Neuigkeiten vom Kap 24

Pressemitteilung der NH Hotel Group vom 14.08.2020 :

Das Lord Charles Hotel in Somerset West wird Ende August 2020 geschlossen. Nach 32 erfolgreichen Jahren ist die NH Hotel Group nicht mehr bereit, den Pachtvertrag zu verlaengern. Hotelmanagement und Personal sind enttaeuscht.

 

In Delft wurden am Mittwoch, 13. August 2020 abends, drei Busse angegriffen. Zwei brannten total aus, der Dritte wurde stark beschaedigt. Die Strassenkrawalle gehen weiter.

 

Die temporaere Krankenhausinstallation im International Conference Centre Cape Town (ICCCT) wird wegen Nichtgebrauchs wieder abgebaut. Insgesamt wurden dort in drei Monaten 241 Patienten behandelt, es war fuer 1000 Patienten pro Monat ausgelegt. Der Ansturm fand aber nicht statt.

 

Der ANC macht weiterhin Druck auf die DA-Regierung in Western  Cape. Jetzt aber musste der ANC den Parteisprecher-Stellvertreter, Beverley Schaefer, suspendieren, da dieser sich nicht an die ‘Richtlinien’ hielt. Dieser soll im Anfang des Covid-19-Lockdowns die Aufsichtsbehoerde behindert haben, in dem er die Einsicht in Patientenunterlagen verweigerte. Die Untersuchung ist jedoch noch im Gange.

 

In Amiatikulu/Eshowe, KwaZulu Natal Provinz, ist ein Spital bis auf die Grundmauern abgebrannt. Das neue Behandlungszentrum des Caterine  Boot Hospitals, wurde ein Raub der Flammen. Die Bevoelkerung protestierte  vorgaengig  gegen die Umwandlung als Covid-19 Behandlungszentrum.

 

Das Notstandskommittee ist sich uneinig,was nun wirklich weiter geschehen soll. So wurde die Ansprache des Praesidenten vom Donnerstag 13. August 2020 kurzfristig abgesagt, das es nichts zu sagen gab. Man erwartet nun am Wochenende eine Lockerung des Lockdown. Der Kampf geht vornehmlich um den Status und den anhaltenden Alkohol- und Tabak-Bann.

 

Der Polizeiminister Bheki Cele (ANC) zeigte sich besorgt um die steigende Kriminalitaet im Zusammenhang mit Alkohol und Tabak sowie zunehmende Gewalt auf der Strasse. Er aeusserte sich nicht genauer zu den Erkenntnissen, er will wohl Poliziminister bleiben...

 

 Die katastrophal fehlgeschlagene Unterstuetzungskampagne fuer Klein- und Mittelbetriebe, gab den privaten Geldvereihern ungeahnten Auftrieb. Zur Unterstuetzung von Klein- und Mittelbetrieben wurden von der Regierung 200 Milliarden Rand zur Verfuegung gestellt. Wenige Bezueger gab es nur, der Rest ist nicht angekommen. Dies fuehrte zu Protesten in diversen Staedten. Private Kleinkreditinstitute verliehen inzwischen 10 mal mehr Geld als der Staat.

 

 

In ueber drei Monaten, in den die Schulen geschlossen sind, hat es der Staat nicht fertiggebracht, allen Schulen die notwendigen Materialien (Schutzmasken, Sanitizer) zukommen zu lassen. Auch dringend benoetigte Reparaturen, etwa an sanitaeren Einrichtungen, wurden kaum durchgefuehrt. Verschiedene Elternorganisationen verweigern, die Kinder am vorgesehenen Schulunterricht-Wiederbeginn am 24. August 2020 zur Schule zu schicken.

In Suedafrika sollen mutmasslich vermehrt Frauen ermordet werden. Jedoch nicht ein Fakt ist bekannt, keine Quelle, nichts! Es ist sicher was dran, aber es wird sich wie immer, um Stammesangelegenheiten oder Traditionen handeln.  Wo werden gehaeuft Frauen ermordet? Warum? Von wem? Wann?

Ich habe mich etwas umgehoert. In Western Cape scheint nichts dergleichen zu geschehen. Die Frage ist – wie viele Maenner werden ermordet? Es geht wohl bei dem reisserischen Beitrag um familieninterne Geschehnisse. Auch dies ist nicht definiert. Es war Nationaler Frauentag, am Sonntag, 09. August. Traditionell muss dann am Montag noch Zeit sein zu randalieren, dafuer kriegt man ja schliesslich frei. Aber beschraenkt sich das “nur” auf Suedafrika? Wieviele Frauen werden zB.  in Deutschland ermordet? Die entsprechenden Kulturen grassieren ja ungehindert im Untergrund. Deutschland darum, weil die Bevoelkerung in etwa die Gleiche ist. Um 80 Millionen, rechnet man in Suedafrika noch die grenznahen Gebiete hinzu, oder die Koenigreiche Eswatini und Lesotho. Es wird wieder mal Schaum geschlagen!

 

So ganz am Rande wird der Verdacht erhaertet, es koennte in KwaZulu Natal im Kreise der Zulus, eine vermehrte mortalitaet durch Gewalteinwirkung an Frauen geben. Auch ich brauche keine Fakten, keine Quellen. Man liest Zeitung und hoert Nachrichten bei SABC. Es war aber schon immer so, daran wird sich auch nichts aendern im Zeitalter von WhatsApp und Fratzenbuch.

 

14.August 2020