Unterwegs 2016-4

Ich besuchte mit Gaesten eine Gegend, die ich vor manchen Jahren schon mal besucht hatte: Die Westkueste hinauf bis Clanwilliam und dann in die Wildnis. Mit Anne und Anna hatte ich zwei erprobte Veldreisende mit an Bord. 

Anschliessend eine Rundreise im November 2016, zudem ein nochmaliger Abstecher an die West Coast und die Cederberge! Alles in Suedafrika, Western Cape Province.

Von Clanwilliam sind es reichlich 26 Kilometer bis zur Abzweigung nach Wuppertal. Nochmals eine solche Strecke wohl dehnt sich bis ins Biedouw Valley. Das Biedouw Valley zeigte sich von der sanften Seite, der Bedouw River floss als Rinnsal gemaechlich dahin. Dort sollten wir unsere abgeschiedene Unterkunft  finden.

Die Enjo Farm erreicht man nach 13 Kilometern das Tal hinauf. Die Bungalows sind komfortabel eingerichtet, eine grosse Feuerstelle mit Relaxliegen und ein Sitzwasserbecken gehoeren dazu. Man muss sich in der Hitze irgendwie abkuehlen koennen, sofern das Wasser nicht schon Kochtemperatur angenommen hat... Ideal zum Ausruhen!

Wupperthal, eine ehemalige Missionsstation. Ein elendes Nest mit wenig Entfaltungsmoeglichkeiten. Jedoch findet man schnmucke haeuser und gepflegte Gaertchen.

Das einzige Restaurant im Ort ist nicht auf spontane Gaeste eingerichtet. Gekocht wird nur so viel, wie am Vortag bestellt worden ist... Die Betreiberin des Lokals erbarmte sich jedoch und bot Cones an, die frisch aus dem Ofen mit Sahne serviert wurden.

Die Schule in Wupperthal ist der groesste Gebaeudekomplex des Ortes. Sie wird von den Kindern des Umlandes und des Dorfes besucht. Ueber enhundert Schueler werden in zehn Klassen unterrichtet.

Ein touristisches Ziel und zugleich kommerzielle Einrichtung ist die Schuhmanufaktur. Als erste des Landes gepriesen ist sie 1836 aus einer Selbsthilfeidee des deutschen Missionars Johann Gottlieb Leipoldt entstanden und funktioniert mit fuenf Beschaeftigten noch genauso wie damals.

Als weitere wirtschaftliche Unternehmungen fallen zwei Manufakturen zur Herstellung von Hohlbeton-Blocks zum Haeuserbau auf. Halb privat, jedoch auch wirtschaftlich fuer den abgeschiedenen Ort bedeutend ist der Gemueseanbau.

Wupperthal kann nur ueber zwei unbefestigte Strassen erreicht, bzw. verlassen werden. Von Norden her ist die Strasse vom  Pakhuis Pass in rechtgutem Zustand, sie kann von allen Fahrzeugen, auch LKW's befahren werden. Gegen Sueden jedoch ist nach der Ueberquerung der sumpfigen Ebene bald mal Schluss fuer nict gelaendegaengige Fahrzeuge, Vierradantrieb ist vonnoeten, der steile anstig udn die Enge des weges in schier unwegsamem Gelaende verlangt sichere Fahrweise und zeitweise etwas Mut.

Der Weg windet sich von Pass zu Pass. Hin und wieder taucht eine einsame Wohnstatt auf.

Karg und felsig kann man die Cederberge bezeichenn. Bisarre Felsgebilde wechseln mit etwasd Gruen, wenigstens da, wo es etwas Wasser hat. Beispielsweise in Eselbank.

In den Truemmerfeldern der bizarren Felsgebilde begegnet dem Erforscher so manch surreales Gebilde. Felsdurch-brueche und durchbrochene Vorspruenge wechseln sich ab. Das herausragendste Teil, das Wind und Wetter geformt hat, ist der "Ehrenbogen" in der Naehe von Eselbank.

Flora und Fauna sind der Hitze angepasst. 

mIn der Uneggend von Matijes Rivier findet man die Stadsaal Caves. Die Auswaschungen mahnen an Saeulen von Kathedralen oder eben Stadt-Saelen.

In  der Naehe der Stadsaal Caves findet man Felszeichnungen, die eine feierliche Zeremonie darstellen. 

Die Cederbereg - eine wilde Gegend, hin unmd wieder Spuren von menschlicher Hand aufweisend. Doch einsam und nicht gerade einladend. Es muss ein karges Leben sein, das die wenigen Menschen in den Schluchten und Oasen fristen.