Heimreise

Wie schon bemerkt, machte ich mich vorzeitig auf, nach hause zu fahren. Ich tat dies jedoch nicht auf der Direttissima, machte den Umweg via Bloemfontein. Die Sandstone-Werkstaetten dort, sind immer einen Besuch wert. Siehe daselbst. Die Karoo ist eine Halbwueste, eine Steppe. Sie wird immer wieder durch Huegelzuege unterbrochen. Das Farbenspiel ist zu jeder Tageszeit wieder anders, lesst sich sehr schlecht mit der Kamera einfangen. Aber es lohnt sich trotzdem, jeweils mal kurz auf den Ausloeser zu druecken. Auf der Anfahrt zum Hex River Pass entdeckte ich eine der ersten Sonnenenergie-Farmen von Suedafrika! Hin und wieder begegnet man den Forts, die im Buurenkrieg errichtet wurden.

Ein Auge und ein Ohr ist immer in Richtung Bahnlinie geoeffnet. Die Hauptstrecke Kapstadt - Johannesburg ist viel befahren. An diesem Tag jedoch war der Wurm drin. Ein Brand in einem Umsetzer hat das Stromliefersystem durch-einander gebracht, es konnte pro Abschnitt nur jeweils ein Zug verkehren. Das bescherte den Zuegen Halte vor jedem Signal ud mir Gelegenheit, ein paar Bilder zu schiessen.

 

Gueterzug zwischen Kruidfontein und Zwarz (Prince Alfred Road)  Richtung Kapstadt mit 40 Containerwagen, 160 Achsen. Loks 18-682 mit neuster Bemalungund der blauen 18-064

Zug zwischen Renosterkop und Acacia mit der ueber vierzigjaehrigen Lok E7-153 (Beaufort West) in Richtung Kapstadt.

Halbleerer Containerzug bei Hex, De Wet (Worchester) in Richtung Johannesburg vor dem Signal zum Eingang in den Hex River Pass. Loks in neuester Livree 18-680, 18-711 und 18-671.

Bei Beaufort West (Richtung Johannesburg, bzw. Bloemfontein) befindet siche ine ehemalige, nun privatisierte Unterhaltsanlage fuer Reisezuege. Hier werden Metrorail-Triebzuege aufgefrischt, sowie einzelne Fahrzeuge des ehemaline Transkaroo an die neueste Farbgebung der Schosholoza Meyl's angepasst. Fotografieren durfte ich nicht, jedoch etwas nahm ich dann doch noch mit (also mal gezielt aus dem Hueftanschlag).

Erstellt am 15. April 2017