Die dritte Woche

Krueger NP, 14. Tag, 29.02.2016 (42 km)

Relaxing day in der Sabie River Bush Lodge

Kurzer Einkaufsbummel in Hazyview (42 km)

Was uns in der Sabie River Bush Lodge erwartete, konnte man als Luxusklasse bezeichnen! Empfangen wurden wir mit einem eisgekühlten Erfrischungstuch und einem kühlen Drink. Gebucht war ein Buschzelt mit Bad und Küche. Man bot uns ein einfaches aber  mit allem notwendigen Inhalt vesehenes, fixes Zelt unter einem kühlenden Reeddach. Küche und Bad waren in separaten Häuschen sehr zweckmässig unmittelbar hinter dem Zelt untergebracht. Auch war eine Veranda mit Tisch und Stühlen vorhanden, sowie ein Weber Grill. Obwohl der Fluss in unmittelbare Nähe floss, gab es absolut keine Mücken oder Fliegen!

An diesem Tag lernten wir ein Deutsches Paar kennen, das mit den Jahren einige Erfahrung mit Krueger Park und Südafrika erlangt hat. Wir nahmen das Abendessen gemeinsam ein, es war sehr unterhaltsam - ich bin in Mailkontakt. Das Essen selbst war spannend, jedoch lange nicht in der erwarteten Qualität.

Der gepflegte Garten mit seinem majestätischen, alten Baumbestand, lud wirklich zum Verweilen ein. Das Aussichtsdeck mit dem integrierten Pool ermöglichte entspannte Tierbeobachtungen bei einem Drink. 

Der Blick in die Umgebung schweift von den Familienappartements hinüber zur Guano-Insel und hinaus auf den Sabie River, wo sich Hippos und Krokodile tummelten.

In der Ruhephase kann man auch ausgiebig beobachten, was da so kreucht und fleucht.

Bestimmungen: African pied wagtail (Wittwenstelze); Den Käfer kenne ich nicht; Little egret (Seidenreiher)

Einzig der Hunger trieb uns, kurz zum Einkauf nach Hazyview zu fahren. Somit wurde der Mussetag kurz unterbrochen. Wir kehrten zurück, bewehrt mit Kohle, Salat  und Steaks. Die Zubereitung des Salates übernahm natürlich Peter, ich war für den Grill zuständig. Die Erfahrung vom Vorabend hat uns gelehrt. Selbstredend war das ein gediegener Abschluss eines wirklich schönen Tages.

Krueger NP, 15. Tag, 01.03.2016; (309 km)

R536  Hazyview – Mkhulu - Paul Krueger Gate (19 km)

H11    Paul Krueger Gate – Skukuza (43 km)

H1-2   Skukuza – Tshokwane (97 km)

H1-3   Tshokwane – Satara (149 km)

H1-4   Satara – Nwamanzi (198 km)

H1-5   Nwamanzi – Letaba (222 km)

H9      Letaba – Phalaborwa Gate – Phalaborwa (309 km)

Die kurze Fahrt zum Paul Krueger Gate war gerade richtig fuer die Einstimmung. Die Formalitaeten am Gate kannten wir schon, also gings recht schnell, wir konnten fahren! Erst besuchten wir kurz Skukuza, ein paar Bilder geschossen und ab in die Wildnis!

Die Landschaft wechselte sehr schnell vom üppigen Grün ins Braun-Gelbe. Es war kein schöner Anblick den wir im Osten des Parks erlebten. Kein Schwanz zeigte sich, das angestrengte spähen und zugleich fahren war wirklich ermüdend.

Der Osten zeigte sich als Trümmerfeld. Es waren sehr viele Kadaver auszumachen und die Geier feierten.

Hinter Tsokweni klemmte ich mich an einen Safari-Jeep, wissend, dass die Guides mehr wissen als ich, die Gegend kennen und den Aufenthaltsort der Tiere meist riechen. Ein Halt, ein Manoever, gleich war der Triton ebenfalls geparkt und  - nichts. Vorerst wenigstens, erst als Peter nachfragte, nach was man denn Ausschau hielte, kam die Erleuchtung! Drueben, am anderen Flussufer lag ein Loewe! Ein junges Maennchen. Begab sich zum Fluss, fuellte sich den Magen mit Wasser und kehrte wieder zuruck. Natuerlich gab meine Kamera, bzw. die Batterie,  im "richtigen" Moment den Geist auf. Doch ich hatte ja noch meine Fuji... Leider nicht mit einem solch grandiosen Teleobjaktiv wie an der Canon.

Bis Satara gab es noch ein paar wenige Sichtungen, dann schwand das Wasser und auch Tiere zeigten sich keine mehr. Schnauze voll und unmotiviert zuckelten wir hinauf bis Letaba. Dort war der Besuch des Shops angesagt. Zugesagt hat mir nichts, was ich spontan gekauft hätte - besonders nicht bei den Preisen! Die nahe Hide am Letaba River war eine Fehlanzeige, nichts regte sich. Eigentlich sollten sich hier die Elefanten tummeln, aber wenn kein Wasser da ist?!

Etwas Stimmung kam auf, als ich einen Red-billed hornbill (Rotschnabeltoko) beobechtete, der gerade vor meinen  Augen im trockenen Baum Toilette machte.

Ja das war's dann. Die Strecke bis zum Phalaborwa Gate zu beschreiben spare ich mir, es war auch nichts los - ausser den Bokkies die zu Dutzenden den Weg saeumten und an den duerren Aestchen knabberten, gibt es nichts zu berichten. 

 

Erwatungsvoll kamen wir (dank Navi) am frueheren Nachmittag in Phalaborwa sehr direkt zur Unterkunft. Ein ehemaliges Minen-Manager Haus, das nun als Gaestehaus in Betrieb ist. Ein Oesterreicher hat sich hier niedergelassen. Eine grosszuegige, unterteilte Halle diente als Fruehstuecksraum, Aufenthalts- und Fernsehzimmer sowie Reception.

Wir begaben uns in die City, stoeberten in den Grossmaerkten herum, kauften das Notwendige an Proviant fuer den naechsten Tag ein. Das Abendmahl genossen wir in einem mit Indianermotiven geschmueckten Lokal einer bekannten Kette.

Panorama Route,  16. Tag; 02.03.2016,  (390 km)

R71    Phalaborwa – Gravelotte

R526  Gravelotte – Selati River – Mica – Dingapong  (122 km)

R36    (Baobab Tree) – (Tuta Waterfall) - Strydom Tunnel – Abel Erasmus Pass – (Echo Caves ). (165 km)

R532 (Echo Caves) – (Three Rondavels) – Blyde River Canyon – (Bourkes Luke Potholes) – (Lisbon Falls) (241 km)

R534  (Gods Windows) – Mac Mac Falls – Graskop. (272 km) 

R533  Graskop – (Natural Bridge) - Sabie (317 km)

R537  Sabie – White River (365 km)

R40    White River – Nelspruit/Mbombela (390 km)

Man hört immer mal wieder etwas von der sogenannten Panorama Route. An dieser Wegstrecke, die auch in Varianten zu befahren ist, sind einige sehenswürdige Punkte vorhanden, die es anzufahren lohnt. Dass das lohnend sein kann haben auch die Einheimischen gemerkt, die aus jedem ankommenden Touristen-Auto einen Obolus von zehn Rand ernten. Zudem ist der Zugang jeweils nur nach Durchquerung der eng gestaffelten Souvenir-Stände möglich.

An einigen Aussichts- oder Ereignispunkten sind wir vorbei gefahren, da sich der Zugang wohl nicht gelohnt hätte. Zudem wurde man ob der ewigen "raus aus dem Wagen, Treppen steigen, Foto knipsen, Treppen steigen, rein in den Wagen" langsam aber sicher müde und schlapp.

Den Baobab Tree haben wir verpasst, ebenso den Tuta Wasserfall. In der Nähe der Echo Caves waren wir, drehten aber um, da der Weg noch weiter ins Unwegsame führte und eine Höhle zu jenem Zeitpunkt nicht gerade das prickelnde Etwas versprach.

Die Fahrt war abwechslungsreich, die Passstrassen anspruchsvoll, die Aussichten teilweise atemberaubend!

Und dann kam der erste Punkt, am Rande des Blyde River Canyons. Wir waren im Wettbewerb mit den Touristen-Bussen, die an diesem Tage wenige Chinesen und Unmengen von deutschen Urlaubern ausspuckten. Zeitweise waren die Wege und Stege ganz in Deutscher Hand - nicht nur bildlich, auch in Echt. Denn wenn da jemand ein Bild von genau da erhaschen wollte wo es am Engsten war, dann war alles blockiert. Richtig rücksichtsvoll...

"Three Rondavels" werden die durch Erosion entstandenen Felsentürme genannt, da sie tatsächlich den Rundhütten ähnlich sehen! Weiter draussen gab es etwas "Luft", somit konnten man auch Bilder vom Canyon selber erhaschen. Zusammenfassend sehr schön. Als sich die Bustouristen mit ihrem Geplapper und den "fachlichen" Kommentaren zu den Souvenirständen verzogen hatten, konnte man den Ausblick gar geniessen!

Der Blydepoort Dam war vergleichsweise gut gefüllt. Der Höhenunterschied vom flachen Hochebene hinunter zum Canyon ist mit rund 800 Metern doch ganz beträchtlich! Die gesamte Länge des Canyons, den der Blyde River in das Sandsteingebirge geraben hat, ist 26 Kilometer lang.

Der Wegweiser zu den "Bourke's Luck Potholes" war nicht zu übersehen. Hier kostete es wirklich was - im Vergleich zu anderen Orten. Es war auch etwas Anderes, denn da war ein Resort mit allem Drum und Dran. Wenige Bustouristen, ein etwas anderes Publikum.

Da wo sich der Blyde River und der Treur River treffen, entstanden im Dolomit Gestein die Potholes (Strudellöcher oder Kolke). Aus Europa kennen wir die Gletschermühlen. Die Potholes entstanden ganz ähnlich. Das Gelände kann weiträumig erforscht werden, einige Wege führen durch die zerklüfteten Felsen und Brücken überspannen die Schluchten. Der Wasserfall vom Truer River. Die Schlucht des Blyde River.

Wir besuchten die Berlin Falls, das fehlende Wasser hat aus Mehreren einen Einzigen gemacht. Aber der Ausblick war doch recht interessant. Die Lisbon Falls haben wir ausgelassen (da waren wieder die Busse). 

Nächster Halt:

 

God's Windows - eine Aussichtsplattform im Busch - und dann diese Aussicht! Das ist schon was Besonderes. Man ist beeindruckt.

 

Natürlich durften auch hier die Souvenir-Händler nicht fehlen.

 

So ganz nebenbei sind mir die interessant erodierten Felsenhügel aufgefallen...

Nach dem Ort Graskop hat mich die Natural Bridge interessiert. Ein paar zerfallene Souvenirstände markierten ehemaliges Treiben. Alles war verwachsen, doch ich fand den Weg in die Tiefe. Eine betonierte Treppe führte hinab ins Dunkel. Gar ein Picnic-Platz war vorhanden. Der rauschende Bach verschwand im Fels. Etwa 30 Meter weiter und etwas tiefer war ein Lichteinfall auszumachen, wohl der Ausgang der durch das Wasser gegrabenen Höhle. Weiter ging ich nicht, hatte auch weder Licht noch Kamera dabei. Aber ein solches Naturmonument sollte man schon pflegen, wird wohl zu wenig attraktiv für die Touristen gewesen sein...

 

Als Ersatz für den Lisbon Fall

kamspäter dann der Mac Mac Fall

gerade richtig. Rund 70 Meter stuerzen

die Wasser des jungen Sabie River (Seitenarm)

in die Tiefe.

Die weitere Wegstrecke war wieder Landschaft pur, abwechslungsreich durch Dörfer und Städtchen. So erreichten wir Mbombela, ehem - Nelspruit.

In einem Aussenquartier fanden wir unsere Unterkunft, das Amigo's Gästehaus. Wir wurden herzlich empfangen und bekamen ein gediegenes Zimmer zugeteilt. Der gepflegte Garten beherbergte einen kleinen Pool. Das Abendessen genehmigten wir uns in einem nahen italienischen Restaurant.

Mamelodi , 17. Tag, 03.03.2016 (335 km)

N4     Nelspruit (Mbombela) -  Waterfall Boven (Baustelle) - Witbank - Rayton (300 km)

R513 Rayton - Mamelodi (Driepoort)  (335 km)

Gut ausgeruht und nach einem ausgiebigen Frühstück mit angeregtem Gespräch mit der Besitzerin, machten wir uns auf nach Mamelodi, kurz vor Pretoria.

Nicht weit hinter Nelspruit begannen sich Berge zu erheben. An der Passstrasse wurde gebaut, doch es ging relativ gut vorwärts. Wir gerieten nur einmal in eine Stau. Den benutzte ich um ein paar Bilder vom Verkehr zu knipsen, entdeckte dabei auch noch die interessante Umgebung!

Nach der abwechslungsreichen Querung der Berge, wurde die Gegend sanft hügelig bis flach. Es tauchten Industrieanla-gen und die ersten Abraumhalden von verschiedenen Minen auf. Die Strasse wurde vierspurig, die Stadt schien näher zu kommen. Der Weg war soweit vorgezeichnet - Ich zog es jedoch vor, nach meinem Gespür (und nach der Karte) von der Schnellstrasse abzufahren, erreichte so ganz direkt und ohne Umschweife das vorgesehene Ziel.

Wir bezogen in Mamelodi, genauer in Driepoort, unsere Unterkunft in einer Großgärtnerei namens Green Olive. Das Haus sah etwas düster aus, das Innere war aber recht feudal. Schöne Zimmer, grosse Bäder, ein Aufenthaltsraum und eine Küche. Auch die Klimaanlage funktionierte zufriedenstellend. In Gehdistanz gab es ein kleines Einkaufszentrum, wo wir uns mit Steaks eindeckten. Der Grill war da, den Rest hatten wir dabei. 

Der wundervolle Garten mit den alten Bäumen und üppigen Sträuchern gab den notwendigen Schatten in der herrschenden Hitze. So war es auszuhalten! Jemand in der Familie musste ein Flair für alte Autos haben, zwölf Stück standen herum, sechs davon waren restauriert und betriebsfähig.

Pretoria (Tshwane), 18. Tag, 04.03.2016 (116km)

R 318  Mamelodi – Pretoria/Tshwane (10 km)

            Pretoria Citytour – (Voortrecker Monument) - (Union Buildings) 

N14     Pretoria/Tshwane – Krugersdorp 

R563   Krugersdorp – (Sterkfontein Cave) - Maropeng – (The Craddle of Humankind)  (92)

R563   Maropeng - Krugersdorp (112 km)

N14     Krugersdorp - M47 - Florida

R29     Florida - Germiston - Boksburg – Benoni (116 km)

Pretoria - City of Tshwane, Hauptstadt der Republik Suedafrika.

Der Rundgang beginnt im Herzen der Stadt, am Church Square. Die altehrwuerdigen Gebaeude sind nicht mehr alle im Top-Zustand. Der Platz war mit Abfall uebersaeht und das Monument des Stadtgruenders war mit Hecke und Stachel-draht geschuetzt. Das Land ist im Umbruch.

Die moderne Stadt hat viele gesichter. Besser, man betrachtet nur die Oberflaeche.

Universitaet und Museen bilden eine Einheit. Noch sind die Monumente der alten Herren auf dem Sockel - wie lange noch?

Die Union Buildings, der Regierungssitz des Landes, sind nicht mehr zugaenglich fuer das Publikum. Der gepflegte Garten mit dem imposanten Aufstieg muss genuegen. Madiba wird es richten. Die uebergrosse Statue ist der Mittelpunkt des Interesses.

Das Vortrekker Monument

Die Weiterreise nach Benoni, hinter dem OT Flughafen in Johannesburg gelegen, gleicht einem Katzenprung. Das vorgebuchte Domizil wurde recht schnell gefunden und angefahren. Weil nichts angeschrieben war und am Gate keine Antwort kam, irrten wir noch etwas umher, bis wir wieder an der zuvor angelaufenen Adresse landeten. Jetzt wurden wir empfangen!

Das Anwesen auf einer Small holding mit einigen Gebaeuden, war ausgebaut als kleines Konferenzzentrum. In der Zwischenzeit werden die Zimmer an Touristen (nur auf Voranmeldung, keine "Laufkundschaft") vermietet. Der Komfort liess etwas zu wuenschen uebrig, ebenfalls das offerierte Essen. Wir verkoestigten uns am zweiten Abend "aus der Tuete". Der Pool war brauchbar. Pfauen stolzierten den ganzen Tag im Garten herum und liessen ueberall ihre Marken fallen. Nicht gerade angenehm...

Johannesburg, 19. Tag; 05.03.2016 (79 km)

R12    Benoni – Boksburg - Park Station (38 km)

           City Sightseeing Tour. Stops at (Carlton Centre) and at (Appartheid Museum).

R12    Park Station - Boksburg - Benoni (79 km)

Die Stadt Johannesburg, Jo'burg oder Jozy, wie sie die Bewohner liebevoll zu nennen pflegen, ist ein gigantischer Marktplatz. Findet man ins Zentrum, wo wir hin wollten, muss man mit der Masse treiben, sonst ist man verloren. Verkehrsregeln gibt es nur die, die man selber macht. Individualverkehr gibt es kaum, jedoch tausende von Taxis. Die Draengelei in den Strassen, Fahrt in Gegenrichtung, parken in Dreierreihe, Missachtung der Robots - alles normal! Jozy, einst edle Adresse, ist herunter gekommen. Das Leben spielt sich auf der Strasse ab. Laeden sind teilweise geschlossen, die Ware liegt draussen auf dem Gehsteig, den Stassenraendern entlang, auf Tischen, Baenken, Kleinfahrzeugen. Kunterbunt durcheinander, ohne Regeln und ohne Ziel. Laute Musik roehrt durch die Gassen, verschiedenste Gerueche aus den Gewuerzstaenden und aus den Strassenkuechen vermischen sich. Block um Block, fast ohne Ende!

Wir fanden unmittelbar an der Central Station, beim Abfahrtsort des Rundfahrt-Busses, einen Parkplatz. Betreut durch junge Burschen, waren die wenigen abgestellten Fahrzeuge und ihr Inhalt wohl sicher. Sie verdienten sich dadurch etwas fuer den Lebensunterhalt. Knapp noch erwischten wir den Bus und liessen uns durch das Gewuehle kutschieren. Vom Oberdeck aus entstanden denn auch die Bilder von Johannesburg.

Urspruenglich gedachten wir, vom OT Flughafen bis in die City und zurueck mit dem Gautrain zu fahren. Der Ticketpreis liess uns aber davon absehen. Gold hatten wir keins in der Tasche!

Das war also der Sightseeing Bus mit unsere Hostess. Der Zentralbahnhof und die Schluchten der Innenstadt, wie vor beschrieben.

Blick aus dem Carlton-Gebaeude, 50. Stockwerk. Genannt "Top of Africa", 1997 Meter ueber Meer.

"Gold Rush" City, ein Vergnuegungsviertel mit Casino, Rummel und nebenan auch noch das Aparteid-Museum.

Die Goldfields und die neuen Aussenquartiere auf ehemaligen Goldfields.

DIe "Wits", University of the Witwatersrand.

Constitution Hill mit Frauengefaengnis.

Die Stadt der Grafitti

Bloemfontein, 20. Tag; 06.03.2016 (582 km)

R29    Benoni – Boksburg - Bedfordview

N3/N1 Bedfordview - Sandton - Randburg

R512   Randburg - N14 - Krugersdorp

R563   Krugersdorp – (Sterkfontein Cave) - Maropeng – (The Craddle of Humankind)  (92)

R563   Maropeng - Krugersdorp (112 km)

R28     Krugersdorp - N1 (Evaton)

N1       Evaton - Kroonstad – Ventersburg – Winburg – Bloemfontein (582 km)

The Craddle of Humankind, die Wiege der Menschheit, umfasst ein mehrere Quadratkilometer grosses Areal in der Landschaft, ausgehend von der Sterkfontein Hoehle bis weit in die Huegel hinein. Sterkfontein war die erste Fundstelle von praehistorischen Knochen, die spaeter dem Homo Africanus zugeordnet werden konnten. Das Zentrum mit Ausstellung befindet sich in Maropeng, einem kleinen Kaff im ungefaehren Zentrum des Wiegen-Areals.

Maropeng - Forschungszentrum, Ausstellung, Museum zugleich und Schulungsstaette. Was uns da erwartete, war mir nicht so ganz klar. Eine Fuehrung brachte Licht ins Dunkel. Anhand von Modellen und Originalen wurde die darwinsche Linie der Menschheitsgeschichte aufgearbeitet. Mit einem Rundboot faehrt man durch die Elemente, plastisch und mit Lichteffekten sowie begleitenden Erklaerungen aus den Lautsprechern. Sehr gute idee, ganz toll gemacht, eindruecklich - besonders fuer die Kinder, die zahlreich zugegen waren. Insgesamt eine sehr positive Ueberraschung, es wurde weit mehr geboten als dass man es erwartet haette! 

Die weiterfahrt zur und auf der N1 war ereignislos. Entspannt aber muede kamen wir in Bloemfontein an und bezogen im Blue Crane B&B Quartier. Klein aber oho, kann man sagen. Die Besitzerin empfing uns herzlich und offerierte gleich einen Kaffee, was wir gerne in Anspruch nahmen. Spaeter wurde noch eingekauft. Leider habe ich aus lauter Muedigkeit nicht daran gedacht, Bilder zu schiessen. 

Auch so haben 182 Bilder in diese Site gefunden. Hier geht es zum Abschluss in die 4. Woche!