Zahnstangenstrecke

Hier kann ich leider noch sehr wenig zeigen, das ist noch etwas Zukunftsmusik! Der Bau einer Gebirgsstrecke, besonders einer Zahnstangenstrecke, bedingt auch Berge. Noch ist mein Gartenareal flach. Erst muss ein Hügel gebaut werden. Das Thema wird im Kapitel „Bergstrecke“ behandelt. Aber ich habe mal ein Gleisstück mit Zahnstange ausgerüstet, damit man sich das vorstellen kann, was angedacht ist!

 

  Erstellt am 28.02.2011

Im Zuge der Entwicklung und Konkretisierung der Vorstellung einen Berg zu bauen, konnte auch gleich die Zahnstangenstrecke integriert werden. Planungen sind mehrfach überholt, da gilt nicht mehr viel. Wann die blaue Doppelschleife als Zahnstangenstrecke gebaut werden kann, liegt in den Sternen - wenn überhaupt. Somit muss ich wohl noch lange auf meine erste Steilstrecke warten... Aber planen macht auch Spass (und kostet viel weniger)!

Da Zukunftsmusik so fantastisch klingt (je nach Tonart), kann getrost weiter gesponnen werden – d.h. die Planung! Und es wurde geplant! Folgt man der blauen Linie, dann kann man den Verlauf sehen: Diese ausgesprochen steile Strecke, die als Fortbewegungssicherung eben eine Zahnstange braucht, gewinnt in einem weiten Bogen mit gleich anschliessendem Gegenbogen an Höhe. Auf den Bau des "Bunkers" muss aus verschiedensten Gründen verzichtet werden (Beschrieb an anderer Stelle). Somit wird die Steilstrecke in einer Vollkurve über ein weiteres Brückenbauwerk und eine Rechtskurve führen zum Bahnhof auf den höchsten Punkt der Zahnstangenstrecke.

Neueste Pläne begnügen sich bei der Zahnstangenstrecke in Form einer Stichbahn. Will heissen, der Bahnhof liegt am Ende der Strecke. Man verzichtet also auf die Vereinigung mit der Bergstrecke auf der anderen Seite des Berges. Ob ich je so weit komme (siehe oben)...Änderungen sind nicht verboten!

Planungsstand vom 05.09.2013/Ergänzungen vom 25.11.2014; 05.08.2015; Upgrade am 18.09.2015

Der Bau der Zahnstangenstrecke hat angefangen, man schreibt Oktober 2019. Die Streckenführung wird nicht so stark ausgebildet, wie die vorstehende Skizze zeigt. Der Platzbedarf wird weniger gross, wenn ich die Strecke auf der bestehenden Plattform starte und nicht im "Tal". Der dortige Bahnhof dient als Ausgang zur Zahnstangenstrecke, die nördlich startet und in einem Linksbogen zur Zahnstangeneinfahrt führt. Das Zahnstangengleis wird - jetzt gegen Westen zeigend - nach einer kurzen Geraden nach links geführt, südöstlich gerichtet und dann mittels einer starken Rechtskurve abgeschlossen, wo das Gleis die erforderliche Höhe erreicht. Es wird mindestens eine Brücke überquert und zwei Tunnelstrecken sind angedacht. Die Streckenneigung wird relativ durchgehend 110 0/00 betragen.

Wie die weitere Strecke verlaufen wird, ist noch nicht ganz durchdacht. Vorab geht es aber dahin, dass nach dem (mindestens) zweigleisigen Bahnhof, eine abfallende Rechtskurve folgt. Eine möglichst sichtbare Streckenführung ist angedacht. Dabei kommt man nicht ohne Tunnelbauten aus. Ob die Kreuzung mit dem aufsteigenden Gleis klappt, die Brücken an der richtigen Stelle eingebaut werden können, wird der Versuch einer möglichst frei aufgeständerten Probeanlage zeigen. Jedenfalls sollte der absteigende Streckenverlauf an der Südseite des Bahnhofs anschliessen. Es würde so ein unabhängiger Rundkurs entstehen. Dieser Rundkurs könnte unter Umständen auch mit Schienenstrom betrieben werden, da mindestens eine Digitallok im Rollmaterialbestand ist. Auch dieser Teil sollte mit 110 o/oo Gefälle auskommen.    Planungsstand vom 30.11.2019

Nun, es tut sich was! Die Schienen wurden vom Zwischenboden der Garage geholt, ausgepackt und es wurde auch schon begonnen, einige Profile zu biegen.  ÄÖÜ  äöü

Das ist der rechte Ast hinauf zum Bergbahnhof. Letzterer wird recht kurz, da die Diagonale nicht mehr her gibt. Sobald der zweite Teil ausgelegt ist, kann mit dem Aufständern begonnen werden. Dann wird sich zeigen, ob alles aufgeht. 9.2.2020

Die Arbeiten zum Aufständern mussten abruppt beendet werden, als einige Stürme übers Land zogen. Da wurde alles weggefegt, was nicht gerade angeschraubt war. So geht es eben später wieder weiter.

Einlauf- und Auslaufstrecke zusammen sind ungefäher 5 Meter. Insgesamt wurden 13 Schienen zu 1,5 Meter ausgelegt. Abzüglich der Übergänge von jeweils 10 cm, sind dann netto ca. 9 Meter Steigungsstrecke vorhanden. Somit dürfte die Höhe des Bahnhofs um einen Meter betragen. Das ist genug, somit auch noch übersichtlich.  03.03.2020

Die ersten Meter liegen von der Zahnstange! Im offenen Bereich sind die Zahnstangen-Sättel von trainli montiert, die auch die Einfahrt bilden. Zur genauen Verlegung in die Mitte gbt es ein praktisches Gerät, das so gelb herauf blinkt.

Die Zahnstangen-Einfahrt ist im Selbstbau entstanden. Für eine der Anlagen hatte ich die Profile noch im Bestand. Wegen der Pandemie sind die Lieferfirmen noch geschlossen. Deswegen konnte ich auch die Grundkonstruktion über den bestehenden 'Flachlandgleisen' noch nicht bauen.   

Es zeigt sich jetzt schon (das war bei der Planung schon vermutet worden), dass der vorgesehene durchgehende Kurvenradius von 150 cm nicht gehalten werden kann. Die verfügbare Fläche ist zu eng! Ich werde mich bei 145 bis 132 cm Radius bewegen müssen. 28.04.2020

Es war auch schnell klar, dass ich die Durchfahrtshöhe nicht erreiche, will ich bei maximal 110 o/oo bleiben. Also rutschte die Zahnstangeneinfahrt einen und einen halben Meter hinunter - jetzt gehts! Es werden gut mehr als 37 Zentimeter Höhe erreicht. Die Zahnstange musste angepasst werden. Jetzt besteht noch eine Differenz von 2 Millimetern in der Länge, dann klappt auch dies!   ÄÖÜ  äöü     29.04.2020

Die genaue Kalkulation: Streckenlänge Zahnstange 3,4m, davon Steigung 110 o/oo 3,2m. Anfangshöhe über SOK = 3cm. Ergo: 3,2 x 11 cm = 35,2 cm + 3 cm = Totale Höhe 38,2 cm. Dies wurde genau erreicht!

Und weiter gehts! Die weiteren drei Meter - insgesamt liegen jetzt 7,5 Meter - konnten angehängt werden. Das ist mal der Zwischenstand, den es zu sichern gilt. Nach der Sicherung können erste Probefahrten absolviert werden. Sind diese erfolgreich, kann weiter gebaut werden. Je höher die Gleise zu liegen kommen, um so schwieriger der Unterbau und die Sicherung. Material ist praktisch nichts vorhanden, muss alles improvisiert werden...  30.04.2020

Es sind nun ein paar Tage vergangen, eine andere Baustelle wurde ausgeführt und abgeschlossen. Nun kann ich mich wieder der Bergstrecke widmen. Als Erstes wird die Unterfangung und Auflage der Gleise die Aufgabe sein. Ich denke, dass ich mit etwas Beton und/oder Fliesenkleber, die Styroporunterteile Befestigen kann. Das Projekt ist erst mal auf die ersten 5 Meter beschräkt. (Bild oben, Mitte)  ÄÖÜ  äöü

Mitteilung:

Infolge einer ernsthaften Bazillen-Erkrankung weilte ich längere Zeit in der Mediclinic in Somerset West. Die Genesungszeit ist sehr ausgedehnt zu betrachten, so dass der unfreiwillige Stillstand wieder einige Monate frisst. Sobald ich mich wieder fit genug fühle, geht es weiter!

Feinplanung

Noch bin ich nicht im Stande, an der Anlage zu arbeiten. Doch im Kopf gehts weiter! Anfangs- und Endpunkt dieses Abschnitts ist beim Bahnhof 'Berg' (vorläufiger Abeitstitel). Da die Dampfloks in meinem Rollmaterialbestand wohl meist ihren Aufgleispunkt daselbst haben werden, kann auch gleich der Unterhalt dort gemacht werden. Es ist eine Bekohlungsanlage im Bestand, die sinnvoll und als Blickfang neben dem kleinen Bahnhof aufgestellt werden kann. Zu diesem Zwecke werden die Gleise gewechselt; Da wo eigentlich ursprünglich die Zahnstangenstrecke südwärts entlang führen sollte, ist nun die Bekohlung, das ursprüngliche Service-Gleis wird die Hauptstrecke. Wie das mal aussehen kann, zeigt das unten eingestellte Bild.   06.07.2020