Endlich Ordnung

Dieses Providurium war mir schon länger ein Dorn im Auge. Der Nachbar, von welchem das Dachwasser über die Rinne abgeleitet wurde, sollte den Wasserkanal schon lange sanieren. Tat er auch, so was man unter Südafrikanern eben als 'sanieren' versteht: Billig und provisorisch. Das Wasser nahm seinen eigenen Weg, egal, ob da ein Rohr angesetzt wurde oder nicht. Auch war das ein Hindernis, dort in gerader Fahrt in die Einfahrt zu gelangen. Es besteht ein Schwingtor, das dies ermöglichen würde. Aber so geht das nicht! Die Besitzverhältnisse haben sich offenbar geändert, man kann jetzt reden miteinander.    ÄÖÜ  äöü 

Eine Geschäftskarten-Aktion spielte mir eine Adresse eines Builders in die Hände. Ich rief da an und vereinbarte eine Besichtigung. Diese gipfelte darin dass ich aktiv werden musste! Es wurden benötigt: Zwei Wasserkanäle, jeder 1 Meter lang und rund 55 Kilo schwer; Zwei Slabs zu 1,4 Meter Länge, um einen sauberen Abschluss zur Einfahrt hinzubekommen, je etwa 40 Kilo schwer; Fünf Säcke Philippi-Sand, je etwa 60 Kilo schwer; 5 Säcke Split 19mm, je etwa 50 Kilo schwer; zuguter Letzt noch zwei Sack Zement zu 50 Kilo. Drei Mal hatte ich eine Fuhre zu bewegen. Der Bakkie konnte mit dem eingebauten Auszug - der zwar praktisch ist, aber nicht für schwere Lasten taugt - nicht stärker belastet werden. Alles hat eben Vor- und Nachteile. Für gewöhnlich brauche ich die Heavytransport-Variante ja auch nicht.  10. September 2020

Freitag, nach Acht in der Früh. Die Werker sind angetanzt und los gehts! Der Aushub war bald gemacht. Erstaunlich, wie die Employes arbeiten könn(t)en.     11. September 2020

Beton wurde angerührt und eingebracht, danach die Wasserkanäle aufgesetzt. Jetzt mussten noch der Ausguss und die Anpassungen ausgeschnitten werden. Natürlich hatten die Jungs weder ein Verlängerungskabel noch geeignete Stecker dabei. Dank meinen inzwischen universellen Verbindungsstücken, konnte die Schneidmaschine trotzdem in Betrieb gesetzt werden. 11.September 2020

So in etwa habe ich mir das vorgestellt! Die Wasserrinne ist gut gelungen, den Stellriemen hätte ich etwas tiefer gesetzt. War aber schon zu spät um einzugreifen, meine Schuld. Aber ich bin nicht der Typ, der andauernd neben den Arbeitenden stehen muss. Das Resultat ist ansprechend.  - Interessant, dass sich die beiden Akteure sogar an einem Freitagnachmittag dazu aufraffen konnten, die Arbeit fertig zu machen, ordnungsgemäss zu beenden! Chapeau!

Die Schweinerei in der Regenperiode hat ein Ende, das Wasser wird ordnungsgemäss abgeführt und die Einfahrt zum Autoabstellplatz kann endlich genutzt werden.

Zu guter Letzt musste noch alles verräumt und gereinigt werden. Ich verlangte auch, dass die Carrette (Schubkarre) sauber gemacht wird, hatte ich dies doch schon angemahnt, bevor der Beton richtig angepappt war! Es verging nun etwas Zeit...

Aber es wird wohl nicht so ganz angekommen sein, denn 'normalerweise' reinigt man Werkzeuge nicht. Wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind, schmeisst man sie weg und kauft Neues (lässt kaufen).

 

11. September 2020

 

 

Finanzieller Aufwand der Aktion:

ZAR 4327.25 / CHF 235 / EUR 220

Erstmals seit etwa 10 Jahren konnte somit das Swing Gate ganz geöffnet werden! Zuvor mussten jedoch die völlig zugerosteten Vorhängeschlösser aufgeschnitten und ersetzt werden. 19. September 2020

Zum gleichen Thema gehört auch die Einleitung der einen Dachwasserleitung in die Kanalisation. Die ewige Ueberflutung bei der primitiven Rinne, direkt  beim inneren Gartentor, war nun einfach keine Lösung! Die Bilder zeigen das Vorher (links) und das Nachher (rechts).  19. September 2020