Diesellok 402


In diesem Zustand habe ich die Lok übernommen: Weggebrochene Haltestangen, fehlende Lampen, Claxon, usw. Diesem Umstand soll abgeholfen werden.

Vorgesehene Änderungen und Ergänzungen:

- Haltestangen massive Ausführung, Eigenbau

- Puffer, Eigenbau

- Horn, Eigenbau

- Neubemalung und Beschriftung

- Schalter stromlos abstellen

- Rechteckscheinwerfer vorne und hinten, Eigenbau

- Beleuchtung in Fahrrichtung wechselnd

Langsam aber sicher erhält die Lok ein neues Gesicht!

Die Haltestangen sind etwas anders als sonst.

Bereits ist auch der Fahrstromschalter eingebaut.

Dem Fahrpult wurde etwas Farbe spendiert!

 

Stand vom 07.08.2013

Zwischenzeitlich wurde mal mit einem gelben Anstrich experimentiert. Das das Experiment nicht die gewünschte Wirkung zeigte, wurde umdisponiert.

Jetzt ist schon mal die endgültige Farbe dran! Es wartet die Elektrik und der Zusammenbau.

15.08.2013

Bereits ist die Lok fertig. Man beachte das  "Hirschgeweih", welches das Zweiklang-Horn darstellen soll!

Ende: 16.08.2013

Grosser Umbau

Im Zuge eines Fahrwerktausches, hat sich mein Fahrzeugbestand vergrössert. Übrig geblieben ist eine Original-Diesellok von LGB 20601 (welche in der Bauform der nun  umgebauten 402 entspricht). Somit verpasste ich der wiederum orangen Lok das motorisierte Fahrgestell, sie ist nun im Originalzustand! Jedoch: Die 402 ist nun ohne Räder, Getriebe und Motor... 

Wie nun mit der 402 verfahren? Da gab es eine Lösung in Form von Untersetzungsgetrieben mit Radachse aus China. Kurz, ich bestellte zwei Antriebe, die nun in geeigneter Form unter die Lok eingebaut werden sollen. 

Die Untersetzung ist sehr gross. Bei 12V Betriebs-spannung macht die Achse 90 Umdrehungen pro Minute (N/min). Das ist, die Erkenntnis besteht schon jetzt, zu langsam. Irgendwann werden Getriebemotore mit 180 bis 200 N/min angeschafft, um die Rangierlok auf geeignete Geschwindigkeit zu bringen.

Dieser Umbau sind als kleine Arbeit zwischen grösseren Projekten gedacht. Somit dauert dieser Umbau etwas länger!

ÄÖÜ  äöü

Die Räder habe ich geordert, die werden anfangs Dezember 2018 erwartet. Zwei Sätze habe ich bestellt, weil jeweils ein Rad mit Kerbe ausgeliefert wird, die einen Haftreifen aufnehmen kann. So was brauche ich nicht! Deshalb ist der "Rest" der überzähligen Räder geeignet für die Ersatzteilkiste...

 

Bild aus dem Katalog von Champex-Linden.

Das Untergestell der Lok soll möglichst weitgehend im Originalzustand erhalten bleiben. Ein Support soll die beiden Einachs-Antriebe tragen und in der richtigen Position (Achsabstand, Höhe) halten. 

Die beiden Schenkel des winkelförmigen Supports werden ausgeschnitten, angezeichnet und gebohrt. Der Winkel-Support besteht aus 5mm ABS.

Der provisorisch bestückte (halbe) Support mit den Getriebemotoren.

So in etwa sieht der Getriebemotoren-Einbau aus, hier ist alles erst mal provisorisch eingebaut. Noch fehlen die Räder!

18.11.2018

Inzwischen ist der Winkel-Support mit Farbspray farblich behandelt worden. Die Getriebemotoren sind eingebaut, die Anschlusskabel angelötet. Alles findet elegant Platz im Untergestell. Der Support ist so exakt gebaut worden, dass eigentlich keine Befestigung am Untergestell notwendig wäre. Jedoch verlangt das Mechanikerherz eine wenigstens sichernde Fixierung. Diese geschieht mittels zweier Schrauben, die sich in die auf dem Untergestell ruhenden Bleigewichte bohren. 21.11.2018

Die Spitzenlichter sind auf einer kleinen Platine aufgebaut worden. Es sind je eine weisse und eine rote LED verbaut. Somit kann Scheinwerfer und Schlusslicht angezeigt werden (sofern die gebastelte Elektronik dann auch dieses Resultat zulässt). Für die Verkabelung der Beleuchtung verwende ich bevorzugt mehradriges Telefonkabel.

Damit diese Lok nicht an diversen Orten mit Beschreibung auftaucht, bette ich den Umbau auf Akkubetrieb und Fernsteuerung ebenfalls hier ein. Das ergibt dann ein abschliessendes Bild, ohne dass gezappt werden muss.

Eigentlich war ich auf der Suche nach Kleinststeuerungen eines englischen Fabrikates. Die sind aber hier am Kap nicht mehr erhältlich. Somit musste ich mich auf andere Fabrikate konzentrieren, doch die sind zu gross für meine ursprünglichen Bedürfnisse. Damit eine Fehlinvestition vermieden werden kann, verpasste ich nun der 402 diese Steuerung. Nachteil ist, dass dieses System für jeden Empfänger eine eigene Sendeeinheit benötigt.

Eingebaut wurden folgende Komponenten: Sendeeinheit (Transmitter): FlySky FS-GT2B; Empfänger: FlySky FS-GR3E; Steuerungsteil: Hobbywing Quicrun 1060; Akkus: 3S 18650, 3,7V, 4200 mAh.

 

Bild: Steuereinheit im kleineren Vorbau. Das Akku-Paket findet im grösseren Anbau Platz. Der Empfänger kommt ins Fahrpult der Lok eingeklebt. Der Vorteil dadurch: die Betriebsleuchte ist durch die Öffnung sichtbar!

 

äöü  ÄÖÜ

Die Räder - es sind Original-Ersatzräder von LGB aus dem Allmanach von Champex-Linden - sind nun montiert. Die Naben mussten ausgebohrt werden, damit die Spurweite genau eingestellt werden konnte.

Schon sieht die Lok wieder ihrem ursprünglichen Aussehen ähnlich. Die Lok fährt, die LED's leuchten. Was noch gebaut werden muss ist das Akkupaket und der Einbau der Ladebuchse. 06.12.2018