Kimberley, Big Hole

Die Geschichte des Big Hole, dem grössten je von Hand gegrabenen Loch ist einzigartig. Erst wurden um 400 Claims vergeben. Die fleissigen Leute gruben sich langsam aber sicher in die Tiefe. Nicht so unmässig, aber bald war die Vertiefung deutlich zu sehen, Erst wurde der Aushub mit Derricks angehoben und mit Schubkarren abgeführt. Später kamen Kräne zum Einsatz und nachdem die De Beers Company gegründet war, wurden Dampfloks und Stahlloren eingesetzt. Jetzt wurde tiefer und tiefer gegraben, da das Gestein durchgehend Diamanten einschloss. Dies, bis irgendwann eine neue Grube eröffnet wurde, die wiederum ergiebiger war.

Die Geschichte des Big Hole, dem grössten je von Hand gegrabenen Loch ist einzigartig. Erst wurden um 400 Claims vergeben. Die fleissigen Leute gruben sich langsam aber sicher in die Tiefe. Nicht so unmässig, aber bald war die Vertiefung deutlich zu sehen, Erst wurde der Aushub mit Derricks angehoben und mit Schubkarren abgeführt. Später kamen Kräne zum Einsatz und nachdem die De Beers Company gegründet war, wurden Dampfloks und Stahlloren eingesetzt. Jetzt wurde tiefer und tiefer gegraben, da das Gestein durchgehend Diamanten einschloss. Dies, bis irgendwann eine neue Grube eröffnet wurde, die wiederum ergiebiger war.

Ich war schon vor ein paar Jahren da, als das Empfangsgebäude noch ein Schuppen war und man Zugang zu den verschiedenen Exponaten hatte. Heute ist ein überdimensionierter Steg für den Blick ins grosse Loch dominant und die wenigen noch vorhandenen Ausstellungsobjekte im Aussenareal sind kläglich zusammengedrückt. Mich interessierten die Dampfloks! Ja, es waren noch zwei da. Pinselrenoviert und lieblos ganz eng beieinander stehend, kaum abzulichten. Ich habe Fragen gestellt nach der Spurweite und dem Fabrikat. Beide Fragen konnten nicht beantwortet werden! – Das soll ein Museum sein! 

Die Spurweite habe ich herausgefunden, es sind 16“, also 408 mm. Eigentlich nicht schwer dies irgendwo anzuschreiben, aber eben… Die Loren sind gefüllt mit Kymberlit, dem harten gneisartigen Gestein, das dem Loch abgerungen wurde, diamanthaltig. Es muss also jeder gebrochene Stein nochmals gebrochen werden, um an die begehrten Klunker zu kommen!

So wurden die Bergwerk-Loks im Jahre 2004 präsentiert:

 

Und das war die Präsentation im Jahre 2012:

 

Vom Zentrum der Stadt Kimberley bis zum Museum beim Big Hole, sind kapspurige Tramgleise verlegt. Das ganze System wurde vor wenigen Jahren renoviert - und zwischenzeitlich ausser Betrieb genommen! Der Tramwagen No 1 steht ausserhalb der Schienen, Tramwagen No 2 steht noch drauf, abgestellt. Man hat kein Flair für so was, man braucht es auch nicht. Völlig andere Denkweise als wir es uns vorstellen können…

Die obigen Aufnahmen stammen vom 21. März 2010

 

Wie anders war es doch noch im November 2006! Da ratterte die Tram vom Zentrum noch regelmässig zum Ausstellungsgelände beim Big Hole. Die Exponate waren frei und uneingeengt zugänglich.

Eingestellt am 13.04.2012, eragaenzt am 16.02.2014