Garten

Der Garten beschäftigt immer wieder! Liegt an der Natur, die die ihr gebührende Pflege verlangt. Ist es mal nicht das Gras oder Büsche und Bäume, ist es sicher die Gartenmauer, die das Anwesen vor ungebetenen Eindringlingen schützen soll.

Die erste ernsthafte Aktion war das Entfernen einer 13 Meter hohen Fichte! Dazu engagierte ich einen dafür spezialis-ierten Betrieb. Mein Terminkalender war voll und natürlich - wie Murphy es will - kamen die Leute just dann, wo ich nicht zuhause war. Aber es klappte alles, bei meiner Rückkehr fand ich einen Stapel geschnittenes Holz vor. Alle Spuren waren beseitigt. Man hat ganze Arbeit geleistet!

An einer Ecke der Gartenmauer steht ein etwa ein Meter hoher Stahlschrank, den die Post als Relais benutzt. Ein idealer Ort, die Gartenmauer zu überklettern. Nicht leicht zu verstehen ist, dass man Massnahmen ergreifen muss, um unerwünschte Elemente abzuhalten. So greift man zu drastischeren Mitteln, Spikes etwa. Im Bereich des Postkastens habe ich am 2. Februar 2012 welche montiert.

Das folgende Bild links zeigt den Baum (Ficus benjaminii variegata), den ich Mitte August 2011 drei Meter hinunter gestaucht habe. Brutal die Äste weg - auf Gedeih und Verderb. Es war wirklich notwendig, denn das Gewächs drohte den ganzen Sitzplatz zu überwuchern.

Die unten angefügten Bilder zeigen die Situation ein halbes Jahr danach Mitte Februar 2012: Es hat ins Kraut geschlagen! Der Baum lässt sich nicht unterkriegen und hat neue Äste und Laub hervor gebracht.

Bis auf ein kleines Detail entspricht mein Haus (zufälligerweise?) in der Anordnung der Räume und Inhalte der Feng Shui Lehre. Einzig das Wasser hat noch gefehlt auf der Nordseite. Seit dieser Erkenntnis plätschert dort ein kleiner Brunnen als gestalterisches Element.

 

Bäume wachsen und breiten sich aus. Einer der Vorbesitzer meiner Liegenschaft hat dies zu wenig berücksichtigt und so müssen nach und nach einige Gewächse weichen.

Als ein Opfer erwies sich der Lederbaum an der Ostmauer des Grundstücks, der teilweise abgestorben war. Für die Fällaktion bediente ich mich professioneller Hilfe. Samuel, ein Kleinunternehmer aus Sir Lowry's Pass Village, leistete gute Arbeit. Unterstützt wurde er von William. Die beiden waren schnell!

Ein weiterer Baum bedrängte die Dachkonstruktion des Carports, also musste hier Abhilfe geschaffen werden! Jetzt ist da doch wieder etwas Luft. 

Der dritte Streich galt dem Olivenbaum auf der Südwest-Seite, der ausser Krankheiten nichts mehr brachte. Das ist der Zustand „nachher“. Die Fällaktion ging so schnell vonstatten, dass ich nicht dazu kam, noch ein Bild "vorher" zu schiessen... Einzig der Reisighaufen zeugt von Vergangenem. 

 

Ein nicht zu vernachlässigender Nebeneffekt in positivem Sinne darf auch noch registriert werden: Es gibt wieder Brennholz für Ofen und Braai! Der Winter kann kommen.

Da Altes weg gemacht wurde, hat es Platz für Neues. William war für die Grabarbeiten zuständig. Und dann kam das Pflänzlein an... Majestätisch steht die Palme jetzt in meinem Garten!

Gartenarbeiten beendet am 25.05.2012

Jetzt ist auch die kleine Palme eingetroffen, sie hat ihr karges Dasein in einem Topf verbracht. Nun wurde sie von den Durstwurzeln befreit und bekommt ihren neuen Platz in meinem Garten. So kann sie besser treiben und ihre Wurzeln ausbreiten. Natürlich wieder bei Regenwetter!

Jetzt ist die kleine Palme eingepflanzt und kann der grossen, die eine Tochter von ihr ist, nacheifern. Enge Platzverhältnisse in dem Behältnis in dem sie gefangen war, haben ein schnelleres Wachstum verhindert.

Die nachfolgenden Bilder zeigen den ursprünglichen Standort der grossen Palme und den Auflad. Die Bilder stammen vom Kollegen Reinhold Berg, der mir die Palmen geschenkt hat.

Die Idee hatte ich schon länger mit mir herum geschleppt. Es musste ein Zaun her zur Abtrennung des „Familiengartens“ und dem Teil mit der Gartenbahnanlage. Willi, der Deutsche Schäferhund, liess es sich nicht nehmen, mir bei meinen Buddelarbeiten zu ‚helfen‘. Die Löcher die er gegraben hat waren ja nicht das Schlimme. Arbeitsintensiv war das Putzen danach, weil meist irgend ein Abschnitt der Gartenbahngleise unter dem Auswurf verschwand. Somit ist in den vergangenen Wochen kaum Fahrbetrieb möglich gewesen. Und plötzlich stand da ein Zaun! - Jetzt ist das Werk vollbracht. William der Carpenter, hat mir dabei tatkräftig geholfen.     Fertig am 31. Mai 2012

 

Die Jahre gehen dahin, der Hund ist nicht mehr da, dier Zaun hat keine Funktion mehr und sieht etwas mitgenommen aus. Also wurde er entfernt! Einzig die Pfähle der ehemaligen Gartentür stehen noch, tief eingegraben und fest. Das braucht noch eine eigene Aktion, damit die beseitigt werden können...   Anfangs März 2018 

Fertig am 05.07.2012

Es ergab sich gerade mal so, dass ich erkannte, dass unter den Bäumen, die nicht nur Laub abwerfen sondern ganze Stöckchen, der Gartenbahn nicht gerade zuträglich sind. Die Mühen zur Putzerei sind zu gross. Also musste eine erste Teil-Fällaktion gestartet werden. Die Anwesenheit des Gärtners war dann Grund, diesen dann den ersten grossen Ast entfernen zu lassen. Nach afrikanischer Manier mit der Machete! Das Resultat: Heller, weniger gefährdet und freier. Noch steht ein Baum im Wege, der kommt später dran!

 

10.04.2014

Da war noch einer! Ein Baum, der nur ewig Blätter abwirft und sonst nichts bewirkt, liess ich von Makoko ebenfalls fällen. In traditioneller Art tat er auch dies gründlich mit der Machete.

 

23.04.2014

Im Frühling ergeben sich herrliche Kombinationen, besonders wenn es mal ausgiebig geregnet hat.

September 2015