Ile de Maurice / Mauritius

Kurzurlaub auf der Insel vom 1. April bis 7. April 2019

Bezeichnung offiziell:  Republic of Mauritius (englisch)  

Sonst auch: Republique de Maurice (französisch), Repiplik Moris (kreolisch)

 

Unter holländischer Verwaltung von 1638 bis 1710,  Dutch Mauritius

Unter französischer Verwaltung von 1715 bis 1810, Ile de France

Unter englischer Verwaltung (UK) von 1810 bis 1968.

 

Das Land ist unabhängig seit dem 22. März 1968 und eine Republik seit dem 22. März 1992. Sie wird durch ein Parlament regiert, Premier Minister ist Pravind Jugnauth. Der Präsident heisst Barlen Vyapoory.

 

Hauptstadt der Republik ist Port Louis im Nordwesten der Insel.

Der Flughafen liegt bei Mahebourg im Südosten der Insel. Also diagonal weitest entfernt.

Flaeche  (nur Ile de Maurice mit umliegenden Inseln): ca 2040 Quadratkilometer

Bevölkerung: geschätzte  1,3 Mio Einwohner im Jahre 2018

 

Sprachen: Offizielle Sprache gibt es keine. Es wird hauptsächlich Kreolisch gesprochen, wobei es verschiedene Idiome gibt, je nach Insel. Auf Rodriges wird eine abweichende kreolische Sprache gesprochen.

Kreolisch 86,5%    auf Basis französisch

Bhojipuri 5,3%       eine srilankische Sprache

Französisch 4,1%

Englisch 2,6% plus zwei weitere Sprachen.

 

So vielfältig die Sprachen sind, so vielfältig und verzweigt ist das Land selbst, das aus vielen Inseln besteht. Auf dem selben Sockel wie die Ile de Maurice selbst sind folgende (bedeutendere) Inseln verzeichnet:

Nord: Coin de Mire; Ilot Gabriel; Ile Plate; Ile Rotonde; Ile aux Serpants.

Nordwest: Ile d'Ambre;  Ilot Bernache.

West: Ilot du Mort; Ile Maino; Ile Vacose; Ilot Mangenie; Ile aux Cerfs; Ile aux Chats; Ile Cannisard.

Südwest: Ile aux Aigrettes; Ile Marianne; Ile au Fuguets; Ile de la Passe; Ilot Vacoas; Ile du Manguard; Ile du Hongard; Ile des deux Cocos.

Südost: Ile aux Benitiers; Ilot Fourneaux.

Von der Hauptinsel weiter entfernt sind die Insel Rodriges (ca. 450 km nordöstlich), 402 km nordöstlich liegt die Ile St Brandon, 430 km nordöstlich die Ile Tromelin. Agaleda Island ist etwa 1000 km von der Hauptinsel entfernt. Einen etwas grösseren Sprung braucht es nach dem Chagos Archipel, das rund 2200 km weit nordöstlich liegt. Von der Hauptinsel Peros Bankos schliessen sich in Suedöstlicher Richtung die folgenden Inseln an: Three Brothers; Eagle Islands; Egmond Islands; Danger Island und Diego Garcia.

 

Die Insel Mauritius ist beinahe vollumfänglich von Riffen umschlossen. Wenige Passagen sind offen, um mit grösseren Schiffen an Land zu gelangen. Eigentlich sind nur die Häfen von Port Louis und Mahebourg zugänglich. 

                     

Reisevorbereitungen

Gar nicht so Ohne, wenn man mit Rollstuhl reist!                      

Die Bemühungen um ein Arrangement in durchschnittlicher Preisklasse begann schon früh. Agenten wurden besucht - erfolglos, es war ja noch lange hin. Reisebüro, erfolglos, man hatte es nicht eilig. Ich wechselte die Reiseagentur, hier klappte es. Gar der Preisrahmen konnte eingehalten werden. Aber es war interessant zu beobachten, wie die Leute (nicht) arbeiten oder arbeiten lassen. Unsere Agentin war top motiviert, ging auf unsere Wünsche ein und begriff auch gleich, dass wir ein klein wenigs besonders waren - da war der Rollstuhl!

Es sollte also nach Mauritius gehen - nachdem ich die Destination erst offen gelassen hatte, war dies die einzige Möglichkeit, von Kapstadt direkt zur Insel zu fliegen. Zudem mit gut fünf Stunden Flug noch machbar.

Hotels gibt es viele, doch in unserem Wunschsegment und rollstuhlgängig, gab es dann nur noch eine einzige Möglichkeit. Die Fluggesellschaft war auch schnell bestimmt, Air Maurizius war günstiger als andere Anbieter, deren so viele es auch nicht gibt. Nachdem die Flugtickets eingetroffen waren ging der Tanz los. Von einem Arzt in der Klinik bekam Aneline dann die vier Seiten Fragebogen ausgefüllt. Ja, sie war transportfähig und ja, sie kann und ja sie will und ja... Europäische Behörden hätten Herzinfarkte bei so vielen sehr persönlichen Fragen - Datenschutz? Gibt es nicht. Alles voll der Öffentlichkeit ausgesetzt. Das war jedoch nicht alles! Es musste noch eine Unbedenklichkeits-Bestätigung und eine allgemeines Transportfähigkeitszertifikat gebastelt werden. Dies beim Hausarzt. Dann ist das so ne Sache mit der Betreuung am Flughafen. Mit Gepäck und Rollstuhl, nur zwei Händen und Beinen. Uff! - Wir schaffen das! 

Die Anreise

Am Flughafen Kapstadt voller Erwartung angekommen, kam sofort die Ernüchterung in Form der unglaublichen Anzeige an der grossen Abflugtafel: Canceled, später dann delayed, hiess es da!

Die für diesen Kurs eingesetzte A 340-300 der Air Mauritius hatte irgend einen technischen Fehler erfuhr man und ist gar nicht von Mauritius gestartet. Nachdem die langen Gesichter etwas gelöster und die meisten Passagiere in den Hotels verfrachtet waren, löste sich der Knoten. Wir zogen es vor, zuhause auf den Anruf zum Ersatzflug abzuwarten. 

Der Anruf kam dann am späteren Abend mit der Mitteilung dass am folgenden Nachmittag um 14:45 geflogen wird. Also nochmals zum Flughafen - ich hatte ein Parking gebucht - und in der Schlange zum Einchecken angestanden. Zweieinhalb Stunden (!) dauerte das - und wir waren beileibe nicht die Letzten, die den Schalter besuchen mussten. Zwischenzeitlich orientierte ein Mitarbeiter des Flughafens, dass das Boardingsystem nicht funktioniert und viel Handarbeit anfällt. Irgendwann konnte der Schaden behoben und die Abfertigung etwas beschleunigt werden. Begleitpersonal für Rollstuhlpassagiere: Fehlmeldung. Man konnte sich nicht um Details kümmern. Aber irgendwie mogelten wir uns durch.

Heute wurde ersatzweise mit einer A350-900 geflogen, die Bordbesatzung war nicht geschult auf diesem Typ und hatte so ihre Mühe. Unter anderem brachte das Auffinden des schmalen Bordrollstuhls etwas Umstände. Der Flug war problemlos, die knapp fünf Stunden Flug konnte man gut überstehen, obwohl die neue Kiste alles andere als leise war. Der Vogel rauschte mit bis zu 950 km/h durch die Lüfte auf 14500 Metern Höhe.

In Mauritius dann, war der Begleitservice perfekt! Hin zum Solis-Schalter für den Transfer zum Hotel, zwischendurch noch etwas Geld gewechselt. Die Fahrt war dank des sehr umsichtigen Fahrers im neuen KIA eine angenehme Sache. Hin und wieder musste einer Kokosnuss oder herumtollenden Hunden ausgewichen werden. Auch waren die Kurven der Küste entlang nicht ganz ohne. Aber wir sind heil angekommen!

 

Laguna Beach Hotel

Der Empfang in Laguna Beach Hotel war nett und zuvorkommend. Man hatte uns ein ideales Zimmer zugewiesen, das war Spitze! 35 Quadratmeter mit allem Komfort. Einfach toll. Wir fühlten und sie folgenden sechs Nächte sehr wohl.

Einladender Eingangsbereich, netter kleiner Shop, grosszügige Reception. Schöner, nicht übertrieben exclusiv angelegter Garten. Schöne Hotelarchitektur mit interessanten Trennungen und Verbindungen. Schön bepflanzter Garten, kleines Beach grosszügige Wasserlandschaft, Poolbar, exquisites Restaurant, gedigene Zimmer. Spa, Freizeitraum.

Hotelparking mit Security, Eingangskontrolle 24 Stunden am Tag. Der Eingangsbereich.

Reception und Shop

Die grosszügig gestaltete Eingangshalle wirkt gediegen. Linkerhand steht die Desk der Reception, am rechten Ende, dort wo man zu den Zimmern geht, gibt es einen kleinen Shop. Die Auswahl ist nicht sehr gross, doch sind es überwiegend einheimische Erzeugnisse, die angeboten werden.

Architektur

Restaurant

 

Garten und Pool

 

Beach und Piers

Eine kleine Bucht zwischen zwei Piers wird als Beach angeboten. Bei Ebbe ist schwimmen fast nicht mehr möglich, so seicht ist das Wasser. Aber man kann weit in die grosse Bucht wandern. Die Einheimischen gehen auf Angeltour oder werfen auch nur eine Schnur aus, wenn sie im warmen Wasser bis zu den Hüften oder zur Brust stehen.

 

Unterhaltung

Die Hotelverwaltung feierte das zehnjährige Bestehen des Hotels. Es war eine temporäre Halle aufgestellt, in der man dinierte und die auch Schutz vor Regengüssen bot. Die Bühne wurde rege benutzt und den Gästen wurde gute Unterhaltung "aus eigenem Boden" dargeboten. Sämtliche Tänzerinnen und Tänzer waren tagsüber in der Küche oder im Service tätig, abends dann noch der Stress mit dem recht anspruchsvollen Programm.

 

Spa und Relaxing

Wir genossen viel Ruhezeit. Nicht nur im Zimmer, auch Massagen in der Spa gehörten zum Relaxprogramm das wir uns gönnten.

 

Flora

Blumen waren kaum zu sehen, die Blütezeit kommt erst nach der Regenzeit, in welcher wir die Insel besuchten. Aber bald sind die Kokosnüsse reif, die hin und wieder schon von den Palmen fallen.

Fauna

Mäuse kann man sehr schlecht ablichten, wenn sie wie irre durch die Rasen schwirren. Auch die Falter und Käfer habe ich nicht vor die Linse bekommen, dazu bräuchte es mehr Musse und Zeit. Die dankbaren Geckos sind allgegenwärtig und lassen sich auch mal fotografieren.

Bei einem Streifzug durch die Umgebung des Gartens bin ich in einem Kanal auf diese Kerle gestossen: Krabben

Vögel gab es zuhauf. Man kann ganze Bildstrecken mit den gemachten Aufnahmen gestalten.

Wie die Männchen, Weibchen und Jungvoegel heissen, entzieht mich meiner Kenntnis. Die Hotelangestellten waren zu beschäftigt, das auch noch zu wissen oder ihr Wissen den Gästen weiter zu geben. Derweil sich die Biester an den Resten der Drinks laben.

Diese aufgeweckten Spatzen (keine Ahnung was es richtig benamst sind) sitzen nicht zwei Sekunden ruhig. Eine Geduldsprobe, den richtigen Moment zu erwischen, um den Auslöser zu drücken.

 

Der Speedboat-Trip

Es gibt nur einen Ausdruck diesen Event kurz und knapp zu beschreiben: Genial! Nicht nur Speetboat-Freaks kommen dabei auf die Rechnung, auch Naturliebhaber, Gourmets und Wassersportler. Wir wurden vom Kleinbus abgeholt und auf interessanten Strassen, später auf schier unwegsamen Pfaden an den Ausgangsort gefahren. Dieser war am Strand beim Preskil Beach Resort Hotel zwischen der Ile du Hongard und Notre Dame südlich von Mahebourg. Eine erste Möglichkeit zu schnorcheln wurde nach wenigen hundert Metern Fahrt noch in der Bucht geboten. Danach ging es in gemächlicher Fahrt zur Ile aux Aigrettes. Wichtig auf dem Trip: Das Haptgetränk, der Jungle-Juice. Ein gefährliches Elixier, aber in Massen genossen, sehr bekömmlich!

Nach dem kurzen Aufenthalt mit  Erfrischung im glasklaren Wasser,  gab es den ersten Kick, als der Gashebel mal ganz nach vorne gedrückt wurde. Herrlich! Es tauchten die Riffinseln auf. Als Erste die Ile de la Passe, gleich daneben das Wrack eines Schiffes das 1903 die Passage verpasste und aufs Riff aufgelaufen ist. Name und Nationalität unbekannt. Auf der Insel wurde von den Briten ein Gefängnis betrieben. Das Mauritianische Alcatraz sozusagen.

Ile des Aigrettes

Die Ile des Aigrettes ist ein Naturschutzgebiet, das nur mit Begleitung von Rangern besucht werden darf. Jedoch wird die Insel auf Bootstouren gerne angefahren, da es auch vom Wasser aus was zu sehen gibt. Ein Bad und etwas Schwimmen im klaren Wasser ist auch angenehm!

Das einzige fliegende Lebewesen das ich entdeckte und vor die Linse bekam, bleibt seinen Namen leider schuldig. Es soll sich aber um ein endemisches Individuum handeln!!

Weiter nordwärts tauchte dann die Ile aux Fuguets auf. Der markante Leuchtturm hat um 1890 aufgehört sein Licht auszustrahlen. Von wem der gebaut wurde und wie was warum, konnte nicht vermittelt werden.  Die Bekletterung der "historischen Steine" liessen wir aus. Eine Anlandung mit dem Boot war nicht möglich und die Umsetzung praktisch aussichtslos. 

Eine zweite Schussfahrt lag nun vor uns. Auf der ruhigen See war das kein Problem. Das Boot lag sehr ruhig und die rasante Fahrt war ein Genuss. Auf dem Programm stand der Besuch eines Wasserfalls. Ich stellte mir schon vor, dass das so ein Rinnsal wäre. Nun ja, als Europäer ist man anderes Gewohnt, aber man muss ja zeigen, was man hat. Vorbei an schönen Villen und zahlreichen vertäuten Booten tuckerte man allsdann den Grande Riviere Südest, ganz in der Nähe unseres Hotels hinauf. Die Ufer wurden enger, bald zeigte sich der Wasserfall. Etwa neun Meter hoch, so ein "Kessel" wie an der Ergolz bei Liestal. Nicht mehr. Aber wir waren da - und ein paar Aufnahmen der überfülligen Pflanzenwelt konnten auch noch geschossen werden.

Die nähere Umgebung unseres Hotels von der Bucht aus: Der Holländer Turm, bei welchem auch ein Museum betrieben wird. Vorbei geht der Blick an ausgedehnten Hotelanlagen. Dem Dorf an sich mit der Beton-Palme als Funkmast gleich hinter dem Hotel und die Pagode des Hindu-Tempels. Einige Becken zur Aufzucht von einheimischen Fischarten sind auszumachen.

 

Ile des Cerfs

In rasanter Fahrt mit ausgereizter Kurventechnik ging es im Eilzugtempo Richtung Ile du Cerf. Irgendwie ging die Zeit schnell vorbei und wir erreichten den Platz pour le Dejeuner später als andere, die den gleichen Trip übers Wasser machten. Als Feldküche diente ein Zelt, das mit lauter Grills bestückt war. Etwa 100 Personen wurde dort verköstigt. Die verstehen ihr Handwerk! Auch noch wichtig: Le "Capitaine" erklärt das weitere Vorgehen.

Hirsche hat es auf der Insel keine mehr, die muss man in die Berge suchen gehen. Aber es soll einen recht grossen Bestand geben, der auch bejagt wird. Die Ile des Cerfs wird touristisch intensiv genutzt. Das Hauptstück ist der Golfplatz. Die Bootstouren-Anbieter nutzen die Ostküste als Verpflegungsplatz.

Der Rollstuhl wurde übergesetzt. Etwas nass wurde es schon, doch mit den anwesenden hilfsbereiten Mitpassagieren ging das eigentlich ganz gut.

Die Buchten an der Westküste werden durch Restaurationsbetriebe genutzt. Zudem sind einige kommerzielle Betriebe angesiedelt (Souvenirs, Seilgarten, etc.), die von den einzelnen Veranstaltern von Bootsfahrten zielstrebig angelaufen wurden.

Nach ein paar folgenden Speed-Einlagen wurden wir am hoteleigenen Strand abgesetzt. Zeit um zu ruhen, der Tag war fantastisch!

 

Das Dorf und seine Umgebung

Die Landschaft ist geprägt durch den Anbau von Bananen und Zuckerrohr. Zwischen den ungenutzten Uferstreifen machen sich mehr und mehr grössere Villen breit. Der Blick aus der Bucht geht Richtung Ile aux Fouquets, die sich in der Ferne vom Wasser abhebt. 

Im Dorf "Grande Riviere Sud Est" wird emsig gebaut und renoviert. Einige Kleinst-Geschäfte bieten Fertiggerichte und natürlich frische und getrocknete Bananen an. Gesalzene Bananen hatte ich bisher noch nie gegessen. Aber es geht. Eine einzige Verkaufsstelle bietet in Kleinmengen einiger Lebensmittel an, sowie Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf. Nix Supermarket, nix Bekleidung, nix irgendwas. Die Leute leben sehr bescheiden!

Die Fahrt zum Flughafen

Die nächtliche Fahrt vom Flughafen zum Hotel war ja nicht gerade ideal zur Aufnahme von Bildern der Dorfdurchfahrten, Uferpartien, Feld und Flur sowie Wäldern. Deshalb bemühte ich mich im Zubringerbus auf der Rückreise dann etwas mehr aus dem Fenster zu lehnen, da war es noch eitel Tageslicht und Sonnenschein. Viel ist nicht übrig geblieben nach der Sichtung der Knipserei, aber etwas Weniges schon. Alle Bilder in diesem Kapitel vom Smartphone.

 

Gemüse, Zuckerrohr und Bananen

Ruinen und Uferpartien

Dorfdurchfahrten

 

Der Rückflug

Mit etwas Umständen und Verlust. Die übliche auf dieser Strecke eingesetzte A340-300 war wieder flott und stand bereit zum Transport der Touristen zurück nach Kapstadt.

Wir als Erste rein, als Letzte raus. Man ist nicht so ganz auf Zack im Rollstuhlhandling, jedoch überaus hilfsbereit. Doch nicht jede Hilfe ist auch eine. Oft wird der Weg versperrt, blockiert. Aber irgendwie klappt es dann doch wieder - mit etwas mehr Aufwand...

Die Sitze im Airbus waren durchgesessen, meiner neigte sich nach vorn. Unangenehme Sitzposition, doch da musste ich durch. Also in Kapstadt dann endlich raus mit dem Spezialrollstuhl, der durch die schmalen Gänge passt. Der unsrige wartet schon an der Tür. Doch oha - defekt! Nix zu machen, wir mussten einen Rolli des Airports in Anspruch nehmen. Die Begleitdame vorne weg (im Eilschritt), ich mit dem defekten Stuhl hinten nach. Dann das Übliche, Immigration, Gepäck und dann zu Air Mauritius, da der Reklamationsschalter schon geschlossen war. Air Mauritius wollte nichts wissen, der Schalter am Domestic Airport sei noch offen. Eilschritt... Ich hinten nach mit dem defekten Rolli... Dann da, warten. Warten. Dann was willst du? Aha - warten. Papiere wurden ausgefüllt, warten. Lass den Gegenstand da, der geht nach Jo'burg zu Air Mauritius. Die lassen den reparieren. Also warten wir!

Zurück - im Eilschritt. Die Begleitdame hatte bald Feierabend! Aha! Dan wieder am Air Mauritius-Desk und endlich raus aus der Halle zum Parking. Auto abholen, Einsteigeprozedere, Ausgang suchen - und Tschüss!

 

10.04.2019