Lehren/Vorrichtungen

Lötlehre

Wenn ich mehrere gleiche Teile brauche, die zudem etwas knifflig sind zu löten oder montieren, baue ich mir eine Lehre. Diese Vorrichtungen können sehr einfach ausgestaltet sein, sie sollen einfach ihren Zweck erfüllen, mehr nicht.

Ein gutes Beispiel sind Aufgänge aller Art, wie sie an Güterwagen angebracht sind, beispielsweise Behälterwagen, Zysternenwagen, usw.

Die zugehörige Lehre fällt denkbar einfach aus. Eine Zeichnung dient als Grundlage, die kann man direkt auf den Untergrund aufkleben oder nur leicht fixieren und später entfernen - sie verbrennt dann auch nicht beim Löten. Danach werden an den wichtigen Punkten Bohrungen angebracht, dann kurze Drahtstücke eingeschlagen und mit Zyankleber verklebt. Das Resultat sind gleichmässige Abstände, passgenaue Teile und eine enorme Zeitersparnis!

Montagelehre

Oft braucht man eine dritte Hand. Noch mehr aber trifft die Situation ein, dass auch das nicht reicht, dann baut man sich eine Montagelehre. So eine Lehre kann sehr einfach gestaltet sein, sie soll einfach ihren Zweck erfüllen!

Für die exakte Montage von Drehgestellen musste eine Lehre erstellt werden, die folgende Funktionen erfüllen musste: Parallele Führung der Blenden, exakte Montage der Waage.

Zwei Alu-Winkel wurden parallel auf ein Brettchen montiert. Zwei Aussparungen hielten die Drehgestellblenden in exakter Position.

Die Drehgestellblenden wurden eingelegt und mit Klemmen fixiert. Dank der angebrachten Bohrungen konnte die Waage genau recht-winklig verschweisst werden.

Drahtbiegevorrichtung

Etwa 50 Drahtfiguren mussten gebogen werden. Damit jede so aussieht wie die vorangegangene, musste eine Lehre gebaut werden. Das Bild zeigt den Aufbau und den Verlauf des Drahtes.

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Eingetragen am 05.08.2013