Die Aussichtswagen

Kurze Aussichtswagen C2351 und C2352

(Indienststellung als C251 und C252, spätere Umzeichnung)

Der damalige Rollmaterial-Chef Ralph Schorno liess bei der RhB zwei Untergestelle fertigen, auf
welchen dann in Liestal die Aufbauten als Aussichtswagen erstellt wurden. Das war das erste Projekt.

Wenige Aufnahmen entstanden während der Bauphase. Die ersten Bilder noch in s/w!

 

Bilder vom Abtransport der kurzen Aussichtswagen-Aufbauten. Kopien ab Diapositiven von  von Dr.H.R. Haefelfinger (+).

 

Erste Bilder entstanden auf der "Probefahrt", mit uA. Werkstattmitgliedern.

 

Die nachfolgenden Bilder stammen wohl vom damaligen Betriebsleiter Joerg Kreuzmann.

 

Erst kamen die Wagen mit einem Dachstreifen in Betrieb. Spätere Bilder zeigen ein volles Dach, das uA. infolge der feuchten Tunneldurchfahrten notwendig wurde.

 

Erstellt am 09.10.2013

Lange Aussichtswagen C 2353 und C2354

Der Fahrbetrieb der DFB erforderte den weiteren Ausbau des Fahrzeugparkes, die kurzen Aussichtswagen genügten nicht mehr. Deshalb wurden auf geeigneten Untergestellen längere Fahrzeuge aufgebaut.

Der Kasten war eine reine Schweisskonstruktion aus vorwiegend Hohlprofilen und Winkeln. Die Füllungen sowie der Boden wurden aus "Schwedenplatten" geschnitten, verschraubt und abgedichtet.

Nach der Fertigstellung des Aufbaus wurde die Konstruktion - angeführt von zwei Paletten-Rollwagen mit einem 2,5 Tonnen-Stapler aus dem Tor - die Rampe hinauf  bugsiert. Sofern die Höhe des Durchlasses reichte. - Den ersten Wagenkasten musste man auf Blechen gleitend durch das Tor würgen! Oben angelangt, war ein Manöver zu den Hebeböcken notwendig.

Brachte man die kurzen Wagen ohne Problem aus der niedrigen Halle auf die Rampe zum Parkplatz, war das bei den langen Wagen schon sehr knapp. So knapp, dass der zweite der Aussichtswagen dann um fünf Zentimeter niedriger gebaut wurde - was kaum auffiel! Denn der erste Wagen liess sich nur mit Tricksen aus der Halle stossen und ziehen...

Siehe Bemerkungen im Kommentar oberhalb.

Das Untergestell wurde auf "Schienen" aus zusammengesteckten Rohren mit Abstandhaltern an den vorgesehenen Ort geschleppt und gestossen, so dass der Wagenkasten auf das Untergestell aufgesetzt werden konnte. Mit den Hebeböcken konnte synchron elektrisch gehoben und gesenkt werden, so dass auch der Auflad fertiger Wagen auf beispielsweise einen Strassentiefgangwagen möglich war. Fuer einmal wurde ich mal bei der Arbeit abgelichtet, sonst habe ich selbst viel fotografiert.

Das Bild, auf dem ich gerade mit dem Einpassen der stirnseitigen Fensterscheiben zu sehen bin (oben), wurde von Martin Fraensing geschossen.

Die Bilder unten hat Hans Maurer (+) gemacht.

Der Abtransport der Wagen war eine Routineangelegenheit, besonders vom Transporteur.

 

Den ersten der beiden Wagen beim Ablad und auf Probefahrt, hat Martin Fraensing abgelichtet.