stellwerkes schon zum grössten Teil abmontiert wurde. Also muss auch da noch nachgebessert werden.

Weitere Einzelteilzeichnungen wurden erstellt, damit die Sachen bei einer Firma mit entsprechendem Equipment gelasert werden können. Das braucht alles seine Zeit und es gibt ja noch andere Zerstreuungen als "nur" Modellbau.

Der Bau des Haupttraktes ist nun so weit fortgeschritten, dass der Korpus zusammengestellt und geklebt werden konnte. An der Hauptfassade fehlen noch immer einige Zierstreifen und zwischen den Giebeln fehlt auch noch die wellenförmige Verzierung und der Kragen der Wand.

Noch etwas zur Klebung: Es sind mehrere Kontaktkleber im Einsatz, die verschiedene Eigenschaften aufweisen. Für grossflächige Verklebungen und zeitlich nicht begrenzte Zusammenfügungen, wird ein Teppich- und Vinylkleber verwendet (ALCOLIN Hi-Tack), beinahe geruchlos und lösungsmittelfrei (wichtig, da sonst das Styrodur wegschmilzt). Diese Klebeflächen können auch erst nach Tagen zusammengefügt und gerichtet werden!

Der zweite Kleber ist ein farbloser Schnellkleber für kleinere Flächen und Klebungen, die nach 15 bis 30 Minuten dauerhaft halten sollen. Dieser Spezialkleber für Polystyrenschaum, ist ebenfalls sehr geruchsarm und kann bedenkenlos in geschlossenen Räumen verarbeitet werden.

Für spezielle Klebungen kommt ein wasserlöslicher Kontaktkleber zur Anwendung, wie ihn Schulen zum basteln mit Polystyrenen anwenden. Dieser Kleber klebt sofort zuverlässig.

Zur Beschichtung der Treppen wurde erstmals sog. "biegsamer Sandstein" appliziert. Die Firma FALLER führt diese Produkte im Verkaufsprogramm.

Stand vom 21.02.2012

Die Ecken wurden am Boden durch Klötze markiert, sodass der Korpus unverrückbar fixiert ist und doch noch problemlos abgehoben werden kann. Darüber kam eine weitere Eckverstärkung, die gleichzeitig als Auflage für die Zwischendecke dient. Abschliessend wurden die Bauteile mittels Schrauben gesichert.

Der Korpus des Haupttraktes wurde mit einer Zwischendecke verschlossen. Auf dem rechten Bild ist dies sichtbar. Die Aufnahme zeigt die Fassade Seite Bahn. Hier sieht man auch erstmals das definitive Ausmass des Bahnhofs-Projektes.

Das linke Bild zeigt die Fassade Seite Strasse. Noch fehlen an den Seitentrakten die vorderen Wandungen.

Nach und nach wurden die Seitenwände zugeschnitten und die Fenster- und Türöffnungen ausgeschnitten. Langsam nimmt das Gebäude Form an!

Nach der Fertigstellung des Rohbaus konnte das Dach gezeichnet und die notwendigen Platten zugeschnitten werden. Diese wurden verklebt und geschraubt.

 

Stand 03.03.2012

Gerne gebe ich Einblick in ein paar Besonderheiten:

Das Gebäude wird drinnen aufgebaut und soll dann später draussen im Garten aufgestellt werden. Zur Verringerung des Transportproblems sind die Grundplatte sowie die Gebäudeteile allesamt demontabel ausgeführt. Mit den auf der Grundplatte angebrachten Blöcke, können die Gebäudeteile passgenau eingesetzt werden.

Ebenfalls können die Dächer jeweils einzeln heraus genommen werden, was nebst dem Transport auch die Wartungsarbeiten erheblich erleichtert. Anhand der Bilder kann der Aufbau der Dächer verfolgt werden. Die Lösungen der anstehenden Anforderungen sind nicht immer hundertprozentig dem Original entsprechend, jedoch geben den Gesamteindruck authentisch weiter (zB. Dachvorsprung).

Noch wenige Teile fehlen, dann ist das Dach im Rohbau fertig. Auch die Fassade erhält langsam aber sicher ihr Gesicht.

Baufortschritt 14.03.2012

Änderungen!

Wo gearbeitet wird, passieren mal Fehler. Auch mich hat es erwischt. Platzsparend wollte ich bauen, da ist mir die Tiefe des Hauptgebäudes zwei Zentimeter zu schlank geraten. Das zeigte sich beim Aufsetzen des Daches, als die Zieraufbauten der Fassaden zwischen den drei Frontgiebeln aufgesetzt waren. So mussten denn die zwei Schlusswände und die vier Innenwände getrennt und verlängert werden. Knifflig, aber relativ übersichtlich. Es hat geklappt, jetzt ist gar Platz für die seitliche Tür, die heute als Zugang zum Schalterraum dient. Zum Vorbild noch stimmiger, ist die Änderung ein Gewinn für den Gesamteindruck! Und trotz dieser Veränderung hat der Bahnhofsplatz noch genug Tiefe. 

Der Dachaufbau

Das Dach war eine echte Herausforderung. Anfangs ging das ja noch mit den Längsgiebeln. Die Dachschräge misst 49 Grad. Die Schrägen mussten am Dachfuss und am Dachfirst entsprechend sein. Wenn man das Schneidegerät etwas beherrscht, ist auch das zu schaffen.

Die wirkliche Tüftelarbeit setzt bei den Quergiebeln ein! Dass alle Teile auf Anhieb passgenau geschnitten werden können wäre reiner Zufall. Doch auch da lernt man bald, wie das funktionieren kann. Schrägen und Gegenschrägen. Dass dann alles gerade und winkelrecht sein soll, ist geradezu ein Widerspruch, doch es funktioniert irgendwie! 

17.03.2012

 

Erste Stellprobe mit Fahrzeugen zum Grössenvergleich. So über den Daumen meine ich: Es passt! Die Dachlandschaft beginnt sich entsprechend zum Original zu verändern. Die Schornsteine sind im Rohbau aufgebaut.

Übrigens: Das Bahnsteigdach wird erst als letzte Baugruppe montiert, wie im Original. Erst muss verputzt werden! Bis der Bahnhof sein fertiges Antlitz zeigen kann, wird noch einiges an Zeit verstreichen.

Die letzten Zierstreifen und Aufdoppelungen sind vorbereitet, sie werden demnächst verklebt.

Bauzustand am 19.03.2012

Im Hintergrund ist was gelaufen. Jedoch, als ich die gelaserten Teile für Türen und Fenster abgeholt habe, naja, da holte mich Mammon ein und ich machte mir mit lauten Flüchen Luft, so dass sich mein Schäferhund unters Pult verkrochen hat!
Um was geht es? Nun, die geraden Türen, die ganz einfachen, die sind schon richtig geschnitten. Da steht nun der Zusammenbau an (eine ist schon, wie das Bild zeigt). Aber die Haupt-Eingangstür! Neee, so geht das nicht! Man reime sich den Reim der Ungereimtheiten mal selber. Die komplizierten Teile, so über‘n Daumen kaum zu sägen und zu fräsen, die sind im Eimer. Wenigstens habe ich schon mal die Türflügel angepasst, denn der Fensterausschnitt und die Türwölbung ist genauestens nicht nach Plan, also wird auch das schon vorbereitete Fensterglas mit den aufgeklebten Stegen nicht passen. Na hallo, das ist doch was, an dem man sich so schön ärgern kann. Ich frage mich, zu was ich denn Zeichnungen angefertigt habe...
Da es mit der Laserproduktion nicht so klappen will, habe ich die Haupteingangstür, die mit den vielen Rundungern, von Hand gefertigt. Es war eine etwas knifflige Sache. Aber ich habe es geschafft, wenn auch nicht auf den zehntel Millimeter genau. Die Tür besteht aus 15 Teilen, inklusive Fenster und Türdrücker.

Glücklicherweise habe ich nicht alle zugleich bestellt, denn da sind doch ganz erhebliche Fehler bei der Umsetzung entstanden.
Die Seitentüren bestehen aus zwölf Teilen, inklusive Fenster und Türdrücker.

Nun sind schon sieben Türen fertig gestellt. Den Rest der benötigten, werde ich wohl von Hand anfertigen. Schneller, schöner, aber nicht genauer...

Wie ein Paar Einbauten eine Fassade doch verändern können!

Die schmale Nebentuer
Die schmale Nebentuer

Auch die breite Nebentür ist in Handarbeit entstanden. (Siehe Bilder oben.) Bei der schmalen Tür mit Rundungen konnte teilweise die lasergeschnittene Kulisse verwendet werden. Der Rest ist lasergeschnitten.

Baufortschritt am 03.05.2012

Es entsteht nun die Tür und die Fensterpartie des Cargo-Raumes. Da bin ich gerade mit dem Dremel Trio zu Werke... Danach die (ach, so gehasste) Feile. Doch, es wird! Hoffentlich gut.

Wie die Seiten und Stege ohne Einsatz von CNC oder Laser sauber hinbekommen werden können, zeige ich hiermit mal an ein paar Bildern.
Erst wird das Werkstück grob mit dem 3mm-Schruppfräser gefräst. Hier ist die Aussen-Kontur mit Messerschnitt schon mal masshaltig und sauber ausgeschnitten. Danach bearbeite man es mit dem Dremel mittels der Schleifpapierrolle. Die Ecken sind mit dem Messer nachzuschneiden.
Danach kommt die Bearbeitung mit der Feile. Zu diesem Zwecke nehme ich ein 4-5mm starkes Sperrholzbrettchen in die linke Pratze und drücke mit dem Daumen ein kleines Stück irgendwas (neuerdings hat das einen Namen: Prestik. von Bostik) gegen. So ist das Werkstück etwas fixiert. Nach dieser Prozedur ist an dem Fensterausschnitt nicht mehr viel auszusetzen, jedoch wird nach der Gesamtbearbeitung noch etwas Finishing gemacht, bis es passt!


Ich denke, die Geheimnisse für genaues Richten sind nun gelüftet. Ist eigentlich nichts weiter als die Übersetzung ins Modell, was wir in der Lehrwerkstatt als Mechaniker lernen mussten... Aber zeitaufwändig ist dieser Vorgang!

Nun also der fertig bearbeitete Rahmen. Daneben wird der Rahmen gleich mal probeweise eingepasst.

Baufortschritt vom 04.05.2012

Als erstes Element habe ich die Tür gefertigt, aus stabilitätsgründen zusammen mit den Oberlichtern. Die Ausführung ist noch nicht perfekt, jedoch kann das Finishing noch etwas bringen. Doch ich habe hier auch mit etwas weniger Geduld gearbeitet. Eigentlich genügt das schon, weil diese Fenster/Türe-Kombination bahnseitig (und nicht direkt einsehbar) liegt.

Eine Besonderheit ist noch zu erwähnen: Damit es etwas einfacher wird, habe ich die Fenster nicht einzeln ausgeschnit-ten, sondern ein einzelnes, grosses Rechteck. Die Stege sind eingesetzt.

Baufortschritt am 05.05.2012

Es sind noch weitere Fenster entstanden, soweit gelaserte Teile vorhanden waren. Sie wurden vorbereitet zum Farbauftrag.

Einige Zeichnungen sind über Nacht entstanden. Jetzt können die restlichen Fenster und Türen die noch benötigt werden, zum lasern in Auftrag gegeben werden.

 

Baufortschritt am 06.06.2012

Weitere Fenster sind entstanden. Erstmals kann ich eine ganze Fassade eines Seitenflügels mit allen Fenstern und Türen präsentieren.

Baufortschritt am 07.05.2012

In der Zwischenzeit sind nun alle Fenster und Türen fertig und bereit zur Farbgebung. Man darf die Frage sicher stellen: Was ist nun Handarbeit und was ist gelasert? (Bild links).

Baufortschritt am 17.05.2012

Endlich habe ich mich an die Farbgebung gewagt. Es braucht ja Zeit und einfach so zwischen zwei anderen Arbeiten geht das nicht. Pfingsten habe ich dazu benutzt eine gemütliche Arbeit zu machen. Nach der Grundierung wurde Gold aufgetragen. Danach kam die braune Farbe dran. Nicht unbedingt deckend und auch mal abgewischt. So entstehen abgeschossenen, neu lackierte oder solche Türen die auch mal einen Neuanstrich bräuchten. Es sind nun alle Türen bereit zum Einbau der Fensterteile. Teilweise ist auch das schon erledigt!

Stand vom 28.05.2012

Da bei mir viele Baustellen auf einmal in Betrieb sind, hat sich der Weiterbau am Bahnhof um rund einen Monat verzögert, ich bin aber immer noch im Zeitplan! Jetzt sind alle Bauteile vorhanden und die Farbgebung kann weiter gehen. Die Türen bekommen ihre Oberfenster aus matt geschliffenen Luran- und PVC-Resten oder PVC-Verpackungen.

Bei meinem letzten Besuch des Originals habe ich einige Details sehen können, die ich vorher nicht kannte. Auch durfte ich erstmalig auf den Bahnsteig und dort Bilder schiessen. Es wurden danach ein paar Änderungen am Modell gemacht. Das Cargo-Office ist nun als Vorbau nach Vorbild ausgeführt.

Stand vom 29. Juni 2012

Es scheint einen längeren Stillstand gegeben zu haben. Dies ist nicht ganz so, denn in der Zwischenzeit wurden die Detailarbeiten abgeschlossen und es kann zur Fassadenverkleidung geschritten werden. Die Fenster und Türen sind eingebaut!

 

Stand vom 18.09.2012

Erster Schritt für die Fassaden war herauszufinden, welches Trägermaterial geeignet ist, den recht harten Sandstein-verputz zu tragen. Auch müssen die gepressten Wabenstrukturen aufgefüllt werden, damit der Endverputz glatt wird. Nach mehreren Versuchen habe ich nun den wasserfesten Kleber, der auch für Stein- und Glasmosaik verwendet wird, verarbeitet. Derselbe Kleber wird auch als Füller verwendet. Damit machte ich als Erstes auch die Stuckarbeiten an den Giebeln.

 

Stand vom 22.09.2012

In der laufenden Arbeitsphase sind die Fortschritte nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Jedoch es geht weiter! Schon hat der erste Seitentrakt den Steinsockel erhalten. Es musste die Tür nochmals ausgebaut werden, jetzt hat auch die Schwellenverkleidung Platz. Die Giebel erhalten dank einiger Stuckarbeit ihr endgültiges Aussehen, das gilt insbesondere für den vorerst etwas "grob gezimmerten" Giebel über dem Haupteingangstor.

Stand vom 30.09.2012

Inzwischen hat auch der linke Seitentrakt den Steinsockel erhalten! Ebenso die Sockel der seitlichen Frontgiebel. Die kleine Treppe ist mit einer eigens hergestellten Sandsteinpaste belegt. Sie muss nachgebessert werden und wirkt nicht so gut wie ein mit Sandsteinmatte belegtes Teil.

 

Stand vom 04.10.2012

Die kleine Seitentreppe liess im Finish einige Wünsche offen, also wurde der Sandpasten-Belag entfernt und etwas aufwändiger mit Sandstein-Matte belegt. Das Resultat macht Freude, sieht es doch endlich so aus, wie es soll! Eigentlich ein Detail, aber wenn das Werk so werden soll wie angedacht, dann lohnt sich das.

Der Steinsockel ist soweit mal fertig. Alle Steine sind am richtigen Platz. Was jetzt folgt ist Kleinarbeit, arbeitsintensiv. Retuschen müssen angebracht, der Finish vorbereitet werden. Bis zum nächsten Schritt wird es wohl noch etwas dauern...

Stand vom 07.10.2012

Für die Fassadengestaltung musste zuerst ein Füller zwischen die Waben der Oberflächenstruktur gefunden werden. Ich verwende dazu einen Fliesenkleber auf Zementbasis für Nassräume, der sehr dünnflüssig aufgetragen wird. Nach dem Austrocknen ergibt das eine harte, nicht saugfähige Unterlage. Probestücke zeigen das erste Resultat, das am Objekt noch verbessert werden kann (muss).

Als weitere ‚Probestücke‘ mussten die Kamine her halten. Zuerst habe ich einen Streifen der Dachfarbe aufgetragen. Nach dem Aushärten folgte die hellblaue Sandsteinpaste, die zuvor etwas dünnflüssig gemacht wurde, damit sie auf dem befeuchteten Untergrund leichter zu verteilen und glatt zu streichen war.

Stand vom 19.11.2012

Das Dach

Es sind einige Dachflächen, die mit der Schieferschindel-Dachmatte eingekleidet werden sollen. Es entsteht relativ viel Abfall, da die Plattenreihen ja alle abwärts schauen müssen - sonst würde das Wasser ja nicht ablaufen! Nach etwas Zögern fand ich die richtige Kombination zum Einsatz von Messer und Schere. Noch sind die zugeschnittenen Teile erst aufgelegt - das Verkleben ist eine neue Herausforderung!

Stand vom 28.11.2012

Die Fassaden sind nun alle mit dem Filler bearbeitet und bereit zur Aufnahme der Sandsteinpaste als wetterfestem Verputz.

Nach einem weiteren Unterbruch (wegen der Festtage) kann es weiter gehen: Der Auftrag der Sandsteinpaste, die zur Verarbeitung etwas an Viskosität gewinnen muss (durch verdünnen), ist eine sehr anstrengende und diffizile Angelegen-heit. Schritt für Schritt geht es jedoch vorwärts!

Stand vom 06.01.2013 und 05.02.2013

Die Beschichtung des dunkelblauen Sockelteils ist abgeschlossen! Im Laufe der Arbeiten hat sich eine gewisse Fertigkeit eingestellt. Es ist zu hoffen, dass sich das im weiteren Verlauf positiv auswirken wird. Die schwierigen Stellen und die Uebergaenge sind recht gut geworden. Noch ist etwas "Schleifarbeit" zu erledigen.

Stand vom 09.02.2013

Es lässt sich kaum ablichten - das Hellblau der Fassade! Die Reflexion des Sandsteinverputzes ergibt ein Grau/Grau Farbbild. Nix desto Trotz ist der erste Seitenflügel fertig! Bei allen Türen und den tieferliegenden Fenstern wurde die Leibung ausgebildet. Somit steht der sehr zeitaufwändigen Beschichtung aller noch brachen Flächen nichts mehr im Wege.

Bisheriger Aufwand an Zeit: Sockel dunkelblau: 12 Stunden; Hellblau: Giebelfassaden je 1 Stunde (2x); Laibungen und erster Seitenflügel: 8 Std. Total also 22 Stunden. Scheint Halbzeit zu sein, denn ich rechne noch mit 20 bis 24 Stunden!

Als Spachtel verwende ich, nach diversen anderen Versuchen, Japan- und Teppichmesserklingen. Gross (breit) und klein (schmal), je nach Einsatzort. Grund: Glatte Oberfläche, schnell gereinigt, leicht zu führen, Wegwerfartikel.

Stand vom 11.02.2013

Die Aussenwände sind fertig beschichtet, das Dach hat seine endgültige Form und die Kamine sind aufgesetzt. Nun war es an der Zeit, sich Gedanken über die Umgebungsgestaltung zu machen. Den Bahnsteig will ich mit Endplatten abschliessen, also wurden mit Sandstein diese Platten nachgeformt. Der Vorplatz wie auch der Bahnsteig erhalten den grauen Asphaltbelag.

Auf diesen Bildern wird nun auch mal wieder die richtige Farbe der Fassaden angezeigt!

 

Stand vom 22.02.2013

Das Bahnhofsgebaeude in seiner ganzen Ausdehnung.
Das Bahnhofsgebaeude in seiner ganzen Ausdehnung.

Nach der ersten probehalber aufgetragenen Beschichtung des Vorplatzes musste ich feststellen, dass die Waben der Styrodurplatten durchschimmern! Also habe ich kurzerhand auf der gesamten Umgebung - also die Grundplatte - mit dem sich an den Fassaden schon bewährten Fliesenkleber aufgetragen.

Sieht doch schon mal sauberer aus!

Nun wurde die Umgebung asphaltiert: Dazu habe ich wiederum auf ein AXSTONE-Produkt zurück gegriffen. Die für Asphalt vorgesehene Paste habe ich mit weisser Dispersion noch etwas aufgehellt, ist auch so noch dunkel genug. Schon bei der Fassade des Gebäudes ist mir aufgefallen, wie wenig Material man eigentlich verbraucht. Ich hatte jeweils mehr geschätzt.

Beinahe fertig, sieht das Ganze doch schon mal gut aus. Es fehlen noch ein paar Teile, die folgen nun.

Stand vom 23. Februar 2013

Die Teile für die Dachgauben werden vorbereitet und dann zusammengeklebt. Die Dächlein werden mit Sandsteinpaste in der Dachfarbe beschichtet.

Stand vom 28. Februar 2013

Fertiggestellt wurde das Gebäude und die Umgebungsbeschichtung am 09. März 2013! Noch sind einige Kleinigkeiten wie die Beleuchtung und die Blumenkästen auf dem Vorplatz herzustellen.

Stand vom 09.03.13

So sind die Pflanzentröge entstanden. Schritt für Schritt: Erst auf dem Schneidapparat alle Teile zuschneiden, alles zusammenkleben. Dann den Sockel beschichten, anschliessend Seite um Seite erst von unten bis zur Front, in Gehrung schneiden, nach dem Antrocknen wärmen und einrollen Oberkante und Inneres. Auch da bedingte es einen Gehrungsschnitt, aber mit etwas Übung geht auch das schnell von der Hand. So konnte eine saubere Oberfläche realisiert werden.

Als Spannhilfe wurden Cotton Buds (Q-Tipps) verwendet, die Spannung reicht völlig aus.

Es waren ein paar Handgriffe, dann war der Kabelkanal zur Einführung der Beleuchtungsdrähte eingepasst und verklebt. Jetzt präsentiert sich der Bahnhofboden nackt und einbaubereit!

Mit tiefen Ankerschrauben wurde der Boden auf dem vorbereiteten Untergrund fixiert. Unsichtbar im Innern des Gebäudes und ebenfalls unsichtbar durch die Pflanztröge auf dem Vorplatz.

Der Bahnhof steht! Um Nachfragen zuvor zu kommen: Ja, der Bahnhof ist siebenteilig aufgebaut. Aber es können die drei Gebäudeteile auch mit aufgesetztem Dach transportiert und zusammengestellt werden. Gesamtgewicht des Bahnhofs etwa 10 Kilos. Das letzte Bild zeigt die mit Sand gefüllten Pflanztröge und die Motorradlady - mehr ist zur Zeit nicht drin, denn die Figuren würden allesamt von starken Wind weggefegt. Der Herbst zeigt sich an, doch der Sommer glänzt nochmals mit Temperaturen über 30 Grad!

Der erste Windtest wurde schon mal gewonnen - der Herbst kann kommen... Und ich wende mich neuen Herausforderungen zu!

Stand vom 25.03.2013

Nochmals der Bahnhof, diesmal die Front von der Gleisseite aus.

Und als Abschluss frontal von der Strassenseite.

Während Revisions- und Reparaturarbeiten (Sturmschäden) hat meine Freundin ein passendes Relikt angeschleppt!

 

Niemand hat Respekt vor fremdem Eigentum, niemanden kümmert es, das da ist, man versteht nicht, warum etwas geschützt sein soll, man konsumiert und zerstört. So geschehen an der Fundamentplatte, das vom Bahnhof einzige Stück das dauerhaft dem Wetter und natürlich der Sonne ausgesetzt ist. Ginge ja alles, wenn dann der Gärtner, oder andere Arbeiter nicht auf dem in vielen Stunden erstellte Fundament herum trampeln würden. Das Resultat ist unten zu bewundern...  29.12.2015

Solche Schaeden reparieren zu muessen stehlen die Zeit fuer andere anstehende Aufgaben - und verbreiten Aerger. Das Resukltat ist die Entlassung dieser niedrigen Elemente. Ich mache meine Gartenarbeit - aus Freude daran - wieder selber!