Carport

Diese Baustelle ist schon längst abgeschlossen. Die Bilder gingen  - mit weiteren Daten - beim Diebstahl des Laptops (2009) verlustig.

 

Der Carport ist einseitig an die Ostwand des Hauses, welche die Garage abschliesst angebaut und andererseits an der Ostmauer zum Nachbarn mit Holzstützen gehalten. Holz altert und nach ein paar Jahrzehnten (ich habe keine Ahnung, wann der Vorbesitzer den Anbau erstellt hat) wird es morsch. Vom Nachbarn her wucherten Efeuranken über die Bespannung des Carports, frassen sich an der Holzkonstruktion fest und beeinträchtigten so die Lebensdauer.

Bei Gartenarbeiten, die auch die Entfernung des Efeus vom Dach des Carports beinhaltete, brach der Gardenboy auf dem Dach sitzend, durch. Das war das Ende des alten Carports!

Der Abbruch war relativ schwierig, behinderte doch das wuchernde Efeu den schnellen Fortgang. Die Entsorgung der Dachbespannung aus Kunststoff liess auf sich warten, denn damals war noch keine Deponie vorhanden, in welcher auch dieses Material angenommen wurde. Die Verdübelung war so "gescheit" ausgeführt, dass Wasser in die Mauer eindrang und bei der recht unsanften "Demontage" grosse Verputzflächen ausgebrochen sind.

Der Wiederaufbau

Erst mussten die ausgebrochenen Verputzflächen neu eingebracht werden. Die beiden Holzstützen aus Meranti sowie der Frontabschluss aus Faserbeton, konnten wiederverwendet werden. Alles andere musste neuem Material weichen. Die Stützen waren ursprünglich direkt einbetoniert, jedoch angefault. Sie kamen nun auf Metallhalterungen zu stehen und wurden entsprechend gekürzt.

Diese drei Bilder haben schon einen langen Weg via E-Mail zurück gelegt. Ausgedruckt und nochmals fotografiert, ist das Resultat nicht berauschend, aber man kann was erkennen...

Die Front wurde mit einem breiten Metalltor verschlossen. Damit die Stabilität gewährleistet ist, wurde ein Längszug aus verdrilltem Draht und einem nachstellbaren Kabelschloss installiert. Auf dem linken Bild von Efeu (vom Nachbarn) umrankt!

Die Dachkonstruktion besteht aus Feldern in Meranti. Die Längsträger wurden mit Querteilen mittels Metallverbindern zusammengeschraubt. Als Dachbelag kam wiederum grünes Kunststoffgewebe, das das Sonnenlicht zu 80 Prozent zurückhält. Am 05.11.2006 war der neue Carport fertig!

Nachgetragen und ergänzt am 25.11.2014

 

Ein veritabler Sturm hat anfangs Oktober 2017 in der Umgegend Bäume geknickt. Auch diverse Schäden an Häusern waren zu beklagen. Das grosse Gate am Carport war schon mehrmals negativ aufgefallen, da es sich losgerissen hat oder aus der Schloss gedrückt wurde. Die Angriffsfläche für den Wind war einfach zu gross, das Gate selbst zu schwer.

Bei besagtem Sturm löste sich der Pfeiler, an dem das Gate hing, von der Verbindung zum Dach. Das Tor war also nicht mehr funktionsfähig und einen zweiten solchen Sturm hätte es nicht mehr überlebt. Also entschloss ich mich, das schwere Ding zu zerschneiden und dem Altmetallhändler zu übergeben.

Ja, die Bilder sind eine Katastrophe - aber die Linse war nass, so wurde alles verzerrt. Immerhin besser als Nichts.

Freitag, 13. Oktober 2017

Garage Doors im Jahre 2020

Die Mehrzahl zeigt es, es sind zwei Tore, die eingekauft werden sollen. Am Samstag, den 18. Januar 2020 herrschte dermassen starker Sturm, dass in Zusammenhang mit dem Alter des Rahmens am Garagetor, dieser gebrochen ist und sich das schwere Tor auf den darunter liegenden Wagen gelegt hat. Der Schaden war glücklicherweise kaum zu sehen, doch die Reparatur kostete Zeit. Zwei Freunde halfen dabei tatkräftig mit, alleine hätte ich die Reparatur nie geschafft!

Dieses Kipp-Tor soll durch ein Segment-Tor ersetzt werden, der vorhandene Motorantrieb kann weiter verwendet werden.

Das zweite Tor wird den Carport abschliessen und so den direkten Zugang zum Garten verunmöglichen. Es soll ein  gleiches Tor werden wie an der Garage, da muss aber noch der motorische Antrieb dazu kommen.

(Fast) alles Neu - Jetzt gehts rund!

Erst mussten die angefaulten Teile des Carports ersetzt werden. Ja, das hat nicht gerade solid ausgesehen, war kurz vor dem Kollaps!  Am 25. Januar 2020 konnte dann alles montiert werden.

Die Nächste Runde wurde am 04. März 2020 eingeläutet, als Andrew Matthews aufkreuzte und das Garagetor für den Carport anlieferte. Es wurde nochmals Mass genommen und alles begutachtet. Vorerst wird erst dieses Tor montiert, das andere hat Zeit...

Um Dieses zu montieren, mussten zwei Metallprofile einbetoniert werden. Dazu mussten erst mal die Löcher ausgeho-ben werden.  Alsdann wurde alles zubetoniert.  Danach sind die Mannen wieder abmarschiert, alles muss sich verfestigen. Nur so gibt das was! ÄÖÜ  äöü

Tags darauf wurde die Montage des Tores inangriff genommen. Der Carport verjüngt sich gegen hinten, das hat für etwas Kopfzerbrechen gesorgt. Schlussendlich hat jedoch die Montage der Leitschienen geklappt. Damit der Motor nicht das gesamte Gewicht der fünf Tor-Segmente reissen muss, ist eine Spannfeder installiert.

Die Segmente werden Teil für Teil mit Rollen versehen und zusammengeschraubt.  05.03.2020

So wie dies nun aussieht, mit dem eingeklappten obersten Segment, gefällt es mir gar nicht. Da muss nachgebessert werden, auf irgend eine erdenkliche Art. Ich meine, da gibt es eine Lösung!  05.03.2020

Den Motor zum Öffnen und Schliessen das Tores, wurde auch noch montiert. Es hat auch funktioniert - auf Batteriebetrieb! Dann ist der Handwerker abgeschwirrt, ab ins Wochenende. (Man beachte die ZUleitung!) Jetzt ist die Pandemie-Hysterie auch hier in Südafrika angekommen. Da gibt es einige Wochen lang keine Lösung, ausser ich mache es selbst. Dass der Motor und die Batterie nicht frei hängen können, so einfach dem Wetter ausgesetzt, ist auch mir klar. Deshalb spendierte ich wenigstens mal eine minimale Abdeckung. Das vollmundige Angebot, eine provisorische Abdeckung montieren und eine Offerte für die Eindeckung des ganzen Carports einreichen zu wollen, verhallte im Nirwana - bis jetzt... 26.03.2020

Es will nicht aufhören an diesem Objekt. Die hintere Querstrebe am Rahmen hängt durch und ist angefault. Nicht tragisch, aber es sieht sicher besser aus, wenn das Teil ausgewechselt ist. 

Von vorhergehenden Arbeiten war noch ein genügend langes Brett vorhanden. Diese wurde abgelängt und dann drei Mal sorgfältig mit Lasur behandelt. Die Streicharbeiten gingen flott voran, denn die Lasur trockneten an der warmen Luft mit etwas Wind sehr rasch!

Nach der Demontage des bisherigen Teils wurden die Beschläge gewechselt. Zu gter Letzt konnte das Brett montiert werden.   ÄÖÜ  äöü

Kleine Nacharbeiten sind noch zu erledigen, aber das was heute geschafft wurde, reicht erst mal.   01.04.2020