Gartenmauer 1

Am Morgen des 28. Mai 2012 (in Europa war das der Pfingstmontag) ist Simon mit seinen zwei Arbeitern angekommen. Der kleingewachsene Buschmann hat die Vorbereitungen für den Aushub des Fundamentes gemacht, während die anderen beiden Material einkaufen gingen. Dann ging alles ruck-zuck. Aushub, entfernen der alten Frontmauer unter Beibehalt des bestehenden Zaunes. Dann kamen erste Materiallieferungen (Sand, Verstärkungsdraht und Zement) und kurz vor Fünf dann war der Aushub abgeschlossen und die Steine wurden geliefert.

Der zweite Tag brachte Regen, doch die Arbeiter sind stramm an ihre Aufgabe gegangen und gegen Mittag war das Fundament fertig eingebracht. Weil ich zusammen mit Simon noch ein Rohr und Fittinge besorgen musste, habe ich die Arbeiten erst am Schluss mitbekommen.

Bei schönstem Wetter konnte die Mauer zu zwei Dritteln aufgebaut werden. Noch fehlen drei Blockreihen. Damit die Mauer auch wirklich stabil ist, wurde der 1,8 Meter hohe Teil nicht ganz aufgereiht, damit der Druck waehrend des Abbindeprozesses nicht zu gross ist. An der Front ist die Mauerung auf 95 cm hoch gezogen.

Vom vierten Tag des Mauerbaus gibt es wenige Bilder, da ich an diesem Tag selbst involviert war - nämlich mit dem Abbruch der alten Elementmauer. Da bin ich kaum dazu gekommen, mal Bilder zu schiessen. Es wurden aber etwa 80 Prozent des Verputzes angebracht und schön abgerieben.

 

Nachfolgend eine Nachlese vom Vortag. Die alte Gartenmauer ist bis auf die starken Stützen des Gartentors abgetragen.

Der fünfte Tag, es ist der erste Juni und demnach Winter-Beginn, ist kalt eingefahren. 6 Grad Celsius habe ich um acht Uhr in der Früh abgelesen. 

Jetzt sind die Pflaster-Virtuosen am Werk! Das kleine Fries wird angebracht und die Krone aufgesetzt. Die Pfosten bekommen ihre Pyramide. Die Kerle verbrauchen Zement! Jeden Tag renne ich um zusätzlich den "letzten" Zement zu holen. Aber sie müssen ja das Material nicht bezahlen...

 Am Abend hat das dann ganz anders ausgesehen, wobei ich denke, dass das ganze Finishing eher eine Bastelarbeit ist...

Es ist Samstag, 02. Juni 2012. Die Mauer ist fertig erstellt. Es folgen noch Nacharbeiten. Wie voraus zu sehen war, oder besser gerechnet wurde, ist etwas Material übrig geblieben. Über die Verwendung wird unter einem anderen Kapitel berichtet: Gartenbahn, Erweiterungen.

Das herrliche Winterwetter mit fast wolkenlosem Himmel und recht hohen Tagestemperaturen um 20 Grad herum, haben die Fertigung der Mauer unterstützt. Auch dank der guten Arbeitsmoral aller Beteiligten konnte das Werk in knapp sechs Tagen abgeschlossen werden.

Auch ich habe das letzte Bauteil an der Mauer fertig gestellt: Der Pumpensumpf und Sammler mit Überlauf. Rechtzeitig zum Auftakt der Regenzeit ist das Miniwerk in Betrieb gegangen.

 

Stand vom 04. Juni 2012

 

 

Ein unschöner Fleck ist noch vorhanden: Das freigelegte Fundament für die Veranda an der Westfassade. Da hat sich gezeigt, wie hier gepfuscht wird! Und das da, was auf dem Bild links zu sehen ist, soll gemäss Maurer und Bauer als befestigt und repariert bezeichnet werden...

So, das wäre erledigt, hab' es halt selber gemacht, jetzt passts schon eher. 

 

Das Gartentor ist auch eingesetzt. Die Scharniere wurden eingelassen und eingedübelt, danach noch eingemauert.

Kostenpunkt bisher (muss ja noch gestrichen werden):

R14.102,39/EUR 1'316,55/CHF 1'581.15

Stand vom 16.06.2012

William hat die Hauptlast der Malerarbeit übernommen. Grundierung, zwei Deckanstriche. Zwischen den Anstrichen einige Tage Trocknungszeit, so hält der Anstrich länger!

Site fertiggestellt am 13.01.2013