Freie Texte

Es entstehen immer wieder Texte, vornehmlich vorerst als E-Mails. die man ganz gut verarbeiten und fuer die Allgemeinheit einstellen kann.

Die Knie-Operation vom 21. April 2017

Ja, ich habe  die Operation ueberstanden und bin zuhause. Dahin zu gelangen, war jedoch gar nicht so leicht. Als Erstes  gab es ja die Verzoegerung um zwei Tage, da die Administration mich schlicht und einfach vergessen hatte. Die OP selbst verlief in Teilen “normal”, doch haben diverse Rueckstaende von zurueckliegenden Operationen ihr Spuren hinterlassen und mussten irgendwie beseitigt oder abgeloest werden. So wurde ich orientiert. Die Folge davon war, dass die Schmerzen erst am dritten Tag unter Kontrolle gebracht werden konnten. Das war eine nicht einschaetzbare Erleichterung.

Was die ewige Nachfragerei des Personals von wegen Allergien gebracht hat, war jeweils zum Fruehstueck gegenstae-ndlich: Lactose Intolereanz heisst viel Milch trinken… Anders kann man sich den Stapel von Milchbehaeltern oder der Vorschlag  gleich Milchkaffe liefern zu wollen, nicht erklaeren. Ausser dass die Leute null Ahnung haben und von dem ganz viel. Der Kampf um meinen Fruchtsaft dauerte Tage.

Endlich war nun meine Schmerzmanagement wirksam und ich sackte hin und wieder – so man zwischen Blutentnahme, Blutdruckmessung, Auskunft ueber den Service erteilen, sich wehren dass die Pissflasche vorhanden und auch das kalte Wasser (bitte mit Eis) nachgereicht war, Therapie, Stuhlgang, Mittagessen, Abendessen, sich die Schliessung der Zimmertuer erbeten und das Deckenlicht endlich ausgeschaltet war – ins Land der Traeume. Der Kommentar: Ich wuerde zu viel schlafen…

Ich hatte schon im Vorfeld der OP mein Anticoagulationsprogramm aufgestellt. Die Blutverduennung ist bei mir immer wichtig wegen der Thrombosebildung. Man sollte sie ja verhindern. Durch die Verzoegerung von zwei Tagen gab es eine Luecke in der Versorgung mit Xarelto. Da aber der  INR-Wert vom Labor als hoch angegeben wurde, war noch keine Gefahr. Also OP – und dann nichts. Hallo ihr Lieben, wann kann ich den mein Warfarin wieder nehmen?  Nix Warfarin, das managen wir schon.  Ja, aber mit was? Ich verspuerte einen starken Schmerz in der Knie-Kehle. Am 3. Tag sah mich der Arzt aus aus der Tharapie humpeln (an der Gehhilfe). Ihm fiel der angeschwollene Unterschenkel auf. Also Ultraschall-Untersuchung – und was war wohl? Thrombose! Toll… Ich wurde einige nette Worte los an verschiedenen Stellen und spritze seither zwei Mal tagelich Clexane. Aber Warfarin musste noch mal einen Tag warten, ich habe es dann selbst verschrieben, wollte nicht mehr warten!

Ich war zur INR-Kontrolle und musste dann meinen Arzt aufsuchen. Die Schmerzen im Bein sind staerker geworden und  der Geschwulst im Unterschenkel bildete sich nicht zurueck. Der Venenverschluss hat sich nicht so schnell geloest wie erwartet, also musste  ich zum Orthopaeden, einen Druckstrumpf abholen. Da habe ich mir die eigene Gehhilfe gleich mitgenommen, so konnte ich die ungeliebten unpraktischen Stoecke zur Seite legen. Allerdings fuer “ueberland” braucht es die Stoecke!

 

Jetzt bin ich zuhause und was ist? Irgend ein Kaefer hat mich erwischt, drei  ganze Tage und vier Naechte lief alles einfach durch oder nahm den darmlosen Weg. Erst danach mit zaghaftem Versuch, etwas Reis und Haehnchen bei mir zu behalten. Doch, ich bin auf dem Weg der Genesung – irgendwann…

Inzwischen sind wieder einige Tage vergangen, meine  Genesung schreitet voran. Ich bin noch etwas matt, aber das legt sich ja mal wieder.

Anmerken muss ich noch, dass ich in der Mediclinic in Somerset West operiert wurde und auch da gelegen bin. Insgesamt eine gute Erfahrung, denn die Tagschicht war aufmerksam, hilfsbereit und stets gut gelaunt. Die Nachtschicht - naja... Ich habe das auch niedergeschrieben und der Oberschwester uebergeben.

Die Klinic wird gerade umgebaut und modernisiert, ich hatte ein Zweier-Zimmer. Meist fuer mich alleine, denn da kamen mal hin und wieder "Durchlauf"-Patienten mit Handoperationen und so. Es war recht ruhig, sauber und angenehm.

euigkeiten aus der Kapgegend, 10. März 2018

Mehrere Jahre war die Bahnstrecke nach Simons’ Town ab Fish Hoek gesperrt. Erst für Wiederaufbau nach Unwettern, dann infolge Bauarbeiten, zuletzt war es einfach der Sand, der die Wiedereröffnung behinderte. Die Signale waren schon seit über einem Jahr betriebsbereit und eingeschaltet!

Ein privater Bahnunternehmer (Derick Du Toit, CEO CRC) ergriff die Initiative, damit die Bahnspezialisten zu einem Resultat kamen. Den angewehten Sand in Säcke abfüllen und mit diesen Sandsäcken Mauern aufrichten - das war die Lösung! Diese “Mauern” können begrünt werden und bekommen dadurch Festigkeit, auch wenn die Säcke sich mit den Jahren natürlich abbauen. So werden auch weitere Flugsand-Ansammlungen behindert, die Strecke ist im Unterhalt einfacher.

Hintergrund ist der, dass von CRC Ceres Rail Company die damals von der nun übernommenen AR Atlantic Rail durchgeführten Dampfzugfahrten, wieder aufgenommen werden sollen.

Der Regelbetrieb der MetroRail funktioniert seit Ende Januar 2018 wieder probemlos bis Simon’s Town!

Die Main Road in Strand war mehr und mehr in einem erdenklich schlechten Zustand. Ende Februar/Anfang März 2018 wurde die Strasse ab Broadway bis zum Robot an der Kreuzung Rankine Street mit Randsteinen und mit neuem Belag versehen. Eine notwendige Erleichterung für den immensen Verkehr auf dieser Achse!

In Strand brannte vergangenes Wochende ein Privathaus in der Gegend Lochnerhof bis auf die Grundmauern nieder. Grund: Brandstiftung! Angrenzende Häuser und Gärten konnten gerettet werden.

Die Altstoff-Abgabestelle Macassar soll gemäss einem Bericht der Stadt Kapstadt geschlossen werden, nachdem sie vor Wochenfrist schon zum zweiten Mal überfallen wurde. Ein Security-Mann und ein Angestellter der Stadt sind dabei erschossen worden. Was die unbekannten Angreifer wirklich wollten, ist nicht bekannt.

Der Wasserverbrauch konnte weiter gedrosselt werden. Die Industrie hat sich merklich zurückgehalten und die Weinernte ist eingefahren, so dass die Farmer ihren Bedarf merklich drosseln konnten. Der Day Zero findet nicht mehr im Juli 2018 statt – er ist nun nach letzter Prognose auf 2019 hinausgeschoben worden. Wir hoffen nun auf ergiebige Regenfälle!

Für den alten Mercedes E320 sind Interessenten vorhanden, die das Fahrzeug trotz nicht voll funktionierendem Automatikgetriebe übernehmen wollen. Ich überlege mir nun definitiv den Verkauf, um mich von einem ”Problem” zu lösen.

Nach mehrmaligem Versagen des Anlassers, musste beim Mercedes C200BE die Batterie ausgewechselt werden. Eingebaut war noch die Originalbatterie von 2011!

Das Haus an der Haarlem Street 15 in Eersteriver, ist nun aussen fertig renoviert, das Dach wurde verlängert und der Carport gerichtet. Was nun noch ansteht, ist der Adresswechsel auf der offiziellen Grundstücksregistratur (23 Napier Crescent), denn dort findet es niemand, nicht mal der Wasserableser…

 

Der "Blaue" E320 ist irreparabel und zum Abbruch frei gegeben. 25.04.2018