O&K 3005, Restebastelei

Wie soll ich's anders nennen? Jahrelang lag das Gehäuse herum. Jahrelang war es einfach nur ein Ding, das im Wege stand. Kitbashing im Lokbau, naja, das gibt es ja. Also habe ich es gewagt. Es ist auch eine Art Aufräumarbeit. Irgendwann sollte man ja damit anfangen. ÄÖÜ  äöü

 

An einem heissen Nachmittag, schmolz der Arbeitsvorrat zusammen wie Eis am Stiel. Ich surfte durch einschlägige Websites - und blieb an einem Projekt eines oertelnden Bastlers hängen (Insiderausdruck).. Das war der Punkt des Entschlusses, denn die Basis war genau der Typ der Maschine, von welcher auch meine Teile stammen.

Das Gehäuse des Führerstandes wurde mit Boden und Seitenstegen ausgerüstet. Der Vorbau bekam eine Zwischenlage für die Pufferbolenbefestigung. Dafür mussten einige Ecken weggeschliffen werden.

Der Rahmen

Ein Rahmen wurde angefertigt. Seitenteile und Pufferbolen zusammengeklebt. Unter dem Aufbau engeklebt sieht das schon ganz nach Lokomotive aus!

Das Fahrwerk

Ein PIKO-Antrieb war auch noch vorrätig, dieser wurde provisorisch untergesetzt. Mit einigen wenigen Anpassungen ist der Block montagefertig. Das bekommen wir auch noch hin! 12.02.2020

Kupplungen

Zur Montage der Kupplungen musste vorne und hinten eine Unterkonstruktion gebaut werden. Die Anbringung von Kupplunghshaken und Federn ist ohne Einschränkung möglich.

Puffer vorne

Eine Kleine Pufferplatte mit vier Schrauben angedeutet bildet die Basis. Ein Spritzling undefinierter Herkunft gibt den Pufferhals, in welchen er Puffer selbst eingedrückt wird.

Lampen vorne

Das Basismaterial für die Lampen gab eine ausgediente Einwegspritze her. Der äussere Körper hat den richtigen Durchmesser. Die abgelängten Rohrteile werden auf eine Grundplatte geklebt und diese danach abgefeilt. Ein kleiner Fuss ermöglicht die Montage mittels einer Schraube.

Das obere Spitzenlicht

Für das obere Spitzenlicht konnte eine Lampe aus der Ersatzteilkiste verwendet werden.

Puffer hinten

Hier werden auch wieder Teile einer ausgedienten Einwegspritze verwendet! Der vordere Teil ist gerade richtig für den Pufferhals. Die Verbindung zum Puffer wird aus einem Teil der Schutzhülle der Hohlnadel gewonnen, in die dann der Puffer eingeklebt wird. Basis ist auch wieder die oben beschriebene Pufferplatte.

Aufstieg

Der Lokführer muss ja irgendwie in die Maschine gelangen. Der Aufstieg wurde aus einfachen Kleinprofilen zusammen geklebt. 14.02.2020

Der Blick durch die Heckscheibe in die Kabine zeigt, dass das Bedienpult im Führerstand inzwischen etwas Farbe erhalten hat.

14.02.2020

Das fertige Untergestell kann nun rundum grundiert und gespritzt werden.  

Das ist nun der Bauzustand vor dem Einbau der Beleuchtung und der Elektronik. Bereits hat das Akkupaket für die Fortbewegung im Führerhaus Platz gefunden. Das Dach folgt noch... 

Das Dach

Da lag noch ein gerilltes Stueck ABS herum - das passt doch!?   15.02.2020

Einer Anregung aus dem Spassbahnforum folgend, habe ich die Griffe am Vorbau abgeschliffen und diese Attrappen durch Nachbildungen aus Messingdraht ersetzt. Sieht plastischer aus!

Der Aufschrei wird bei den Kameraden mit den total versauten Modellen gross und laut sein. Mein Ding ist nur sehr dezent verwittert. Zu wenig, als dass es wirklich alt aussehen würde. Ich arbeite dran...

Damit das plastichafte Aussehen etwas gemildert wird, wurde die Kabine mit einem leichten Grünton ausgestrichen. Die Weiterbehandlung der Kabine innen und aussen steht an.

Das Führerhaus wurde innen mit grünlicher Farbe ausgestrihen und mit Grau so richtig schön versaut. Mit einer anderen Farbtype, so wurde der Anstrich richtig rau.

So, hab es versucht. Das ist nun richtig versaut, wobei der Vorbau wohl einige Zeit länger 'unter Dach' war...  Moos an den Fensterleibungen und stehendes Wasser auf der Abdeckung inklusive. Das Dach muss noch befestigt werden, wenn die Fenstergläser drin sind.  19.02.2020

Die Beleuchtung wurde eingebaut, dazu mussten 5mm-LED's herhalten, die ich noch auf Halde hatte. Deswegen gibt es weisses Licht vorne und gelbes Licht hinten. Stört mich nicht, also lass ich's. Immer wieder überraschend, wie sich Licht auf dem Bild anders darstellt als in Wirklichkeit. Die Lichtpunkte sind viel schwächer in Natura.  26.02.2020

Erstellt: 12.02.2020

Um den Zustand der Anlage zu ersehen, wurde eine Kontrollampe ins Armaturenbrett eingebaut. So kann man leicht kontrollieren, ob die Akkus noch zugeschaltet sind. Zuletzt noch das "Katalogbild".  28.03.2020