Das Dritte Haus, Haarlem 15

Koordinaten:  34o00'20,60" S / 18o43'32,50" O;  Höhe = 23 müM   

28.09.2017

Das an die lange Zeile angebaute Haus hat die offizielle Adresse am 23 Napier Crescent, in  Eersteriver. Hier muss das Deed Office einen Fehler in der Übermittlung ohne Kontrolle übernommen haben. Man betritt den Eingang von der Haarlem Avenue, das Haus trägt auch die Nummer 15. Egal eigentlich - wichtig ist, dass es nun mein ist, genau gegenüber der 14, das ich schon ein paar Jahre besitze.

So hat das Haus mal ausgesehen. Im Innern war es in desolatem Zustand. Kein Wunder also, wollte das Angebot niemand annehmen - bis ich eben kam. Es gingen diverse Überlegungen durch den Kopf, tagelang, nächtelang. Doch ein Gedanke gab den Ausschlag: Endlich Ruhe in der Strasse...

 

 

Und so sieht das Haus jetzt  nach etwas Farbbehandlung von aussen aus... Auch die Haustür und sämtliche Fenster wurden ersetzt.

Die Fassaden haben dank neuen Fenstern und einer etwas peppigeren Pintüre sehr gewonnen! Noch stehen einige Aussenarbeiten an, hauptsächlich am Dach.

Auch das Innere kam zu besseren Ansichten! Die Wände und Decken wurden gestrichen, Böden wurden eingelegt. Das Interessanteste an allem: Der künftige Mieter hat alles in Eigenregie (natürlich mit Rücksprache) organisiert und ausgeführt, bzw. ausführen lassen! Diese Initiative wird natürlich in geeigneter Form belohnt!

Im Dezember 2017

Das Haus ist nun bewohnt und es stehen, wie schon oben erwähnt Arbeiten am Haus aussen an. Schon länger projektiert, jedoch jetzt erst ausgeführt, da ich anderweitig beschäftigt war (auf Reisen). Die wichtigste Sache war der Ersatz der bestehenden Abstützung und Front des Carport, damit das Regenwasser auch richtig abgeleitet werden kann... 08.03.2018

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Verlängerung des Daches um eine Ziegelbreite. Das neue Vordach weist den Regen etwas ab und Wasser kann nicht mehr in die Mauerkrone eindringen. Ein relativ kleiner Aufwand mit grosser Wirkung! Selbstverständlich musste die Untersicht verschlossen werden, damit sich der Wind nicht verfängt und keine Vögel sich einnisten können.    10.03.2018

Endlich muss man sich auch der Umgebung annehmen. Der Seitenstreifen ausserhalb der Umzäunung war hoch mit sandiger Erde aufgefüllt, das Gras wuchs in die Strasse. Niemand kümmerte sich seit Jahren darum. Erst musste der Gardener den Bewuchs von der Strasse zurück schneiden und den Strassengraben frei machen. Jetzt sind drei Mannen an der Arbeit gewesen, den Streifen abzusenken, damit der Wind kein Sand mehr (oder wenigstens nicht mehr so viel) in die Strasse weht oder vom Regen hinaus geschwemmt wird.  Es wird auch weniger Flugsand ins Haus getragen. 16.03.2018

Jahrelang wurde nichts gemacht.  Nun komme ich und verlange so was! - Der Sand ist weg, aber die Strasse ist immer noch voller Dreck. Die Jungs begreifen einfach nicht, dass man Ordnung halten kann! Verstehen nicht, warum man für etwas das einem nichts einbringt, Zeit aufwendet. Ich aber will es sauber haben um meine Häuser! Muss da wohl mal selber ran.

Ein weiteres kleines Teilprojekt ist in die Gänge gekommen: Der Braai. Konventioneller Aufbau, als Erstes wurde der alte Braai entfernt und das Fundament gegossen.  17.03.2018

Ich habe einen etwas aufwändigeren Aufbau gewählt, es gibt ja auch Fertigteile. Jedoch ist diese Art von  Braai der Bevölkerung bekannter. Der Braai im Bau, links. Aufbau und Verputzen sowie Anpassung der Pflästerung haben einen ganzen Tag gedauert. Rechts die fertige Feuerstelle.

Der jungfräuliche Braai wird wohl nicht von allen geschätzt. Schon am nächsten Tag sind die Schäden zu sehen, die dem noch nicht fertig abgebundenen Beton mutwillig beigebracht worden sind! Toll... man sollte es nicht glauben!

20.03.2018

Das Bad (Baubeginn am 28.08.2018)

Ach, das Bad - eine nicht so sehr nette Angelegenheit. Aus alten Unterlassungen und "Verbesserungen" entstand ein unmögliches Gebilde, das zwar (beschränkt) brauchbar ist, aber eben auch unansehnlich und unpraktisch. So wie ich das beim Hauskauf angetroffen hatte, konnte es nicht bleiben, es wurde geputzt, gescheuert und gemalt. Aber das brachte auch nicht sehr viel. Die Hygiene blieb auf der Strecke.

Ein Unternehmer wurde gefunden, der mit seinen "zugewandten Handwerkern" (also Kleinst-Drittfirmen) das Bad renovieren wollte. Der Einkauf wurde getätigt, die Arbeiter kreuzten pünktlich (!) auf - und los gings!     29.08.2018

Die alten Fliesen waren sehr schnell von den Wänden und Boden entfernt, so konnte schon mal ausgeglichen und geglättet werden. 30.08.2018

Der Einbau der Anschlüsse für Dusche, Toilette, Bad und Waschbecken, war keine grosse Aufgabe. Die Zeit geht jedoch dabei auch vorbei...  

Zur Überbrückung der toilettenlosen Zeit im Haus, wurde eine Baustellentoilette angemietet. Besser als nichts!

In der Zwischenzeit wurde auch schon der Boden gefliest. 31.08.2018

Ist man einen Tag abwesend, so fallen die Fortschritte am Bau schon auf! Die Fliesenleger sind fleissige Leute, doch die Anpassung der riesigen Platten von 60 auf 60 Zentimeter braucht Zeit! Die Anpassungen dauern so über Stunden. Die gewählten Kleinfliesen in der Dusche sind schon etwas einfacher zu verlegen.     05.09.2018

Steve bei der Justierung der Duschewaende und daneben die neuen Apparate.

Das Bad ist fertig gestellt und im Gebrauch! Das war eine relativ schnelle Baustelle. Die Details brauchten etwas länger...  Inberiebnahme war am 07.09.2018 Kostenpunkt etwa R70'000/ CHF 5600/EUR 4700.