Braaiplace

Der grosse, gemauerte Braai ist brüchig geworden. Der Zement war ausgebrannt, es bröckelte schon und der Beton am Braaitisch begann abzuplatzen. Der Braai war also kurz vor dem Kolaps, er musste weg! Nicht zuletzt auch, weil der Patio neu überdacht werden sollte und ich keine Kamindurchbrüche in einem Dach dulde.

Man schritt also zur Tat und binnen einer Stunde war nur noch Schutt vorhanden, der als Auffüllmaterial für mein Gartenbahn-Layout dienen kann.

13.08.2014

Nach der Vorbereitung, konnte der Tisch ergänzt werden. Dazu fertigte ich eine einfache Schalung, die durch ganz einfache Stützen gehalten wurde. Für so kleine Arbeiten genügend, nicht zu empfehlen bei grösseren Einsätzen, da dabei alles durch das Gewicht des Betons aus der Position gedrückt würde...

Am Boden liegt provisorisch bereits die Grundplatte des Braai.

Als der Beton abgebunden hatte, konnte gefliest werden. Die bestehende Konstruktion ist auf wirklich alle Seiten hin schief, so dass es fast nicht möglich war, buchstäblich alles ins Lot zu bringen. Doch ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Resultat. Die Mauer im Hintergrund wurde vom Dreck und früheren Farbaufträgen soweit notwendig befreit. Danach habe ich erst mal eine etwas hellere Farbe aufgerollt, die recht genau den Farbton der vorhandenen und neuen Fliesen trifft. Da der Aufbau des Braais weder lange dauerte noch kompliziert war, gibt es nur ein Bild von der ins Blei gelegten Grundplatte und der fertig zusammengestellten Feuerstelle.

Nach den abschliessenden Detailarbeiten und nochmaligem Farbauftrag an der Rückwand und den Frontteilen des Tisches, war der neue Braai fertig. Er musste natürlich gleich in Betrieb genommen werden!

Wie immer, noch ein paar Worte über die Kosten:

Die aus Italien stammende Feuerstelle wurde von einem Unternehmer als Liquidationsobjekt sehr günstig angeboten. Da für die Anpassungen Restmaterial und wenig Zement verwendet wurde, kam die ganze Anlage sehr günstig zu stehen. Einzig die Dispersionsfarbe war etwas kostspielig (R390), sie wird aber an anderen Objekten noch zum Einsatz kommen. Insgesamt wurden R 3500 aufgewendet (ca. CHF 330).

Fertig am 24.09.2014