Tinplate

Als Tinplate bezeichnet man Blecheisenbahnen in der Spur 0 (Spurweite 32mm). Zur Bestimmung und als Sammler-leitfaden bestehen extra Foren, worin man viele Antworten bekommt. Bei entsprechender Fragestellung wird meist sehr fundiert Auskunft erteilt. So konnte auch die Herkunft meiner Blechbahnen bestimmt werden. Allen, die mir bei der Suche beigestanden sind, wird hier der Dank fuer ihre Hilfe ausgesprochen.

 

Märklin, RS 12880, E-Lok, 20 Volt, grün, mit zwei starren Pantographen. ca. 1950, Deutschland, 

Die Pantographen fehlen, die Ursprungsfarbe wurde leider im jugendlichen Uebermut überpinselt. Ersatzteile sind schwierig zu bekommen.

 

 

 

Distler, Drehstrom Dreileiter-System, einst Prämie für gesammelte Rabattmarken von Coop Schweiz. Ca. 1954

 

 

Lok von KD = Konrad Dressler, Deutschland. Fabrik Nr. 12040.

Federaufzug, einer amerikanischen Lok nachempfunden.

 

 

Eine Kaufhausbahn von Keim, Nürnberg, ex Kraus-Fandor.

Ursprünglich Federaufzug, dann mit einem Roco-Motor 12V= motorisiert. Antrieb auf die hintere Achse.

 

Den "Roten Pfeil" gab und gibt es in allen Spurweiten in allen möglichen Ausführungen! Zwei Ingenieur-Studenten haben den RBe 2/4 in Aluminiumguss im Jahre 1931 nachgebaut, es soll drei Exemplare gegeben haben. Der Vorbesitzer und Miterbauer meines Modells war Otto Breig aus Schinznach. Er hatte Zugang zu den Plänen des Originals, deshalb konnte das Modell im selben Jahr wie das Vorbild erscheinen. Das Antriebsdrehgestell inklusive Motor ist ebenfalls Eigenbau, Pantograf und Laufdrehgestell wurde von Maerklin "entlehnt". Der Leichttriebwagen wird mit Dreileiter-Wechselstrom betrieben.

Die grosse und gewichtige Dampflok stammt aus Spanien vom Tinplate-Hersteller PAYA. Die Lok mit der Nummer 1101 wird mit Dreileiter-Wechselstrom betrieben. Die einzige funktionsfähige Lampe an der Stirnseite ragt wie eine Clownnase aus der Rauchkammertür. Die Lok hat eine Achsfolge 2-6-2, der Tender ist mit zwei zweiachsigen Drehgestellen bestückt. Sie hat nie durch gute Fahreigenschaften geglänzt und Entgleisungen waren ihr Hobby...

Es war ein Fund aus einer Abfallmulde! Die Wagen waren platt gedrückt entsorgt worden! Es brauchte schon etwas Fingerspitzengefühl, das Blech wieder so weit zurecht zu biegen, dass man die Wagen wieder als solche erkennt und sie auch ansehnlich sind. Zudem musste das Blech hauptsächlich am Untergestell sanft entrostet werden. Danach wurden die Wagen möglichst unauffällig farbbehandelt - wo notwendig- und konserviert.

Die P-Gruppe besteht aus einem dunkelroten und einem grünen Personenwagen sowie einem blauen Gepäckwagen. Die Wagen wurden von  DITMAR gebaut.

Deutschland

Zum Fund aus der Abfallmulde gehören auch drei Güterwagen! Die Wagen waren platt gedrückt entsorgt worden! Das Gleiche wie bei den P-Wagen gilt auch für die G-Wagen, jedoch waren da die Achsen noch schlimmer dran und mussten mühsam vom Rost gereinigt werden, damit sie sich wieder drehten.

Die G-Gruppe besteht aus einem braunen Hochbordwagen, einem braunen Niederbordwagen und zwei Schemelwagen mit Rungen. Diese beiden Wägelchen wurden mit Papprollen vom Fax-Papier als Ladung bestückt. Die Wagen wurden von  DITMAR gebaut. Deutschland.