Unterwegs 2018-04 Botswana/Zambezi (Namibia)/Zimbabwe

Kurzbeschreibung:

Die Ausschreibung eines geführten Reiseabschnitts in der südafrikanischen Zeitschrift "Weg! / Go!" durch Botswana, in die Zambezi Region von Namibia und die Victoria Fälle in Zimbabwe stach mir ins Auge. Ich trug die Idee einer solchen Reise schon länger mit mir herum, jedoch war ich unsicher betreffend Strassen, Unterkünften, Verpflegung, Kosten allgemein. Dieses Reiseangebot - als Veranstalter zeichnete sich Mpafa Travel Oudtshoorn verantwortlich - war genau das, was ich brauchte! Ich konnte meinen ehemaligen Schulkameraden Bruno Steiner, der in Johannesburg ansässig ist, für das Mittun begeistern und so wurde dieser Trip gebucht!

Mein Fahrzeug, ein Mitsubishi Triton mit Jahrgang 2017, ein Bakkie mit Doppelkabine und geschlossener Ladefläche (Cannopie), schien richtig geeignet für das Vorhaben. Die Ausrüstung umfasst eine zweite Batterie, Kühltruhe mit genügend kühlem Wasser und sonstigen Getränken, zweites  Reserverad, Kanister mit Wasser, Kanister mit Diesel, etwas Küchenutensilien und Fressalien für den Notfall, Kiste für die Autozubehöre, Öle, Wagenheber sowie einen Luft-Kompressor und den Notfall-Verbandskoffer.

Der Treffpunkt wurde in einer Lodge inmitten des Landes Botswana angegeben. Nun kommt man da nicht in ein paar wenigen Stunden hin, also gab es eine mehrtägige Anreise. Dann die zehntägige, geführte Tour und wiederum die Rückreise, die wir etwas speziell gestalteten, da mein Begleiter recht schnell wieder in seinem Office sein musste, um die Firma in Gang zu halten. Zudem war nach einem Unterbruch in Johannesburg noch ein Wochenende mit der Familie

in einem Game Reserve in der Provinz Limpopo geplant.

Reiseroute:

Start für mich war am 10 September 2018 von Somerset West, via Bloemfontein nach Johannesburg. Mit Bruno dann nach Gaborone (Hauptstadt von Botswana), Francistown, Nata. Dort traf man sich mit der Gruppe. So ging es dann weiter im Konvoi nach Maun, um das Okavango-Delta herum via Sehitva und Nokaneng nach Sepupa im Norden Botswanas. Hier logierten wir zwei Nächte auf einem Hausboot, von welchem aus es eine Flusssafari gab und ein Ausflug auf eine Insel mit dem Mokoro (Einbaum) organisiert war. Weiter ging es nach Basarwa in die Tsodilo Hills, zurück an den Okawango und weiter nördlich in die Zambezi Region, nach Divundu in Namibia. In einem gediegenen Bushcamp logierend unternahm man Pirschfahrten beidseits des Kavango. Wir durchquerten den Zambezi Strip bis nach Katima Mulilo, überquerten in Ngoma Bridge wiederum die Grenze nach Botswana und machten Halt in Kasane. Ab da gab es Fahrten durch den Chobe Nationalpark und eine Bootsfahrt in die Sümpfe. Ab Kasane besuchten wir die Victoria-Fälle in Zimbabwe, wo sich die Wasser des Zambezi Rivers rund 100 Meter in die Tiefe stürzen. Wieder zurück, löste sich die Truppe auf und man machte sich individuell auf den Heimweg. Wir brauchten 14 Stunden um nach Johannesburg zu gelagen. Das war kein Problem, da wir beide uns mit dem Fahren abwechseln konnten, somit je um die sieben Stunden am Steuer sassen. Die Zwischenzeit in der pulsierenden Goldgräber-Stadt benutzte ich um einige Einkäufe zu tätigen und Bruno konnte seine Pendenzen im Büro soweit abtragen, dass das bevorstehende Wochenende genossen werden konnte. Der Ausflug führte in die Gegend von Bela-Bela (Warmbaths) auf die Game Lodge Zebula. Auch da unternahmen wir Game drives und frönten den Freuden aus dem Glas und vom Teller. Wieder zurück in Johannesburg bereitete ich mich vor um Richtung Heimat zurück zu fahren. Dies sollte in Etappen geschehen, der erste Tag beinhaltete einen Aufenthalt am Hartbeespoort Dam mit der Fahrt mit der Gondelbahn auf eine Aussichtsberg. Danach machte ich Station bei Sun City und besuchte den Pilanesberg National Park. Anderntags liess ich mich nach Bloemfontein tragen wo ich eine Dampflokwerkstätte besuchte. Ziel des nächsten Tages war Graaff-Reinett mit dem Besuch des Camdeboo Nationalparks und der Besichtigung der Valley of Desolation. Eigentlich wollte ich noch in Hartenbos und Knysna vorbeischauen, jedoch infolge Semesterferien der Schulen bekam ich an der Küste keine Unterkunft. Dies bedingte, dass ich den langen Weg nachhause an einem Stück unter die Räder nehmen musste.

 

Auf dem Plan kann man die Strasse von Francistown (rechter Bildrand unten) via Nata nach Maun erkennen. Von Maun dann südwestlich nach Sehithwa, von wo es dann nördlich hoch nach Divundu geht, dies ist in der Zambezi Region, Namibia, also nicht gelb-grün hinterlegt. Kasane liegt am oberen Rand in der Mitte, rechts (östlich) davon die Victoria-Fälle unterhalb des "Z" von Zambia (jedoch in Zimbabwe). Auch gut zu erkennen ist das ganze Okavango-Delta. Der Chobe National Park ist ebenfalls beschriftet. Somit sollten die nachfolgenden Beschreibungen ungefähr zu orten sein.

Man darf sich nicht von den Distanzen täuschen lassen:

Die Gesamtdistanz, die ich mit dem eigenen Auto Zurueckgelegt habe, betraegt 7410 Kilometer, Dazu kommt der Ausflug an die Victoriafaelle (ca. 220 km) und der Ausflug nach Zebula mit Brunos Fahrzeug, etwa 500 Kilometer. Also mehr als 8000 Kilometer!

Anreise

Am 10. September 2018 startete ich also in Somerset West ins grosse Abenteuer. Die zu Beginn zu befahrende Strecke habe ich schon dutzende Male abgefahren, also nichts Neues, die N1 durch die Karoo. Was eher irritier-end war, dass im Frühling noch so viele beschneite Berg-züge zu beobachten waren, obwohl es eigentlich schon schön frühlingshaft warm war.

 

Das Bild:

Die Brücke bei Leeu-Gamka, im Hintergrund die Grossen Schwarzberge.

Bild oben: Grosse Schwarzberge.

Bild unten:

Ein eher seltener Zufall: Der Shosholoza Express eilt Richtung Kapstadt. Bald wird er den Hexriver Pass erreichen. Der Zug mit 19 Wagen wird gezogen von der revidierten PRASA E1558 und der fühenden E1516 im Ursprungskleid der Transnet (ex Spoornet).   

Durch die Windschutzscheibe sind immer wieder die vom Schnee weiss leuchtenden Schwarzberge zu entdecken, die auf einem langen Wegstück die Begleiter im Hintergrund waren.

Nach rund 800 Kilometern gefahrener Strecke hatte ich in der Gegend von Springfontein genug und bog aufs Geratewohl ab, um eine Unterkunft zu suchen. Schilder, denen ich folgte zeigten den Weg zu einer Gästefarm an. Ich hatte Glück und erhielt Unterkunft auf der Prior Grange Guest Farm. Ein Glückstreffer!

Johannesburg und Weiterfahrt nach Botswana

Nach tiefem, erholsamem Schlaf, kehrte ich nach einem im Zimmer serviert bekommenen üppigen Frühstück auf die N1 zurück. Via Bloemfontein eilte ich Johannesburg entgegen. Die Zentren liess ich rechts liegen und bog erst in Rivonia von der Autobahn ab um nach Gallo Manor zu gelangen. Hier wurde ich von meinem Schulfreund Bruno empfangen. Ich blieb zwei Tage da. Die Zeit wurde genutzt um verschiedene Besorgungen zu machen und den Getränkevorrat im Kühlschrank zu vervollständigen.  Bruno und ich starteten dann am 13. September  Richtung  Gaborone, wo die  nächste

Übernachtung gebucht war.                                       

Die Grenzformalitäten waren relativ schnell erledigt. Etwas "Papierkrieg" musste schon sein. Als Besitzer des grenzüberschreitenden Fahrzeugees, hatte ich Formulare auszufüllen. Danach bekam ich die Rechnung präsentiert: 52 Pula für die Road Tax, 50 Pula für den Unfallfonds und 50 Pula für die obligatorische Haftpflichtversicherung. Stempel in den Pass und "gute Reise". Etwas Gedränge gab es schon, jedenfalls mussten sich die Lastwagenfahrer in Geduld üben. Die Kolonnen standen kilometerlang! Gleich am Grenzübergang erstanden wir je eine Simcard für Botswana für unsere Smartphones.

Angekommen bei der gebuchten Unterkunft, gab es erst einmal lange Gesichter. Unsere Zimmer waren gecancelt worden, weil ich auf eine angeblich per SMS versandte Anfrage nicht geantwortet hatte. Ich empfing so was niemals, der Empfang von MTN in Johannesburg war auch grottenschlecht! So was ist mir noch nie passiert - Ich war begeistert!

Die Receptionistin hat dann doch noch für einen Ersatz gesorgt - der war gediegener als das ursprünglich Gebuchte... Immerhin hatten wir eine gute Nachtruhe, das Frühstück war dann auch ganz passabel.

Wir traten also die lange Fahrt gen Norden nach Francistown an wo die nächste Buchung plaziert war. Auf gut ausge-bauter Strasse kamen wir rassig vorwärts und erreichten die Stadt im Laufe des Nachmittags. Dank mitgeführtem elektronischem Orientierungsbildschirm, fanden wir die etwas versteckte Unterkunft namens Inca-Rose Guest House leicht. Bilder? - Fehlanzeige... Das zuerst zugewiesene Zimmer passte nicht so recht, jedoch wurde absolut probemlos ein anderes Zimmer frei gemacht, das war dann Spitze!

Das Abendessen genossen wir im in indischem Besitz stehenden Adansonia Hotel. An der Bar lernten wir dann noch den Generalmanager Tony kennen, der gleich eine Runde aufwarf! Das Frühstück wurde in der Unterkunft auf der Terrasse am langen Tisch eingenommen.  

Es nahte der 15. September 2018. Treffpukt der Teilnehmer an diesem Tag in der Nata Lodge, rund 180 Kilometer nach Francistown. Keine Eile angesagt, wir "sattelten" den Triton und kurvten durch die Stadt auf den A3 Highway.

 

Polizeikontrolle

Wenige Kilometer vor unserem heutigen Ziel tappten wir in eine Polizeisperre. Kein Problem eigentlich, aber es stimmten mich in der Folge ein paar Punkte nachdenklich.

Wir fuhren mit TomTom, somit die gefahrene Geschwindigkeit satelliten-überwacht, sehr genau und kaum manipulierbar. Es war in einem zehn Kilometer langen  80er-Bereich. Ich verringerte die Geschwindigkeit, kurz zuvor hatte ich noch ein Fahrzeug überholt das dahinschlich. Da stand eine Stop-Tafel, eine Markierung am Boden fehlte, Polizeibeamte standen und sassen rund zehn Meter weiter vorn. Ich hielt etwa in der Mitte an. Dann grosse Aufregung, ich sei zu schnell gefahren! Eine männliche Person in Zivilkleidung mit einer gelben Warnweste gestikulierte wie ein Feldwebel, erwähnte nochmals die 81,5 km/h die ich gefahren sein sollte und reklamierte die Nichtbeachtung des Stop-Signals. 1000 Pula minimum bis 5000 Pula koste so was. Ich verneinte als Erstes die Geschwindigkeitsübertretung und als er das TomTom-Gerät erspähte, liess er auch gleich die Anschuldigung fallen, er rede jetzt nur noch über das “ignorierte” Stop-Signal. Das sei nicht wie in Südafrika, wo man beim Personal anhalte, ich sei jetzt in Botswana… Ich hätte jetzt am linken Strassenrand mein Fahrzeug zu parken und ins Office  zu kommen. Das Pferch war etwa vier Quadratmeter gross. An einem Tisch sass eine Polizistin in Uniform hinter einem Wusch von diversen Papieren – und tat nichts… In diesem Gebäude stand aber auch schon ein Südafrikaner - Lieferant oder Monteur - mit hochrotem Kopf, dessen Bakkie auch schon draussen stand. Der Zivilmensch schrie etwas herum wegen Rand und Pula, er nehme nur Pula entgegen oder genuegend Rand, rechnete dem Ollen was vor und kam auf 600 Rand. Der Jung hatte aber nicht so viele Rand geschweige denn Pula dabei. Er verlangte für das hinterlegte Geld eine Quittung – bekam er nicht, in diesem Buch (das vor dem “Zivilen” lag) werde nur Pula eingetragen. Der Führerschein hatte der Südafrikaner schon abgegeben, wurde zurück nach Francistowen zum nächsten ATM  geschickt (waren ja nur etwa 150 Kilometer). Führerschein wird einbehalten, er bekam einen Zettel mit einer Telefonnummer, sollte er inzwischen wieder in eine Polizeikontrolle geraten.

Ich stand daneben, musste mir das anhören, meine Ohren brummten, machte mich auf etwas gefasst. Der Zivilmensch wandte sich an mich, bedankte sich für die Kooperation und liess mich ungeschoren weiter fahren. Inzwischen war der Südafrikaner in seinem Bakkie und wendete Richtung Francistown. Im Rückspiegel  beobachtete  ich den Zivilmenschen, der auf den Bakkie zuging und dem Fahrer offensichtlich den Führerschein aushändigte. Denn, dieser wendete abermals und folgte uns in gebührlichem  Abstand.

Wie nennt man sowas? Strassenschikane? Mich wunderte, dass da einer in Zivil herumplärrte und die Beamten in Uniform sassen  untätig  herum…

Es war nicht die einzige Polizeisperre auf der Tour, aber bei allen anderen wurden wir durchgewunken.

Nata Lodge

Wir trafen am frühen Nachmitag ein und bekamen vom Guide erste Unterlagen mit, sowie die Zimmer zugeteilt. Gediegen rustikal, möchte ich die Bungalows mal beschreiben, doch Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte. Wir bezogen Bungalow 18.

Zum abgesprochenen Zeitpunkt versammelte sich die dann vollständige Teilnehmerschaft am Treffpunkt und die Crew wurde vorgestellt. Der Head der Staff war Lindsey, unser Guide. Marc wurde als der Chef (Koch) vorgestellt, dazu gesellte sich Mpho, der Gehilfe. Ein Team das nach Information bereits seit 16 Jahren zusammen arbeitet. Man konnte also gespannt sein.

Es war ja noch Nachmittag, also hatte man schon den ersten Event vor sich. Es wurden WalkiTalkies verteilt, auf jedes Fahrzeug eines. Nächster Treffpunkt war der Eingang zur nahe gelegenen Bird Sanctuary. Wegbeschreibung: ca.10 Kilometer zurück auf der A3, dann beim Sende- und Antennenmast rechts einbiegen, dort auf weitere Instruktionen warten. Gesagt, getan, das klappte ja recht gut, man traf sich ohne Verluste von Besatzung und Fahrzeugen (smile)!

Bird Sanctuary

Während man sich untereinander erstmals musterte, besorgte Lindsey die Tickets für das Natur- und Vogelschutzgebiet. Alsdann fuhr der Tross von acht Fahrzeugen durch den Park auf sandigem Pad an die Gestade des überraschend grossen Sees, wo man sich gemütlich niederliess, nachdem man sich allenthalben mit Repellents einbalsamiert oder- gesprayt hat. Wir waren ja im Moskito- und Malaria-Gebiet und mussten uns vorsorgen. Die Überraschung: Keine Moskitos oder andere Plagegeister!

Bruno ist auf ein Fahrzeug mit Schweizer Nummernschildern zugesteuert. Aus dem Aargau - ein Ehepaar aus Rheinfel-den auf grosser Afrika-Tour! Bilder: Bruno Steiner

Wir erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang und mussten natürlich einen Sundowner geniessen. Mit dem Glas in der Hand ging man die Runde ab, man "beschnupperte" sich.  Bilder: Bruno Steiner

Man kehrte in der Dunkelheit zur Lodge zurück und wir kosteten erstmals "Feldküche nach Mpafa-Stil". - Und das was geboten wurde war sehr gut!   Linkes Bild: Marc, der Küchenchef; mittleres Bild: Lindsey unser Guide.  Die Bilder stammen vom Frühstück anderntags.          

Reisen im Konvoi

Es waren also insgesamt acht Fahrzeuge, die koordiniert werden mussten.  Es  ist  nicht  ganz leicht, bei den oft  unvermittelt  ändernden Strassenverhältnissen Abstand von einander zu halten und trotzdem als Reisegruppe oder eben als Konvoi (ein Lieblingswort des führenden Lindsey) zusammen zu bleiben. Aber erstaunlicherweise hat das trotz der unterschiedlichsten Fahrpraxen recht gut geklappt! Mit der Zeit wurde das immer besser und gar zur Routine!

Sitotweni Camp (Maun)

Boteti River Bank

Auf tiefem Sandpad erreichten wir unser heutiges Tagesziel. Auf halbem Wege stand ein Polizeiwagen im Busch, drumrum ein paar Leute, ratlos. Da war ein kleiner Flitzer im Sand blockert und niemand hatte irgend ein Abschleppseil oder anderes Gerät dabei. Also habe ich Hand angelegt, angehängt und das Wägelchen raus gezogen. Wir waren trotzdem nicht die Letzten, die angekommen sind.

Es war etwas warm in den Zelten, doch es kühlte in der Nacht genügend ab, dass man sich erholen konnte. Die Betten waren recht bequem, alles vorhanden was es brauchte. Abendessen am Lagerfeuer, wie es sich nun täglich abspielte. Am frühen Morgen traf man sich im Gemeinschaftshaus zur Stärkung, bevor es wieder weiter ging.

Sepupa

Die Distanzen sind recht gross. Doch höhere Geschwindigkeiten sind infolge des schlechten Strassenzustandes nicht möglich. Ab und zu begegnen Strausse, häufiger Kühe und Rinder, ganz häufig jedoch Ziegenherden den Fahrern. Es wird also erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Zudem muss den häufig auftretenden Potholes ausgewichen werden. Es empfiehlt sich, öfters eine kurze Pause einzulegen.

Swamp Stop Lodge

Diese Lodge wurde als Relais benutzt. Sie diente als Abgangsort für die Überfahrt zum Hausboot, auf dem wir logieren sollten. Unter einem schattenspendenden Reed-Dach bereitete die Mannschaft das Mittagessen vor. Sandwiches mit diversen Zutaten konnten genossen werden. In Anbetracht der ansonsten üppigen Mahlzeiten war dies geradezu eine erfrischende Einlage.

Die auf Stelzen errichtete Terrasse erlaubte einen Überblick auf den Okawango. Von da konnten während der Wartezeit einige Vögel und Krokodile beobachtet werden. Am Ufer des Okawango lagen einige Boote bereit. Für den Fall der Fälle liegt auch noch eine schnelle Ambulanz vor Anker. Das Gepäck wurde voraus geschickt, auf einem etwas grösseren Boot transportierte man die Gruppe. Die Fahrt im schnellen Alu-Boot zum Hausboot dauerte eine gute Stunde! 

Hausboot "Inkwazi"

Für zwei Nächte wurden wir im Hausboot untergebracht. In winzigen Kabinen mit minimalem Komfort. Mal was anderes, jedoch etwas überflüssig. Für die paar Meter die mit dem ungelenken Schwimm-Mobil geschippert wurde, hätte man an Land bequemer hausen können.

Wir wurden von Stefan, dem Kapitän begrüsst. Der Gesichtsausdruck auf dem zweiten Bild täuscht, er war sehr umgäng-lich und freundlich. Die Küchenmannschaft hatte auf engstem Raum in der noch getopten Hitze ihre Arbeit zu verrichten. Die Passagiere vertrieben sich die Zeit zwischen Ausflügen und Mahlzeiten mit Nichtstun, Vogelbeobachtungen und der Frequentierung der Bar. Immerhin hatte es in den Kühltruhen genügend kalte Getränke.

Okawango River

Der Bootsverkehr ist nicht so dicht. Doch im Laufe eines Tages kommt schon was zusammen.

Als Erstes die gefiederten Akteure. Der grosse Star war sicher der Fischadler, der immer wieder vor kommt. Selten jedoch der Hammerkopf. Weiter Bilder zeigen Reiher, Kormorant (Schlangenhalsvogel), Rotkopf-Schwalbe und Malachit-Kingfisher.

Die im Wasser lebenden Tiere, sind nicht so diversifiziert. In diesem Abschnitt sahen wir keine Hyppos. Krokodile waren jedoch einige zu entdecken.

Angel-Ausflug

Einige Teilnehmer machten sich auf zu einem Angel-Ausflug mit einem Alu-Boot. Es waren "Profis" dabei, gar mit eigenem Angelgerät. Dass da was gefangen werden sollte war vorprogrammiert. Die Beute: Tigerfisch. Ein schwarz gestreifter Räuber mit unheimlichem Gebiss, roten Flossen und einer Unmenge von Gräten. Also kein Speisefisch, weshalb die Beute weiter gegeben wurde...

Da ich mit diesem "Sport" nichts anfangen kann, habe ich es vorgezogen auf dem Hausboot Gespräche mit den Zurück-gebliebenen zu führen und den Sundowner an Bord zu geniessen. 

Bilder von Bruno Steiner

Ausflug im Mokoro

Mit einem schnellen Aluminium-Boot wirde die Reisegruppe zur Insel Seronga gefahren. Diese  Insel wurde dann auf einem LKW sitzend durchquert. Vorbei an aufgegebenen und neu errichteten Rondavels und Krals gab das eine abwechslungsreiche Fahrt, insbesondere da sich ein jüngerer Elefantenbulle lauthals reklamierend bemerkbar machte. Nach längerer Dauer erreichten wir den Ausgangsplatz für die heutige Ausfahrt in Mokoros. Dies sind ursprünglich Boote als Einbaum. Sie werden heute aber bevorzugt aus Polyester gefertigt, da leichter, länger haltbar und besser steuerbar.

Nach der ersten Okawango-Erfahrung hielt Kapitän Stefan das Schlussplädojer. Lindsey war durstig und als Vertretung der Küche war diesmal Mpho dabei...

Auf dem Tisch im Vordergrund und rechts im Hintergrund das Handgepäck der Gruppe.

Als Schlusspunkt noch drei Bilder von der Sicht ans Ufer aus dem Boot. Sie zeigen, dass aus dieser Parspektive bei Niedrigwasser kaum etwas andres als Vögel und Krokodile gesichtet werden konnten...

Tsodilo Hills

'Der grosse Treck', könnte man diese Etappe vom 19. September bezeichnen. Strassenabschnitte in einwandfreiem Zustand wechselten mit katastrophalen Zumutungen ab. Auf halbem Wege wurde die asphaltierte Strasse verlassen und rund 10 Kilometer in den Busch auf Gravel an den Fuss der Tsodilo Hills gefahren. Dort empfing uns eine leere Reception und weiter drin im Nationalpark kreuzten dann die Führer auf, die uns die Geschichte dieses mystischen Ortes näher bringen sollten.

Der Ort war so heiss, dass ich Mühe hatte mich zu bewegen ohne total durchnässt zu werden, was jedoch eintraf. Ich liess mich dann auch treiben, als ich genug von den verschiedensten Felszeichnungen und Geschichten drumrum hatte. Nach der Rückkehr ins Camp gab es erst einmal eine Stärkung aus unserer Feldküche und natürlich kalte Getränke aus unserem privaten Kühlschrank. Der war besonders heute Gold wert!

Das Bild in der mittleren Reihe rechts zeigt eine Spielerei der Natur und wird als "Kontinent Afrika" benannt. Verblüffend!

Der Tag war ja noch nicht ausgefüllt. Nach rund 20 Kilometern weiteren Pothole-Strapazen weiter hinauf in den Norden, erreichten wir bei Mohembo die Grenze zu Namibia, der heutigen Zambezi Region. Die Formalitäten auf der Botswana-Seite beschränkten sich auf den Eintrag des Ausreisestempels in den Pass. 

Namibia verlangt das Ausfüllen eines Einreiseformulares, das einmal ausgefüllt, wohl in der grossen Tonne landet. Der Visastempel wird kostenlos eingepflanzt, jedoch muss für das Fahrzeug in diesem Jahr NAD 295,00 Strassenbenutz-ungs-Gebühr abgegeben werden! Herrliche Abzocke - aber egal, wir waren ja auf Urlaubsabenteuerfahrt... Alles in allem recht problemlos, wieder, seit auf die elektronische Visagekontrolle verzichtet wird. Nach kurzer Anfahrt erreichten wir unser Tagesziel. 

Ngepi Camp (Divundu, Namibia)

Wie sich herausstellen sollte, war dies das Highlight unserer Unterkünfte auf dieser Fahrt! Das Camp ist in mehrere Camping-Sektionen aufgeteilt. Dazwischen sind 17 Bungalows, sogenannte Baumhäuser, aufgebaut. Die Häuser stehen auf Pfählen am Ufer des Kawango und haben keine Türen! Das gesamte Camp, inklusive Küche, Toiletten, Bar und Reception ist nicht mit einer einzigen Tür abgesichert - ausser die Vorratskammer!

Die Aussicht vom "Baumhaus 15" über den Fluss war grandios!

Die Hyppos (Flusspferde/Nilpferde) waren omnipräsent, sie machten sich die ganze Nacht hindurch bemerkbar.

Verschiedenste Bootskategorien waren einsetzbar um den Fluss zu erkunden. Auch ein Pool war vorhanden, in welchem man vor möglichen Angriffen von Hyppos und Krokodilen geschützt war. Bruno hatte immer etwas Stress um die Wifi-Verbindung aufrecht zu erhalten, damit sein Office am Leben gehalten werden konnte. Die grosse zentrale Bar - daneben gleich die Reception und der kleine Shop - waren abends gut frequentiert.

Endlich konnte Marc mal bei der Arbeit "erwischt" werden, die Feldküche war etwas abseits eingerichtet. Jeweils etwas vor sieben Uhr abends, traf man sich am Lagerfeuer, um das Dinner einzunehmen.

Der Bwabwata Game Park ist in verschiedene Sektionen aufgeteilt. Individuell konnte man  auf der Westseite des Flusses (Mahango Core Area) sind Seltene bis gar endemische Antilopen und anderes Getier zu entdecken. 

Obere Reihe: Impala, Büffel, Sable (Rappenantilope). Mittlere Reihe: Kap-Hartebeest/Kuhantilope, Roan (Pferdeantilope), Impala. Untere Reihe: Roan, Portrait; Burchell's Zebra/Steppenzebra; Hyppo/Nilpferd.

Immer wieder interessant zu beobachten sind Vögel, mitunter eine besondere Herausforderung! Insbesondere Flugaufnahmen sind sehr schwierig, man müsste eine spezialle Kamera mitführen. Aber ich begnüge mich mit dem, was ich erreichen kann. Hin und wieder gelingt ein besonderer Schuss! Die Bilder zeigen in der oberen Reihe: Pied Kingfisher, Giant Kingfisher, einen Bee Eater/Bienenfresser bei der Mahlzeit, im Flug zwei der "Ugly Five", der Marabu und ein Geier. Zuletzt noch der "Geh weg!"-Vogel (Schreivogel oder Go-away).

Faszinierend anzusehen war auch der gigantische Baobab,der rund 20 Meter Umfang aufweist! Der Prachts-Star machte seine Aufwartung.

Auf der anderen Seite des Flusses, die man via die einzige Brücke bei Bagani über den Okawango erreichte, war die Buffalo Core Area, die am Nachmittag des selben Tages durchstreift wurde. 

Uns war das noch nicht genug. Anstelle eines Mittagsschlafes querten wir die Ostseite des Parks auf einer 34 Kilometer langen Sandspur! Und wir wurden belohnt: Im lockeren Wald sichtbar wurden über 150 Büffel, die uns neugierig beäugten. Auch einer der seltenen Kudu-Bullen wurde entdeckt.

Eine kurze River-Safari wurde auf einem angenehm leisen Boot genossen. Die Ausbeute der abendlichen Fahrt war nicht sonderlich vielfältig, aber trotzdem interessant.

Sundowner Trip auf dem Kawango River

Man könnte diesen Ausflug auch Krokodil- und Vogel-Safari nennen. Das wäre aber zu stark abstrahiert, es gab noch mehr zu sehen! 

Junge Krokodile, Grosse Krokodile, langhaarige Warzenschweine, Buschböcke, Flusspferde und Grünmeerkatzen.

Inmitten dieser nicht ungefährlichen Hyppos und Crocks, tummelten sich Kinder an und im Wasser!

Zum Abschluss noch die "Vogelsammlung". Obere Reihe: Junger Fisch Adler, da fliegt er weg; White Fronted Bee-Eater; African Darter. Untere Reihe: Reed Kormorant; Black Smith Lapwing; Senegal Coucal. Mit dank an die Helfer vom Afrika Forum !

Und wieder ging ein erlebnisreicher Tag schlafen...

Leider gingen die drei Übernachtungen in diesem schön angelegten Camp zu schnell zu Ende, wir mussten uns weiter bewegen. 

Unser Vorrat an Sundowner-Flüssigkeit ist ausgegangen. An einem der kleineren Bottlestores drehten wir deshalb bei, um etwas Alkoholika (unseren Whisky) und Zutaten zu erstehen. Etwas später trafen Garry und Lynn ein. Fast gleichzei-tig fuhren wir los, den Store umrundend - puff, Garry vergrub seinen Bakkie im Sand! Mit Allradantrieb hatte ich keine Probleme, setzte mich hinter Garry's Bakkie, hängte die Leine ein und zog ihn ruckzuck aus der Situtaion heraus. Erleichtert traten wir die Weiterfahrt an, Treffunkt war in Divundu an der Tankstelle.

Wieder im Konvoi durchquerten wir die Zambezi Region und machten in Katima Mulilo Mittagsrast. Diese Lodge am Zambezi River liegt in einer grünen Oase ausserhalb der Stadt, mit grandiosem Ausblick über den Fluss, hinüber nach Zambia.          

Waren wir am beutigen Tag, dem 21. September, bisher zielgerichtet in östlicher Richtung unterwegs, ging es nun südwärts nach Ngoma Bridge, wo der zweite Grenzübertritt nach Botswana folgte. Jetzt zeigte sich, dass man bei der ersten Einreise nicht beachtet hatte, ein "multiple" Visa zu beantragen, sondern sich überraschen liess, dass nur eine einmalige Einreise gewährt wurde. Jedoch ging das relativ einfach zu korrigieren. Der Beitrag zum Unfallfonds war noch gültig und die Haftpflichtversicherung läuft erst Ende 2019 aus! Also mussten dieses Mal nur 52 Pula entrichtet werden - aber dran denken muss man!

Die Fahrt ging weiter bis Kasane, wo etwas ausserhalb unser Hotel auf uns wartete.                       

Thebe River Safari Camp (Kasane, Botswana)

Etwas ausserhalb von Kasane liegt diese gut ausgebaute Lodge mit angegliedertem Camp, direkt am Chobe River. Die um einen Hof gebauten Zimmer sind gut bestückt, auch mit Klimaanlage - und ruhig! Das Restaurant liegt etwas ausserhalb. Wir hatten im "Mpafa-Camp" unsere Küche und konnten uns da in der Gruppe ungestört verpflegen. Wenn Bilder gefragt sind, verweise ich auf die Website: chobenationalpark.co.za/accommodation/thebe-lodge/

Chobe National Park

Unser Ziel war der Nationalpark. Am Vormittag unternahmen wir eine Game Drive an Land, in schöner Lage entlang des Chobe River. Unser Driver führte uns durch ein Waldstück. Ausserhalb ein einzelner Baum. Ich hätte mir nie träumen lassen, da drin so ein schönes Exemplar einer Eagle-Owl (Blassuhu) zu sehen!

Ein weiterer Höhepunkt war natürlich die Entdeckung eines kleine Löwenrudels im Busch. Leider nicht gut einsehbar, Bruno war an besserer Position im Fahrzeug. 3 Bilder stammen von Bruno Steiner.

Und wieder sind wir mit den Vögeln beschäftigt. Doch was sind das für welche? Erste Reihe: Graureiher; Afrikanischer Löffler; Junger Glanz-Ibis; Glossy Ibis (Glanz-Ibis). Zweite Reihe: Sporengans; ein junger African Jacana; Blaustirn Blatthühnchen. Dritte Reihe: Yellow-billed Stork. Dann der African Skimmer (Braunmantelscherenschnabel). Zuletzt der Marabu.

Helmeted Guineafowl (Perlhuhn); White backet Vulture (Weissrücken-Geier); Yellow-billed Stork.

Am Nachmittag wurde mit einem Charterboot eine Kreuzfahrt bis in den Abend hinein unternommen. Der Capitän musste an der Grenze zum NP anlanden und die Gesellschaft anmelden. Ab da ging es dann auf Pirsch, Die unzähligen Boote versperrten sich hin und wieder den Weg. Wurde was Besonderes gesichtet, schossen die Boote wie Hyänen daher, in der Absicht, ihren Gästen das Beste zu zeigen. Rechtes Bild von Bruno Steiner.

Eine grandiose Flusslandschaft empfing uns. Der Fluss wird mannigfaltig genutzt!

Unüberblickbare Impala-Herden und sehr viele Büffel wurden gesichtet. Die Botswana-Flagge zeigt den Namibianern deutlich, zu welchem Land die Insel und das gegenüber liegende Ufer gehört!

Flusspferde auf Landgang, ein kräftiger Wasserbock und als Vertreter der Echsen ein Water Monitor, auf deutsch ein Wasser Waran, wurden gesichtet.

Junge Krokodile, lange Krokodile. Von Gelb/Braun bis dunkelbraun war alles vertreten. Ein faszinierendes Reptil aus der Urzeit!

Elefanten sieht ma ja überall, oft sind es zuviele. Aber so nahe wie hier, kommt man den Tieren wohl nicht. Es waren keine fünf Meter Distanz! Schon etwas prickelnd!

Eben hat sich der Fischadler eine schöne Beute in Form eines kleinen Tigerfisches geangelt und will sie gleich am Ufer verzehren. Die offensichtlich Kampfsport gewohnten Fahrer der Boote düsten heran, wollten ihre Gäste möglichst nahe zum Geschehen manövrieren - und als der Adler dann genug vom Gedränge hatte, ist er mit der Beute weggeflogen. Bilder Mitte und Rechts von Bruno Steiner.

Der Sonnentergang zeigt das Ende der Pirsch auf dem Wasser an, die ich sehr genossen habe!

Victoria Falls (Zimbabwe)

Ueber holprige Strassen und desolater Zufahrt zur Grenzstation fuhren wir im Charterbus. Dieser stellte uns ab und sollte am späteren Nachmittag wieder zur Rückfahrt bereit stehen. Die Ausreise war wie immer kein Problem, jedoch die einreise nach Zimbabwe... Erst wurden mal 30 US-Dollar für das Visum fällig, dann wurde dieses in den Pass eingeklebt und "beschriftet" dergestallt, dass die Hieroglyphen kein Aas lesen bzw. entziffern kann. Immerhin geht es Schritt für schritt voran, derweil die Südafrikanischen Staatsangehörigen dieses Prozedere nicht mitmachen müssen - und warten! Nach erfolgreich absolviertem Prozedere begaben wir uns also auf das Territorium von Zimbabwe, wo ein Bus auf uns wartete. Er brachte die Gruppe nach Victoria Falls, auf bestens ausgebauter Strasse!

Wasserfälle

Unzählige Wasserfälle - bei Niedrigwasser wie bei meinem Besuch in übersichtlicher Zahl - sind in wechselnder Stärke zu beobachten. Vom Ufer in Zambia stürzen sich die Wassermassen bis zu 107 Meter in die Tiefe. 

Unerschrockene Touristen genehmigen sich drüben in Zambia ein Bad in einem der kleinen Pools, die sich direkt am Abgrund gebildet haben.

Regenwald

Ob Niedrig- oder Hochwasser, die angrenzende Flora wird pausenlos mit Feuchtigkeit versorgt. So bildete sich ein dich-ter Regenwald, der auch gepflegt und von exotischen Vögeln belebt wird. Auf dem Bild ein Blue Waxbill.

Das Drumrum

Der Zambesi wird mannigfaltig genutzt: Abseiling, Swingline, Bungie Jumping und für Wasserratten das Riverrafting! Das Areal ist sehr gross. Darin tummeln sich auch Tiere, die Cacma baboon (Tschakma-Pavian) werden mitunter sehr frech und werden von den Rangern durch Schüsse vertrieben. Meist total unbeachtet von den gehetzten Touristen sind die leisen Tiere, wie etwa der gut getarnte Buschbock.

Die Stadt Victoria Falls mit seiner weltweit bekannten Touristenattraktion, ist die Goldgrube Zimbabwes. Hier ist der Reichtum zuhause! Fast ausschliesslich neue Autos auf der Strasse, Hotels, Caffees auf West-Standard. Bestes Essen und auserlesenste Getränke - alles da! Das war für mich DIE Überraschung!

Das berühmte Victoria Hotel lebt von der glorreichen Vergangenheit. Das Essen sei nicht gut gewesen - nur teuer, liess ich mir sagen.

Trotz der herrschenden Hitze liess ich mir nicht nehmen, zum Bahnhof zu pilgern und mich dort etwas umzusehen. Das schöne Bahnhofsgebäude wird zur Zeit teilsaniert. Auf dem Areal stehen viele Waggons voller Kohle. Moderne Dieselloks rangieren. Der Nostalgiezug wartet auf den nächsten Einsatz, ebenfalls das Diesel-Tram, das hin und wieder Gäste auf die Brücke über den Zambesi River fährt.

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