Gelenk-Triebwagen GTWmh 2/6 521

Dieses Projekt ist schon ein paar Jahre unterwegs, denn es gab Rückschläge, die noch nicht ganz überwunden sind. Die Konstruktion basiert auf srm-Bausätzen und soll einen Metro-Zug des Nahverkehrs in Südafrika darstellen. Das Vorbild entstand in den frühen 40ern vergangenen Jahrhunderts.

Zum Modell:  Erst wurde der Mittelteil auf einem Zahnrad-Antriebsblock aufgebaut. Das Gehäuse dient der Unterbringung des Empfängers, der Steuerung und der Akkus, denn das Fahrzeug sollte RC-gesteuert mit Akkus betrieben werden. Die Geschwindigkeit war mit zwei Akkus von je 7,2 Volt zu langsam, also musste ein dritter Akku dazu kommen. Der Ladevorgang funktionierte nicht, die Anschlussbuchse schien defekt zu sein. Die Umstände liessen mich den Zug vorerst auf Schienenstrombetrieb umstellen.

Nach der Durchsicht der nun zur Verfügung stehenden Unterlagen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug eine Mischung von zwei Typen war, also musste der ‚Balkon‘ weg. Die Verbindung vom Antriebsteil zu den Steuerwagen ist noch nicht ideal und muss umgebaut werden. Andere Projekte schoben sich dazwischen, so dass das Fahrzeug zwar in allen Komponenten da steht, doch noch nicht fahrfähig zusammen gebaut ist. Es werden noch einige Stunden zur Problemlösung notwendig sein…

Das Fahrzeug soll dereinst mit einem Beiwagen auf der geplanten Zahnstangenstrecke verkehren.

Das Fahrzeug sollte mit einer ganz anderen als gewohnten, direkt anzusteuernden Antriebs- und Steuerungstechnik ausgerüstet werden. Die Komponenten kennt man von den Radiocontroll-Autos. Die sind jedoch in einem anderen Volt-Bereich angesiedelt (4,5 - 7,2 V, 40Amp), also sollte für die höheren Voltbereiche, wir sprechen hier von 20-24 V, 2Amp), eine entsprechende Lösung gefunden werden, was gar nicht so leicht zu sein scheint, denn hierzulande kann man das nicht "ab Stange" kaufen. 

Folgendes Konzept habe ich versucht:

Sender ab "Bauchladen". Empfänger mit eigener Stromversorgung, Steuerungseinheit Robbe Marine 540, drei 7,2V-Zellen (20V Nennstrom).

Das Fahrzeug fuhr auch mal ein paar Meter, jedoch wollte das Ladegerät nicht so richtig funktionieren, also fiel das mal wieder flach, von wegen untauglicher Anordnung. 

 

Nun warte ich auf ein neues Konzept bzw. dessen Komponenten. Mal sehen, was wird. Das Ganze wird unter dem Kapitel "Akku-Betrieb" näher beschrieben. - Die Baustelle besteht also noch immer!

Erstellt am 03.03.2011, ergänzt am 25.12.2013 und 21. August 2015

Die Beschreibung zur "Neuen Generation" des GTW erscheint ab hier!

Es stand schon lange an - endlich hat sich was bewegt ! Das Projekt soll jetzt langsam aber sicher weiter gebracht werden. Die Änderung der Gelenke wurde in Angriff genommen. Dazu baute ich einen "Schnabel" an das Getriebegehäuse, an dessen Ende eine Buchse eingelassen wurde. Diese Bronzebuchse soll das Ausschlagen des Gelenks verhindern, da zur Zeit nur normale Holzgewindeschrauben verfügbar sind. Vielleicht wird da mal ein Bolzen an deren Stelle kommen.

Stand vom 07.02.2017

Die nächste Herausforderung ist der Einbau der neuen Steuerung. Wie bei allen anderen Umbauten zum Akku-Remote-System, müssen auch bei diesem Fahrzeug die Ladebuchse, die Akkus, der Ein-/Ausschalter, der Empfänger, der Abgleichtaster sowie die Seele der Steuerung individuell plaziert und eingebaut werden. Dies wird in diesem Kapitel beschrieben. 12.02.2017

Die Dachpartie wusste nicht mehr zu gefallen, sie war auch anfällig für Abbrüche. Daher wurde sie völlig neu aufgebaut. Bin jedoch mit dem Material (eine ausgediente Brandyreklame) nicht so klar gekommen. Man muss es auch nicht so nahe betrachten, von etwas Distanz sieht es ganz annehmber aus... Die Anbauteile stammen aus einem anderen Projekt, wo einige Teile überflüssig geworden sind und in der Ersatzteilkiste schlummern - bis sie gebraucht werden!

17.07.2018/.18.07.2018

Ewas Zwielichtiges hat bei mir immer noch die LED-Technik.  Die ewige Kontrolle von + und - macht mir etwas Mühe. Trotzem soll man ja Strom sparen und deshalb werden die Leuchtenstreifen seriell gebaut (noch im Aufbau)'

Da hatte ich aber ganz falsche Pfade eingeschagen, Huete weiss ich, dass serielle Anordnung etwas mehr Strom verbraucht, aber niedrige Voltzahlen erheischt. Paralleler Aufbau verbraucht zwar sehr wenig Strom, jedoch geht der Bedarf an Volt ins Uferlose...

Also war das schon mal eine Ernuechterung und die Versuche bei einem Freund, der sich mit Innebeleuchtungen auskennt, bestaetige meine Unkenntnis. Also wollte ich das Ganz parallel aufbauen, doch da wollte diemElektronik nicht wie ich wollte. Die mit viel Aufwand an Material und Zeit bearbeiteten Ruinen habe ich dann mit einem Spottfers in die Tonne entsorgt.

Auch nicht vergessen werden darf die Herstellung der Lampen für dieses Fahrzeug. Ursprünglich waren die Nostalgie-laternen von LGB vorgesehen, aber die passen irgendwie nicht! Da hilft nur Eigenbau.  ÄÖÜ  äöü

24.07.2018

Nachdem sich die Sache mit dem Bau der Lampen erledigt hat, musste deren Position bestimmt werden. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten. Die Stirnleuchte oben jedoch ist in Südafrika immer mit zwei Brennern bestückt, waagerecht montiert. Also ist dies standard. Die beiden sind denn auch als Fernlicht gedacht, somit mit kaltweissen LED's bestückt. Dass die unteren Lampen ganz aussen montiert sind, macht keinen Sinn, die Fronttür soll ja noch aufgehen. Also ist die Anordnung auf dem rechten Bild das "Ei des Kolumbus". - sozusagen. Diese beiden Lampen beinhalten oben das rote Rücklicht und unten das weisse Licht. 

25.07.2018

Damit sich das "Gesicht" etwas ansehnlicher präsentiert sollen noch Handläufe angebracht werden, die dem Rangierer helfen, sich auf dem schmalen Podest an der Front zu bewegen. Der Weg dahin und fertig! Was so ein Bisschen Farbe bewirkt. Die definitive kobaltblaue Farbschicht wird erst noch aufgetragen.  25.07.2018

Die Beleuchtung ist schon mal zusammengelötet worden. Dank viel mitgebrachter Geduld und einigem Vorwissen (ich musste jedoch erst lernen!), ist der Kabelsalat bereit zum Einbau. 

25.07.2018

Das Fahrzeug wurde 2011 aufgegleist, weil ich einen Zahnradmotoreinsatz von LGB günstig erstehen konnte. Irgendwas wollte ich damit ja tun. Ich war in den Anfängen meiner "Modellbaukarriere", man weiss ja, was da alles "verbrochen" wird. Jedenfalls war ich noch nie so weit fortgeschritten!

Die Frontbeleuchtung mit den integrierten Schlussleuchten ist jedenfalls nach den (meinen) neuesten Kenntnissen aufgebaut und es scheint zu funktionieren. Die Kabel wurden durch eine Bohrung unter dem Führerstandskasten an den Wagenboden geleitet. Ab da gings dann durch zwei separate PP-Rohre. Im hinteren Wagenteil werden die Leitungen von der Seite unten zur Mitte oben geleitet. Wenn das alles in den richtigen Farben bemalt ist, schaut das sicher gut aus. Durch die separate Führung der Kabel in unterschiedlicher Farbe durch zwei Röhrchen (Braun = +; weiss = -) ist erstens die Zugeheörigkeit der Kabel und die Polartät (oben zu rotem und unten zu weissem Licht) definiert.

26.07.2018

Die Farbbehandlung ist abgeschlossen, die Leitungsrohre sind farblich integriert.

Die Konfektion der Steuerwagen ist mit dem Einbau des Steckerverbindung abgeschlossen! Das Dach hat noch die Antennen aufgebaut erhalten.

Die Steuerwagen sind nun fertig (ausser der Beschriftung), die Türen montiert. Die nachstehenden Bilder zeigen den Steuerwagen mal mit geschlossenen, mal mit offenen Türen.

Jetzt geht es  zum "Kraftwürfel", wie die Antriebseinheit an einem GTW auch genannt wird. Ab jetzt geht es hinüber zur Steuerung, die ist hier zu finden.     27.07.2018

Als Schluss noch ein Bild von der Inbetriebnahme: Beim einen Steuerwagen fehlen noch däöüie Türen, deren Aufenthaltsort habe ich nach der langen "Trennung" bisher nicht gefunden...